Lange Zeit haben wir darauf warten müssen, bis Alexander Kaschte mit seiner Hauptband SAMSAS TRAUM wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und uns ein Album beschert, das sich jenseits vom kreischenden und schrammelnden Black Metal Sound einordnen läßt. Das inoffizielle Rock- oder besser gesagt Death´n Roll-Album „13 Jahre lang dagegen – Anti bis zum Tod“ aus dem Jahr 2009 konnte ohnehin nicht so wirklich ernst genommen werden, zu wenig verspielt und zu wenig tiefgehend waren sowohl Musik als auch Lyrics. Vor vier Jahren erlebten wir die wohl experimentellste Phase in Kaschtes bisherigem Schaffen. Die gleichzeitig veröffentlichten Alben „Wenn schwarzer Regen“ und „Heiliges Herz – Das Schwert deiner Sonne“ teilten sich in rein akustischer Ausdrucksform und beinhartem Black Metal auf. Die Live-Konzerte zu dieser Zeit fielen in sämtlichen Rezensionen von Fans und Pressevertretern durch die Bank weg unten durch, da der Zuschauer außer aggressivem Geschrammel nur ganz, ganz selten das bekommen hat, was er sich unter Samsas Traum vorgestellt hatte. Erst seit dem Auftritt auf dem letztjährigen Wave-Gotik-Treffen hat sich Kaschte anscheinend besonnen und spielte endlich wieder Titel aus der „Tineoidea“- und „a.Ura“-Ära. Die Zeichen auf „Besserung“ standen also gut für ein neues Album, welches mittlerweile unter dem sonderbaren Namen „Anleitung zum Totsein“ erschienen ist. Wie schon so oft hat Alexander wieder einen lustigen Untertitel auf dem Covermotiv verwendet, dieses Mal nicht für den Album- sondern für den Bandnamen. „Samsas Traum – Alex & die Prinzessin auf der Decke sowie Gabriel unter dem Bett“, steht es unter dem Samsas Traum-Schriftzug geschrieben. Wir können euch nun mitteilen, ob Kaschte dem Ruf des Volkes gefolgt ist, oder ihm nach wie vor die Meinungen anderer scheißegal ist und er erneut konsequent sein eigenes Ding durchgezogen hat.
Lassen wir die Katze doch einfach gleich aus dem Sack: „Anleitung zum Totsein“ klingt und liest sich wieder nach Samsas Traum! Das läßt sich schon am Coverartwork ausmachen, für welches dieses Mal nicht Ingo Römling, sondern Asja verantwortlich zeichnet. Ein Blick ins Booklet der Limited Edition macht klar: Samsas Traum können wieder Märchen erzählen! Zu jeder der abgedruckten Lyrics gibt es noch eine interessante, aber auch teilweise makabere, malerische Komponente, die dem jeweiligen Titel noch mehr Raum für Spekulationen und Interpretationen bereitet – eben ganz im Gegenteil von „13 Jahre lang dagegen…“, wo doch alles auf den Punkt genau „klar war“, was uns Kaschte lyrisch vermitteln wollte. Tatsächlich existieren noch weitaus mehr Illustrationen, die laut einem Interview mit Kaschte zu einem späteren Zeitpunkt losgelöst von diesem Album als Bilderbuch veröffentlicht werden sollen.
Kommen wir nun also zum Album und der Musik selbst. Kaschte, mittlerweile in Russland lebend, bezeichnet dieses Werk selbst als sein „russisches Album“, da der Einfluß dieses Landes sehr hoch auf den künstlerischen Entstehungsprozess gewesen sei, so Alex. Tatsächlich existieren angeblich schon viele Titel seit einigen Jahren, aber die Lebensumstände haben es Alex nicht ermöglicht, dieses Album vorzeitig fertigzutellen – zu hoch waren die Blockaden in seinem Kopf. Erst als er in Russland angekommen war, löste sich dieser Druck offensichtlich und die Produktion konnte fortgeführt werden. Sogar der Gesang wurde in einem russischen Studio aufgenommen!
