WEENA MORLOCH, das 12 Jahre alte Mädchen, das im Wasser ertrank, ist seit 1997 das von Alexander Kaschte gegründete Seitenprojekt – und damit die Schwester – des großen Bruders SAMSAS TRAUM. Anfangs als absolutes Krachprojekt ins Leben gerufen, sorgte Kaschte auf Alben wie „Kunst-X=?“ (2001) oder „Kadaverkomplex“ (2002) mit seinem Mix aus Death-Industrial und verstörendem Noise für taube Ohren. „Kadaverkomplex“ kam seinerzeit sogar in den Beschuß der Medienlandschaft und wurde schließlich sogar indiziert, da die Optik des Artworks und des Booklets sowie die Texte sich dem Vorwurf der Gewaltverherrlichung unterwerfen mussten. Schon auf „Kadaverkomplex“ jedoch klang die Musik etwas atmosphärischer und ging zum Teil mehr in Richtung Electro-Punk als es zu Beginn der Weena-Ära der Fall war. Der populärste Vertreter ist der Titel „Kugel im Gesicht (9mm)“, welcher fortan zum Kultklassiker wurde und von Samsas Traum nicht nur „gecovert“ wurde, sondern auch auf deren Live-Konzerten für Furore sorgte, denn stets grölten die Samsa-Fans vor der Zugabe in den ersten Reihen: „Ohne Kugel, gehen wir nicht ins Bett!“. Der Titel geriet ebenfalls ins Kreuzfeuer der Medienkritik, da er mit dem von Robert Steinhäuser begangenen Amoklauf von Erfurt in Zusammenhang gebracht worden ist. Und tatsächlich veränderte sich der Sound Weena Morlochs, denn auf der Bonus-CD der limitierten Erstauflage vom Samsas Traum Überalbum „Tineoidea oder: Die Folgen einer Nacht“ war die Weena Morloch EP „Trauma Sieben“ enthalten, welche z.B. mit dem Titel „Wasser“ das namensgebende, ertrunkene Mädchen beschreibt. Eigentlich sollte das neue Werk „Amok“ schon wesentlich früher erscheinen, doch der Vertrieb hatte Angst, dass es erneut wegen dem Album- und dem dazugehörigen Songtitel zu einem Medienrummel und zur Zensur kommen könnte. Also hielt man gemeinsam die Füße still und veröffentlichte im Jahr 2010 lediglich als Vorabsingle „Ein Lied, Dich zu töten“ exklusiv auf Vinyl. Im Sommer 2011 war es jedoch endlich soweit und der neue Bastard „Amok“ wurde am gleichen Tag wie Samsas Traums „Anleitung zum Totsein“ auf die Menschheit, den Vertrieb und die Medien losgelassen. Wir haben uns ebenfalls darauf eingelassen und präsentieren euch nun nach Samsas Traum unsere Rezension zum neuen Weena Morloch Werk.
Das Album beginnt mit Sprachsamples aus dem Film „Stammheim“, der sich mit der Gerichtsverhandlung der RAF-Mitglieder Andreas Baader und Ulrike Meinhof beschäftigt. Was folgt, ist ein treibender, kranker Mix aus industriellen, elektronischen Klängen, gepaart mit Gitarren und Kaschtes eindringlichem Gesang. Daß die Lyrics bei einem politisch anklagenden Song wie diesem provozierend daherkommen, wundert bei Weena Morloch indes nicht. „Die Nacht der stumpfen Messer“ wagt es sogar, die Textzeile „Deutschland, Deutschland über alles“ zu verwenden und kriegt die Kurve gerade noch mit „Ich will Deutschland überleben“. Gewagt, gewagt, aber eben doch so typisch Weena Morloch. Welche Band traut es sich sonst, die Nationalhymne derartig auf die Schippe zu nehmen – und das im Kontext der beschlossenen Hinrichtungsveranstaltung der führenden Köpfe der Roten Armee Fraktion? Der treibende Beat dieses Openers zieht den Hörer jedenfalls sofort in seinen Bann und lässt ihn bis zum Ende dieses 11 Titel umfassenden Machwerkes nicht mehr los.
