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Interview mit ERROR ENTER EXIT

Enter Error Exit – das ist eine Band aus unserer Region, von der man noch einiges hören wird. Die drei machen seit ein paar Jahren in ihrer Freizeit 100%ig tanzbaren Elektro und vergrößern damit ständig ihre Fangemeinde. Zwei höchst professionelle Musikvideos krönen bislang ihren Erfolg und es wird Zeit,  Andy, Marko und Jörg einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ganz nebenbei habe ich die Musikclips unten eingefügt und verlasse mich da mal ganz auf die angeborene Neugier der Jäger und Sammler.

Wer sich lieber berieseln lässt als selber zu lesen, kann sich das Interview hier ansehen:

3E: Marko, Jörg, Andy (v. links)

Pentehazard: Fangen wir am besten ganz am Anfang an. Woher kommt ihr alle?

Marko: Wir haben alle mal in Sarstedt, bei Hildesheim, gewohnt. Sozusagen unsere gemeinsame Heimat.
Inzwischen hat es uns in die Umkreise verschlagen: Hildesheim, Peine und Jeinsen.

PH: Seid wann gibt es Error Enter Exit schon?

Andy: Seit 2006.

PH: Wie habt ihr euch kennen gelernt und wie kam es zur Idee der Bandgründung?

Andy: Marko und ich kannten uns schon länger. Wir haben früher zusammen in einem Mietshaus gewohnt und zufällig die gemeinsame Vorliebe für electronic Darkwave entdeckt. Jörgie, seinen Bruder, habe ich dann später auf dem Meraluna kennen gelernt. Dort haben wir dann auch beschlossen, selbst Musik zu machen. 1 x da oben stehen, das sollte unser Ziel sein.

PH: Was bedeutet der Name EEE?

Andy: Durch meine Vorliebe für die Mystik und Kabalah wollte ich durch Namen und Symbol dem Ganzen eine konzeptionelle Richtung geben. Die 3 ist eine besondere Zahl, die sehr vielschichtig die Wirkungsweise unseres Denkens darstellen kann. Sicher darf man das Thema nicht überfrachten, aber auf den Punkt gebracht bedeutet es: Error: Erkenne den Irrtum, Enter: Tu etwas dagegen, Exit: Etwas ändert sich. Die Botschaft ist eigentlich: Lebe bewußt, Handele, wenn Dir etwas mißfällt und sei bereit dich zu verändern. Ach, ich könnte stundenlang darüber reden…

PH: Beschreibt euren Musikstil bitte einmal in eigenen Worten.

Jörg: Wir verwenden gerne die Bezeichnung electronic Darkwave. Sicher ist es EBM, wenn man auf die musikalischen Wurzeln zurückgreift. Wir tun uns jedoch schwer uns in eine Schublade zu sortieren. Wir sind eigentlich in vielen Stilrichtungen zuhause und das ist gut so. Trotzdem denke ich, es gibt einen typischen 3E – Sound, den man wiedererkennt.

PH: Wer schreibt die Songs und die Texte, bzw. wie entsteht ein 3E Song?

Marko: Meist startet Andy mit einem neuen Song und dann stecken wir unsere Köpfe zusammen oder er versendet die Entwürfe per eMail. Oft reiben wir uns ein bisschen, aber das muss sein, denn am Ende sind wir bisher immer alle sehr zufrieden gewesen. Die Texte macht Andy. Ich denke, es ist wichtig, dass einer den roten Faden weiterspinnt und dies auch gesanglich verarbeiten kann.

PH: Erzählt bitte etwas über die Thematik eurer Texte. Worum geht es bei 3E?

Andy: Die ersten beiden Alben bestanden eher aus Einzelgeschichten, die so ziemlich jeden Aspekt zwischen Himmel und Hölle beschrieben haben. Wir zielen auf die inneren Vorgänge im Menschen. Seine Zweifel und Schwächen, Laster, Verzweiflung und Hoffnung. Ein auf und ab wie im richtigen Leben. Auf der Zerberus CD haben wir dies zum ersten Mal als Konzept-Album vernetzt. Eine musikalische Reise durch die Unterwelt der Seele. Mit Anima und Dämonen, 7 Todsünden und Seelenqual.

PH: Was wurde bisher von 3E veröffentlicht? Ihr habt ja schon einige Alben am Start, soviel ich weiß.

Das aktuelle Album ZERBERUS

Jörg: 3 CDs: Utopia, Demonia und aktuell Zerberus

PH: Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Marko: Ein neues Album in 2010 und vielleicht das eine oder andere Konzert. Auf jeden Fall wollen wir wieder ein Video drehen. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ist super geworden!

PH: Wird es denn auch bald eine richtige Tour geben?

Marko: Nein, dazu fehlt uns die Zeit. Ohne Agentur oder unterstützende Plattenfirma ist das zuviel Arbeit. Aber es würde uns natürlich interessieren. So eine Süd-Amerika Tour wäre prima!

PH: Erzählt etwas über den Videodreh zu Zerberus und zur Handlung des Clips.

Andy: Beelitz haben wir durch Zufall auf der Rückreise vom Konzert in Luckenwalde entdeckt. Absoluter Hammer! Und wir hatten Glück: es soll alles saniert werden. Die Story basiert auf den Opener ABYSS und das Titelstück ZERBERUS. Der Abstieg unseres Helden in die Unterwelt. Dazu habe ich das Drehbuch geschrieben. Auch eine sehr interessante Erfahrung! Jede Kamera – Einstellung musste minutiös beschrieben werden. Wann muss ich an welchem Set sein? Wer macht was? Welche Requisiten… Aber es hat alles super geklappt! Die Rollen konnten optimal besetzt werden. Zum Glück haben meine Wunsch – Schauspielerinnen zugesagt, obwohl sie vorher noch nie in einem Film mitgespielt hatten. Nico und Doreen machten das einfach fantastisch!
Sie verkörpern die Todesengel, die unseren Helden in die Unterwelt bringen. Oberflächlich konkurrieren sie, aber eigentlich dienen beide der selben Sache: Sie lehren durch Qual. Offensichtlich hat es bei unserm Helden anders keinen Zweck!
Ob es erfolgreich war, verraten wir auf unserer nächsten CD, die diesmal überwiegend in deutsch gesungen wird.

PH: Vielen Dank für eure Zeit und Geduld. Ich freue mich schon auf das nächste Video und die Zusammenarbeit mit einem ausgesprochen talentierten und professionellen Team.

Zerberus, der Musikclip zur aktuellen Scheibe:

Musikvideo zu Drachenherz:




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