Schluss. Aus. Ende. Solcherlei Töne vernimmt man aus dem Hause UMBRA ET IMAGO nicht zum ersten Mal. Bereits vor einiger Zeit hatte die Truppe um Frontmann Mozart verkündet, aufgrund eines immer bedenklicheren Umfelds in der Musikindustrie die Segel streichen zu wollen. Bedenklich im Sinne von: wirtschaftlich nicht mehr rentabel, ja sogar existenzbedrohend.

Jetzt machen Umbra Et Imago ernst. Im Mai soll ihr Abschiedsalbum “Opus Magnus” erscheinen und – entgegen sämtlicher Gewohnheiten – wird es sich diesmal nicht an Siegmund Freuds These “Die Sexualität ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Seins” orientieren oder SM-Praktiken thematisieren. Neín, auf “Opus Magnus” schneiden die Herrschaftszeiten ein persönlicheres, für sie deutlich ernsteres Thema an. Die nackte, ungeschminkte Wahrheit, die tägliche Realität der heutigen Musikindustrie.

Zitat dazu aus dem Statement der offiziellen Bandwebseite: [...] Das Leben, wie es die Musiker in den letzten vier Jahren erfahren mussten. Mozart selbst kämpfte durch viele widrige Umstände um seine Existenz, auch der Rest der Band war damit beschäftigt, wirtschaftlich zu überleben. “Die Musikindustrie leidet, aber das ist kein Vergleich mit dem Leiden, das Bands erfahren, die an der Peripherie der Gesellschaft existieren”, so der Sänger. “Bands, die sich treu bleiben wollen und den hoffnungslosen Kampf gegen überholte Konzepte der Musikindustrie nur verlieren können. Wir werden daher mit UMBRA ET IMAGO neue Wege beschreiben, auf andere Tonträger setzen oder visuelle Datenträger nutzen. Damit schafft man sich Freiraum.”

Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es zu diesem zunächst mal interessant anmutenden Werk weitere Informationen gibt.


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