Das Werk beginnt mit der Antwort darauf, was uns nach dem Tod tatsächlich erwarten wird. Der Titel beantwortet diese Frage sehr eindeutig: Käfer, Maden, Würmer, Spinnen. So einfach ist das. Wer jetzt aber denkt, daß das Album voller gruseliger Kopfkino-Lyrik nur so strotzt, der täuscht. Oder doch nicht? Alles Interpretationssache! Am besten, ihr probiert es einfach selbst aus. Rein musikalisch betrachtet ist schon im Opener verdammt viel drin. Schnelle, ja nahezu speedmetallische Klänge wechseln sich mit ruhigen Klangpassagen ab, Kaschte läßt endlich wieder Platz für orchestrale Mittelparts und gefühlvoll vorgetragenem Gesang zu, verschmilzt das Ganze jedoch gekonnt mit dem einen oder anderen Gitarrensolo. Dieses Element ist übrigens so stark auf diesem Album vertreten wie niemals zu vor, denn so gut wie in jedem Song wird das Gitarrenspiel zumindest für kurze Zeit in den Vordergrund gestellt.
Schon beim zweiten Track wird das Tempo deutlich angezogen. Bei „Das ist Liebe“ bedient sich K. seinem uns bereits aus diversen älteren Stücken bekannten Sprechgesang, während die drei Worte „Das ist Liebe“ mit kreischender und aggressiver Stimme vorgetragen werden. Auch hier dominieren die Sologitarren und das Bassgewitter, was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist, daß Luca Princiotta (Doro, Gitarre) und Stephan Hinz von H-Blockx (Bass) an der Produktion dieses Albums mitgewirkt haben. Der Song gehört zu den eingängigsten Nummern auf „Anleitung zum Totsein“, lädt sofort zum Mitgrölen ein, ist nicht ganz so verspielt, sondern sehr straight produziert und dürfte auch auf der Livebühne hervorragend funktionieren. Auch hier hören wir die geliebte Symbiose aus Synthis, Gitarre und Orchester. Was bei einem solchen Mix herauskommt, haben wir bei Samsa lange Zeit vermißt: Melodie. Die Lieder fühlen sich endlich wieder so an, wie wir es gewohnt sind, eine Prise Kitsch und Pathos inklusive, was keineswegs abwertend gemeint sein soll, denn Samsas Traum Texte sind weitaus tiefgründiger und ergreifender als purer triefender Pathos.
Diesen Weg beschreitet Alexander Kaschte im Lied „Ich sehe die Sterne bei Tag“ übrigens konsequent weiter, sodaß er, was die Songreihenfolge betrifft, an genau der richtigen Stelle platziert ist. Besonders schön ist hier neben dem Bombast übrigens der Refrain, der sogar mit echtem Ohrwurmcharakter gesegnet ist.
Weiter geht es mit „Das vor allem Spiegeln – Für Isabelle“. Hier wird das Gekreische passend als verstärkendes Stilelement eingesetzt, vor allem nach dem erneuten Gitarrensolo-Break gegen Songmitte. Davor jedoch trägt Alex dieses Stück mit seiner sehr klaren und angenehmen Gesangsstimme vor. Insgesamt also auch ein reinrassiger Samsas Traum Bastard, der jeden Fan zufrieden stellen dürfte, und bei dem vor allem die Streicher hervorzuheben sind. Lediglich das nun bereits mehrfach angesprochene Solo ist etwas zu lang geraten. Oder anders formuliert: der Song hätte auch gut und gerne ohne leben können. Der vom Wahnsinn durchzogene Text basiert auf dem Zwischenkriegs-Roman „Der schwarze Obelisk“ von Erich Maria Remarque, welches quasi als Fortsetzung zu „Im Westen nichts Neues“ angesehen werden kann.