Mit „Kaputt!“ macht Kaschte sofort allen klar: hier werden keine Kompromisse gemacht! Im Vergleich zum Samsas Traum-Geschwisteralbum gibt es bei Weena Morloch keine Intros, kein Aufbau der Songs – es gibt hier nur eins: Direkt und schnörkellos mitten auf die Fresse! Bühne frei also für den ersten potenziellen Tanzflächenkracher. „Kaputt!“ geht ab der ersten Sekunde sofort ab wie eine Rakete und macht musikalisch sowie textlich keine Gefangenen. Aggressive Gitarren treffen auf feinste minimalistische Synthie-Melodien. Abwechslung sucht man hier vergebens, braucht es ob der eindeutigen Message aber auch nicht. Guckst du: „Rede nicht von Sonnenschein, sonst schlag´ ich dir den Schädel ein“ oder „Sprich bloß nicht vom Glücklichsein, sonst hörst du bald die Engelein“. Klar soweit? Die gegen Ende lauter hörbareren Streicher sind etwas Neues bei Weena Morloch, würde man solche Klänge doch eher bei Samsas Traum vermuten. Da Weena jedoch deutlich „musikalischer“, denn industriell experimentell geworden ist und sich dadurch automatisch etwas näher an ST angeglichen hat, ist dieser Umstand nicht wirklich tragisch, sondern eher nachvollziehbar.
Doch auch verhältnismäßig ruhigere Töne kriegen wir auf „Amok“ zu hören. Zumindest denkt man das bei den ersten Tönen beim dritten Titel „Wenn ich einmal groß bin“, denn beim Chorus geht es urplötzlich fast schon heavy zur Sache. Der Kinderreim „Ene, meine, miste, es rappelt in der Kiste – du stehst auf meiner Liste – und du bist weg“ zeugt von hohem Spaßfaktor, die anschließenden rockigen Gitarren tun ihr übriges, um diese zwar provokante, aber gleichzeitig augenzwinkernde Rocknummer zu einem weiteren Weena Morloch-Highlight werden zu lassen. Ihr merkt schon, dem Rezensenten wird es am Ende dieser Zeilen schwer fallen, drei Song als Anspieltipps herauszupicken, denn irgendwie ist (fast) jeder Track ein gelungenes Stück vertonter Wahnsinn.
Weiter geht es mit dem Stampfer „Alarm“, der sich buchstäblich alarmierend mit dem heiklen Thema Castor-Transport auseinandersetzt und zum Widerstand aufruft. Der erneute eingängige Text und das Zusammenspiel aus Rockgitarren und orchestralen Synthesizerklängen lassen auch diesen Kracher zu einem Selbstläufer im Club und im Konzert werden. Mit seinen 3:28 Minuten ist der Song zwar viel zu schnell zu Ende, macht aber einfach unendlich viel Spaß, da auch die elektronischen Elemente in das Bass- und Gitarrengewitter gewissenhaft und sehr passend eingesetzt werden. Im Vergleich zu „Anleitung zum Totsein“ von ST, wo viele Songs mit unnötigem Sologitarrenfüllmaterial angereichert wurden, stört das Gitarrensolo hier nicht im Geringsten, sondern verleiht dem Track die nötige aggressive Note. Trotz der kurzen Tracktime hat die Nummer von Anfang bis zum Ende dermaßen Feuer im Arsch, dass man sich genötigt fühlt, hier das erste Mal die Repeat-Taste zu betätigen.
