Zugegeben: Ein wenig befremdlich mutet das Pseudonym (wenn man es denn so nennen will) der 29-jährigen Österreicherin, die es vor ein paar Jahren passenderweise in das Land der Dichter und Denker verschlagen hat, schon an, wenn man es zum ersten Mal vorgesetzt bekommt. Und auch wenn Buchhändler, wie sie erzählt, schon mal gerne rote Ohren bekommen, wenn sie nach dem im letzten Jahr erschienen ersten Buch der höchst talentierten jungen Frau gefragt werden, so wird jeder, der sich einmal mit der schonungslos ehrlichen, manchmal herrlich morbiden aber immer geradlinigen und schnörkellosen Prosa beschäftigt hat, zustimmen, dass Hirnwichsen als Sinnbild gewertet werden muss. Als ein Gleichnis auf den Geist anregende Texte. Manchmal in Reimform, manchmal nicht.
Die Rezensionen auf Amazon sind voll des Lobes für das Debüt Hirnwichsen (Schädelfetzen), das Anfang des letzten Jahres erschienen ist. Und auch wir konnten uns den faszninierenden Texten aus dem Hause Hirnwichsen nicht enziehen. Es freut uns daher außerordentlich, Euch an dieser Stelle vekünden zu können, dass wir Euch von jetzt an jeden Mittwoch ein neues Werk von Hirnwichsen – in Zusammenarbeit mit der Autorin – präsentieren zu können, um Euch möglicherweise auch mit dem Hirnwichsen-Virus zu infizieren.
Der erste Artikel – Prinzessin Fröhlich – ist bereits online. Wir wünschen viel Spaß mit diesen in jeder Hinsicht schwarzen Gedichten und Geschichten. Mittwoch ist Hirnwichsen-Tag.
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