Daß K. nicht nur ein begnadeter Balladenschreiber ist, sondern diese auch entsprechend mit dem Nötigen (Fein-)Gefühl vorzutragen weiß, das hat er schon mehrfach bei Bandklassikern wie „Stromausfall im Herzspital“ oder „Tineoidea“ bewiesen. Die Lowtempo-Nummer auf dem 2011er Album tauft sich „Mein Versprechen“ und kommt leider ebenfalls nicht ohne Gitarrensolopart aus, welcher sich jedoch zum Glück dem Tempo des Liedes anpaßt. Ansonsten handelt es sich bei dem Lied um eine ordentliche Mitschunkel-, Kuschel- und Feuerzeugschwenknummer, die den Fokus auf Kaschtes Gesang legt und nicht mit Sounds und Experimenten überladen wurde.
Titel Nummer sechs ist dann auch schon das Highlight auf „Anleitung zum Totsein“. „Durch die Wand der Träume“ geht bereits beim ersten Hören sofort ins Ohr und krallt sich darin fest, was man vom Rest des Albums nicht unbedingt sagen kann. Die meisten Titel entfalten ihre Wirkung erst nach mehreren Hördurchgängen vollends, was für ein komplexes und mit so vielen musikalischen Feinheiten durchzogenes Konzeptalbum wie diesem nicht unüblich ist. Das Zusammenspiel von Bass, Gitarre, Synthesizern und Schlagzeug ist so dermaßen geil abgemischt, daß man hierbei nahezu von einem perfekten Samsas Traum Track sprechen kann. Auch gesanglich bietet Kaschte hier allerhand Abwechslung. Vom Sprechgesang bis hin zum epischen, von Streichern getragenen Chorus besingt Alex hier auf gefühlvollste Art das Durchhaltevermögen eines Suizidgefährdeten. Von der Komposition her erinnert dieser Titel sehr stark an „Endstation.Eden“, bei dem der Refrain ebenfalls sehr oft vorgetragen wurde, und dürfte damit heißester Anwärter für den Clubeinsatz sein.
Bei „Den Wolken so näher“ und „Im Zeichen des Wurms“ kommt nun auch endlich die… nennen wir sie einfach liebevoll kranke Seite von Samsas Traum zur Geltung. Damit ist sowohl der experimentelle Musikstil mit seinen Schlagzeug-Granaten und Gitarrensalven gemeint, als auch der Einsatz verzerrter Vocals. Einige Passagen werden mit verfremdeter Stimme gesungen, die sich anhören, als würden diverse Gastsänger auf dieser Nummer mitmischen. Bei erst genanntem Titel ist tatsächlich doch wieder etwas mehr „Heiliges Herz“ mit drin, während „Im Zeichen des Wurms“ sehr nach „Tineoidea: Oder die Folgen einer Nacht“ mit seinen verschiedenen Charakteren, die sich auch hier durch unterschiedliche Stimm- und Tonlagen zu Wort melden, klingt und jedem Samsas Traum Fan das Herz höher schlagen lassen wird. Generell scheint Alexander Kaschte in der zweiten Albumhälfte mehr Raum für Experimente offengelassen zu haben, denn in diesem Song wird durch den Einsatz eines Cembalos für die nötige Gruselatmoshpäre gesorgt, die schon die Alben „Tineoidea“ und „a.Ura und das Schnecken.Haus“ durchzog. Die Stelle, in der die „Kreaturen“ auf einem Xylophon-Solo diabolisch anfangen zu lachen, erinnert uns natürlich an das unsterbliche „Phantasai, lieb´ Phantasai!“ vom „Utopia“-Album. Kurzum: diese beiden Songs sind die perfekte Symbiose aus dem „alten“ Samsas Traum Sound und den aggressiveren Stücken jüngeren Datums. Und wir halten fest: Träumer sind gefährlich!