Der nächste Titel dürfte vielleicht dem einen oder anderen Kaschte-Fan bereits bekannt vorkommen. „Attentat“ ist an sich nämlich kein wirklich neuer Titel, sondern wurde seinerzeit auf einer Akustik-Tour von Samsas Traum unter der Begleitung des ehemaligen Bandmusikers, dem Saxophonisten Daniel Schröder, perfekt untermalt. Unter der Weena Morloch-Flagge klingt dieser Song auf „Amok“ natürlich gänzlich anders und mutiert zur lupenreinen Synthie-Rock-Nummer mit ordentlich Biß, die rein musikalisch gesehen so sicherlich auch problemlos auf dem Samsa-Geburtstagsalbum „13 Jahre lang dagegen – Anti bis zum Tod“ gepasst hätte, rein thematisch jedoch mit seiner fein säuberlich ausgetüftelten Lyrik im (Fahr-)Wasser Weena Morlochs besser aufgehoben ist.
Nachdem „Ein Lied, Dich zu töten“ bereits 2010 auf Vinyl erschienen ist, muß die Frage nach dem Durchhören vom „Amok“-Album erlaubt sein: Warum ausgerechnet dieses Stück? Denn im Vergleich zum Rest des Albums ist dieses Liedlein offenkundig das schwächste auf der ansonsten stets nach vorne peitschenden Platte. An und für sich ist es zwar kein schlechtes Stück, aber es passt irgendwie so gar nicht zu dem bereits Gehörten und zu dem, was hier noch kommen wird. Vielleicht hätte dieses Lied auf der aktuellen Samsas Traum Platte mehr Sinn ergeben, so ganz erschließt sich uns nämlich nicht den Sinn von „Ein Lied, Dich zu töten“ (außer dem Titel vielleicht) auf „Amok“. Der (geringfügige) Schwachpunkt von „Amok“ ist hier in einer etwas längeren Version als auf der Vinyl-Veröffentlichung enthalten.
„Disko-Vampir“ hätte man ebenfalls im ersten Moment eher in der Samsas Traum-Schublade vermutet, vor allem wenn man an das großartige „Café Koma – Das grosse Diskoinferno“ vom „Tineoidea“-Album zurückdenkt. Der süffisante Text, bei dem es schlicht und ergreifend um eine kleine Disko-Schlampe geht, die Sex auf der Toilette im Club haben will, lädt erneut zum Schmunzeln ein, während die von „Erdbeer-Milchshake-Quelle“ und „feinstem Menschenelixier“ heiteren Lyrics erneut in einem Synthie-Rock-Rahmen eingebettet sind. Ob sich dieser eingängige humorvolle Titel tatsächlich auf dem Dancefloor durchsetzen wird, darf bei „Konkurrenten“ wie „Kaputt!“, „Alarm“, „Attentat“ oder „Herz auf Faust“ zumindest angezweifelt werden. Auf dem Album selbst sorgt die Nummer jedoch für den nötigen Humor für zwischendurch.
Und weiter geht die muntere Abwechslungsfahrt. Von durch einer zerbrochenen Liebe resignierenden Person, welche seine Ex getötet hat und nun auf Händen trägt, handelt das emotionale „Versprochen“, welches Alex anfangs mit klarer und ruhiger Stimme intoniert, sich jedoch im Verlauf des Songs immer weiter steigert, bis der Wahnsinn endlich aus ihm herausbricht und er schreiend das Stück beendet. Getragen wird dieser durch Haß und verletztem Stolz geprägte Text durch harte Gitarrenriffs und dem in Mark und Bein gehende Bass. Alex gibt auf die alberne Frage „Wirst du ihn lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheide?“ eine deutliche Antwort. Liebe Frauen, verkneift euch eure dummdreisten naiven Kommentare wie „Ich werde dich immer lieben, versprochen“. Fuck yooouuu!
Seit einiger Zeit lebt Alexander Kaschte in Russland. Die Eindrücke dieses Landes, der Kultur und seiner Menschen nahmen schon während der Produktion von „Anleitung zum Totsein“ Einfluß in die Produktion ein. Nicht umsonst nennt Kaschte selbst die letzte Platte sein „russisches Album“. Auf „Amok“ erlaubt er es sich nun im Rahmen Weena Morlochs, Platz für einen weiteren links-politischen Song mit dem Titel „Einen Lenin pro Tag“ einzuräumen. Da Samsas Traum eben keine politische Band ist, welche die Sitten und (politischen) Gebräuche anderer Länder kommentiert und an den Pranger stellt, sind solche Themen ein gefundenes Fressen für „das Mädchen aus dem Wasser“.