„A – wie ‚Antarktika‘“ nimmt diesen Staffelstab gekonnt auf und präsentiert uns eine rockige Nummer, die so vielleicht auch auf dem Geburtstagsalbum „13 Jahre lang dagegen – Anti bis zum Tod“ enthalten sein könnte, wäre da nicht die wiedergefundene Leidenschaft für Melodie und Orchester, welches hier der Rockattitüde mit aller Macht zur Seite steht. Und wieder ertappen wir uns dabei, mit dem rechten Fuß auf und ab zu tippen, mit dem Kopf im Takt zu nicken und den schnell gelernten Refrain mitzusingen. Langweilen wir euch, wenn wir hier erwähnen, daß es im Mittelteil ein (überflüssiges) Gitarrensolo gibt? Gut, dachte schon…Ein eingängiger Midtempo-Titel, der ob der Sperrigkeit manch anderes Songs eine willkommene Abwechslung bietet und gleichzeitig zu den besten Stückes des Albums zählt.
Nachdem auch die Frage „warum Gott kein Gesicht hat“ geklärt wurde, ist es wieder an der Zeit für ein ausgereiftes Stück Poesie in „Betet für mich“. Stimmlich wieder zweispurig unterwegs inklusive Gekeife als zweite (innere?) Stimme, besticht diese Nummer wieder durch einen schwarzbunten Mix aus strangen Synthieklängen, nach vorne preschenden Drums, einem atmosphärischen Klangteppich und einem… naja, ihr wißt schon. Wegen der tollen – durch die orchestralen Parts eingesträuten – Melodie ist auch diesem vorletzten Track eine gute Zeit in den schwarzen Tanztempeln prophezeit, da er noch einmal alle der genannten Versatzstücke aus dem großen Klangspektrum-Pool Samsas Traums vereint.
Das Finale hätte ergreifender und überraschender nicht ausfallen können. „Das Lächeln eines Toten“ beginnt als typische und recht eintönige Ballade, getragen aus Bass, Akustikgitarre sowie Schlagzeug und erzählt von einem Menschen, welcher sich nach dem Tod sehnt und buchstäblich um Erlösung bettelt („Bitte gib mich frei!“). Urplötzlich jedoch explodiert dieses Stück ziemlich genau zur Songhälfte und reißende Gitarren übernehmen fortan den Job der Akustikklampfen. Ging es anfangs noch so harmonisch, ja (samsa-)träumerisch zu Gange, wird man gegen Albumende noch einmal aus seinem gemütlichen Sessel von kreischender Aggressivität gerissen, um zum Schluß – nachdem sich dieser Sturm gelegt hat – doch wieder durch die Akustikgitarre zur Ruhe kommen zu können.
Der Limited Edition liegt noch eine Bonus-CD mit insgesamt neun Stücken bei, von denen neben einigen Instrumentalnummern auch interessante Neuinterpretationen von den Bandkollegen Mantus und Schwarzer Engel stammen. Vor allen Dingen für Fans von Horrorfilm-Soundtracks ist der Kauf der Limited Edition absolute Pflicht, denn die Tracks „Mein Versprechen“, „Betet für mich“ und „Gott hat kein Gesicht“ sind hier nochmal in Versionen enthalten, auf denen Maurizio Guarini von der Gruppe Goblin, ihres Zeichens Haus- und Hofkomponisten von Dario Argento, mitgewirkt hat.
Allen Fans von Alexander Kaschte sei die im September startende Tournee ganz besonders ans Herz gelegt, denn als Special Guest ist niemand anderes angekündigt als… Weena Morloch! Ja, ihr habt richtig gelesen, das bitterböse Samsas Traum-Seitenprojekt Weena Morloch spielt im Vorprogramm vom großen Bruder auf. Das bedeutet einen ganzen Abend die volle Dröhnung Alexander Kaschte, der das gelungene Weena Morloch-Album “Amok” am gleichen Tag wie “Anleitung zum Totsein” auf den Markt brachte, und daß wir euch ebenfalls in Kürze einer Rezension vorstellen werden. Laßt euch dieses Ereignis nicht entgehen! Die Tourdaten entnehmt ihr am Ende dieses Beitrags.
Was uns Alexander Kaschte hier aufgetischt hat, stimmt mich nach den letzten enttäuschenden Releases sehr zufrieden. Die Idee, nach dem „Geburtstagsalbum“ zurückzublicken und wie bei einem Puzzlespiel alle brauchbaren Teile Samsas Traums in einen Topf zu kippen, kräftig umzurühren und etwas Eigenes, sowohl Vertrautes, aber dennoch etwas völlig Neues daraus entstehen zu lassen, um die alten Fans sowie die durch die jüngeren Alben dazugekommenen Hörer gleichermaßen zufriedenzustellen, ist gekonnt in die Tat umgesetzt worden. Dennoch muß ich vor vorschneller Kritik warnen! „Anleitung zum Totsein“ braucht seine Zeit, bis ihr euch reingehört habt – das gilt sowohl für die Musik als auch für die Texte. Also nehmt euch die Zeit, um gänzlich in den Genuß dieses… ja… Comeback-Albums zu kommen. Sehr lobenswert ist die Tatsache, daß ich unter den 12 Songs keinen einzigen wirklich schlechten Titel ausfindig machen kann. Einzig und allein „Gott hat kein Gesicht“ fällt vielleicht musikalisch ein wenig ab, der Rest ist wirklich ausgesprochen hörenswert und ergibt in der Chronologie in allen Belangen einen Sinn. Da wir hier ja in den u.e. Kategorien nur zwischen „schwarz und weiß“ – oder besser gesagt zwischen bunt und farblos – urteilen, möchte ich dennoch erwähnen, daß ich wegen dem ständigen Einsatz der Sologitarren einen Abzug in der B-Note veranschlagen muß. Ab und zu macht eine Sologitarre bestimmt Sinn, aber in so gut wie jedem Song eines Konzeptalbums, bei dem es vielmehr auf die erzeugte Stimmung, die eigenen Bilder, die im Kopf durch die Musik und den Text entstehen, ankommt, wirken solche Parts auf Dauer einfach deplaziert und nervig. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen, sodaß es leider für „Anleitung zum Totsein“ nicht für Gold reichen wird. Wer jetzt jedoch denkt: „Warum ist der Daniel Schröder mit seinem Saxophon, der der durchgeknallten Musik Samsas Traums die perfekte Note verleihen kann, nicht zu hören?“, dem sei gesagt, daß Daniel schon seit langer Zeit nicht mehr an Bord ist, was für den einzigartigen Sound dieser Kapelle leider ein herber Verlust darstellt. Dennoch: der Schritt in die richtige Richtung wurde gemacht. Alex, bitte mach weiter so!
Wertung
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Trackliste CD 1
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Anspieltipps
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Tourdaten
- 15.09.11 | Marburg | KFZ
- 16.09.11 | Ottweiler | Club Schulz
- 17.09.11 | Memmingen | Kaminwerk
- 18.09.11 | Graz, AT | Explosiv
- 20.09.11 | Wien, AT | Szene
- 21.09.11 | Ludwigsburg | Rockfabrik
- 22.09.11 | Frankfurt | Batschkapp
- 23.09.11 | Jena | F-Haus
- 24.09.11 | Glauchau | Alte Spinnerei
- 25.09.11 | Osnabrück | Bastard Club
- 27.09.11 | Berlin | Columbia Club
- 28.09.11 | Hannover | Musikzentrum
- 29.09.11 | Hamburg | Markthalle
- 30.09.11 | Köln | Essigfabrik
- 01.10.11 | Bochum | Matrix









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