Diesen Stab nimmt das großartige „Herz und Faust“ direkt im Anschluß auf, das mit einem russischen Kinder-Sample beginnt, bevor ein hereinbrechendes Bass- und Gitarreninferno, welches auch hier durch dezente Synthies angereichert wird, das Zepter übernimmt. Der Song dreht sich um russische Kinder zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, die an die Front geschickt worden sind, um ihre Eltern und ihrem Vaterland treu ergeben – und möglichst auf „ästhetische“ Weise – stolz zu machen, indem sie „auf den blonden Fritz“ schießen und ehrevoll ins Gras beißen würden. Trotz dieses brisanten Themas offenbart sich „Herz und Faust“ als eingängiger Track, bei dem garantiert im Club kein Bein stillstehen wird. Ein weiterer ganz großer „Hit“ auf „Amok“, welches noch einmal Vollgas gibt und das Finale einleitet.
Wer jetzt denkt, dass der Titeltrack „Amok“ noch einmal alle Register der Provokation ziehen würde und ein peitschender Industrial-Bastard wie der Überhit „Kugel im Gesicht“ wäre (Hallo, Vertrieb), der liegt (völlig!) falsch. Vielmehr beschließt K. dieses Album voller Haß und Gewalt mit einer wunderschön vorgetragenen Ballade, die lediglich vom Klavier und klassischem Instrumentarium begleitet wird und keinerlei Gitarren bereithält. Alexander thematisiert in diesem Albumfinale den Amoklauf aus dem nordrhein-westfälischen Emsdetten, welcher sich in einer Realschule im Jahr 2006 zugetragen hatte, als ein gewisser Bastian B. scheinbar willkürlich um sich schoss, Rauchbomben zündete und zu guter Letzt sich selbst im zarten Alter von 18 Jahren umbrachte. Trotz Kaschte, trotz Weena Morloch, trotz „Amok“, kann dieses wunderschöne ernste Stück nicht missverstanden werden. Das lyrische Ich „gedenkt an die Opfer, entzündet eine Kerze für die Toten, beugt seine Knie und trägt seinen Kranz bis nach Emsdetten“. Gleichzeitig stellt er jedoch all die Menschen an den Pranger, die die Mitschuld an dieser Tragödie gehabt haben. Bastian B. hatte in der Kindheit kein leichtes Leben, wurde permanent von Mitschülern gemobbt und konnte offensichtlich weder durch die Lehrer/Direktoren noch durch das Elternhaus Hilfe in Empfang nehmen, weshalb er sich zu dieser (langfristig) geplanten Rachetat entschloß und seinem jämmlichen Leben selbst ein Ende setzte. Hut ab, vor a) dem Mut für einen solchen – für Weena Morloch nun wirklich völlig ungewöhnlichen – Song und b) der Inbrunst, mit welcher Alexander Kaschte dieses berührende letzte Lied vorträgt. Im Kontext dieses Konzeptalbums könnte man sich gar keinen passenderen Schluß vorstellen.
Interessant ist noch zu erwähnen, dass im Booklet lediglich die Lyrics von 10 der 11 Songs abgedruckt sind, der Text von „Amok“ fehlt. Beim Anblick des Covers und der Bebilderung im Booklet liegt die Vermutung nahe, dass Kaschte ein großer Fan des italienischen Horror- bzw. Zombiefilms ist, erinnert doch sein Make-up auf den Fotos sehr an die große Ära eines Lucio Fulci oder eines Dario Argento. Diese These wird darin bestärkt, dass Kaschte sich für die Bonus-CD seines aktuellen Samsas Traum Albums die Unterstützung von Maurizio Guarini von der Gruppe Goblin mit ins Boot holte. Goblin zeichnen sich für den Großteil von Argentos Filmmusiken verantwortlich und haben unter anderem die genialen Scores zu „Suspiria“, „Phenomena“, „Tenebre“ und „Profondo Rosso“ gemacht. Sogar für George A. Romeros „Dawn of the Dead“ waren sie tätig, wobei wir wieder beim Zombiefilm wären.
Wie ihr also lesen könnt, hat sich das Warten in der Tat gelohnt. Auch wenn sich Weena Morloch vielleicht etwas mehr nach „der politischen Seite Samsas Traums“ anhört als nach den Noise-Kaskaden vergangener Tage, so muß festgehalten werden, dass ein „richtiges musikalisches Album“ diesem Seitenprojekt verdammt gut zu Gesicht steht, da Kaschte hier Themen verarbeiten kann, für die er bei seiner Hauptband keinen Platz findet.
„Amok“ rockt. „Amok“ schockt. „Amok“ berührt. „Amok“ fasziniert.
Im September „supporten“ Weena Morloch übrigens Samsas Traum auf ihrer Tournee. Wer also beide Bands mal an einem garantiert unvergesslichen Abend genießen möchte, sollte sich schnell ein Ticket für die unten stehenden Tourdaten sichern!
Zunächst war ich skeptisch, ob ich diese Scheibe blind kaufen sollte, so wie ich es bei Samsas Traum immer gemacht habe und auch trotz Fehltritte wie „Heiliges Herz“ und „13 Jahre lang dagegen“ auch weiterhin tun werde, da ich weiß, wozu Kaschte in der Lage sein kann, wenn man sich seine älteren ST-Werke zu Gemüte führt. Bei Weena Morlich hingegen sieht es etwas anders aus, zu abgedreht, zu laut und nervtötend war mir die „Musik“ bis dato gewesen. Nachdem ich jedoch einen Vorabbericht im Internet zu „Amok“ gelesen habe, entschloß ich mich doch dazu, sowohl „Anleitung zum Totsein“ als auch „Amok“ in den amazon´schen Warenkorb zu schmeißen – und wurde nicht enttäuscht. Bereits beim ersten Durchhören entwickelt das Album eine unwahrscheinlich hohe (Anziehungs-)Kraft, die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt. Ich bin fast geneigt zu sagen, dass Samsas Traum anno 2011 gegen Weena Morloch sogar den Kürzeren zieht, so geil sind die Stücke auf „Amok“ geworden. Klar, während man bei ST wegen der Sperrigkeit mehrere Anläuft braucht, um mit der neuen Platte warm zu werden, offenbart sich „Amok“ durch seine Eingängigkeit bereits beim ersten Mal. Das muß natürlich nicht bedeuten, dass „Amok“ deshalb stärker ist als „Anleitung zum Totsein“, es ist (zum Glück) einfach anders, losgelöster und von weniger Grenzen umgeben. Weena Morloch ist wie ein düsterer Spielplatz, auf dem sich die Schreckensgestalt aus dem See nach Herzenslust austoben kann. Und das macht sie auf „Amok“ auf sehr intensive Art und Weise. Absolute Kaufempfehlung von meiner Seite aus!
Wertung
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Trackliste
|
Anspieltipps
|
Tourdaten als Support auf der Samsas Traum Tournee
- 15.09.11 | Marburg | KFZ
- 16.09.11 | Ottweiler | Club Schulz
- 17.09.11 | Memmingen | Kaminwerk
- 18.09.11 | Graz, AT | Explosiv
- 20.09.11 | Wien, AT | Szene
- 21.09.11 | Ludwigsburg | Rockfabrik
- 22.09.11 | Frankfurt | Batschkapp
- 23.09.11 | Jena | F-Haus
- 24.09.11 | Glauchau | Alte Spinnerei
- 25.09.11 | Osnabrück | Bastard Club
- 27.09.11 | Berlin | Columbia Club
- 28.09.11 | Hannover | Musikzentrum
- 29.09.11 | Hamburg | Markthalle
- 30.09.11 | Köln | Essigfabrik
- 01.10.11 | Bochum | Matrix








