Als wir im vergangenen Jahr vom Debüt des BLACKFIELD FESTIVALs zurückkehrten, war uns klar, dass wir gerade eines der denkbar großartigsten Festivals überhaupt erlebt hatten. Und da bereits direkt nach unserer Rückkehr bekannt wurde, dass ASP und VNV Nation dieses Jahr Headliner sein würden, stand für uns fest: da simmer dabei! Und richtig, wie damals beschlossen und geplant, brach das Mad-Goth Kommando auf, um dem Blackfield Festival vom 19. bis 21. Juni beizuwohnen. Hier ist unser Bericht, wir wünschen gute Unterhaltung!
FREITAG, 19.06.09:
Im letzten Jahr war es ja so, dass wir aufgrund der Ärgereien mit einem Zelt namens Hannibal letztendlich nicht dazu kamen, die erste Band des Tages und damit der Eröffnung des ersten Blackfields ever beizuwohnen. Dieses ärgerliche Übel wollten wir diesmal vermeiden. Zwar war der Freitag noch kein offizieller Festivaltag (ganz im Gegensatz zum letzten Jahr), aber für Freitagabend war ja das sogenannte Warm-Up Showcase angesetzt mit Soman, Absurd Minds und vor allem aber Seabound, die wir auf gar keinen Fall verpassen wollten.
So kam es dann also, dass das Mad-Goth Mobil, besetzt mit JB und Kayila, gegen 11 Uhr bei Ash in Wendschott anrollte. Hier wurde dann zusammen gepackt und schnell war klar, dass wir ähnlich gut befüllt sein würden wie im letzten Jahr. Da waren es 7 Leute verteilt auf 2 Volkswagen, in diesem Jahr letztendlich nur 6 Leute. Na wie auch immer. Viel größeres Ungemach drohte an anderer Front: Ash hatte das falsche Bier besorgt! Statt Export oder Pils stand eine Palette Weizen in Büchsen erwartungsfroh vor uns. Das konnte doch nicht Warstein! Da ein Blackfield, ähnlich jedem anderem Festival, immer auch ein Bölkfield ist, musste da Abhilfe her.
Glücklicherweise war der Kassenbon noch vorhanden, so dass unsere erste Station auf dem Weg nach Schalke ein Supermarkt war, wo wir das Weizen gegen richtigen Zaubertrank eintauschten. Endlich mit entsprechenden promillehaltigen Broteinheiten ausgestattet, ging es dann auch ohne Umwege weiter zu sideshowmick und von dort aus weiter zum Bahnhof, wo wir DJ Jeanny einsammelten. Dann wurde das ganze Frachtgut auf die beiden Fahrzeuge verteilt und einen kurzen Boxen- und Bockwurststop später waren wir dann auch endlich auf
dem Weg Richtung Burgdorf. Dort angekommen sammelten wir Indusdi ein, die das letzte Mitglied des MG-Kommandos sein würde, mit dem wir nun endlich die Reise nach Gelsenkirchen antreten sollten.
Da so eine lange Reise nicht ohne etwas zu Beißen erledigt werden kann, entschlossen wir und an einem Rastplatz bei Gütersloh den nächsten Boxenstop zu machen. Während der Rest der Mannschaft es vorzog von Burger King zu essen, schmachtete es Jeanny und Ash eher nach einer herzhaften Currywurst. Gesargt, getan. Dachten wir… denn gerade noch rechtzeitig haben sie die Preisliste entdecken können und mit Erstaunen festgestellt, was eine Currywurst heutzutage so wert ist an Autobahnen… OK, guter Mann, wie sieht es denn mit einer Bratwurst aus, die müsste ja günstiger sein? Zitat: „Eine Currywurst ist eine Bratwurst. Nur kleiner.“ LOOOL Genau! Und das erzählste Gästen, die in einem Laden arbeiten, der jährlich 2 Millionen Currywürste produziert. Was für ein Vogel! Nunja, jedenfalls war die Bratwurst mit Pommes auch nicht sehr viel billiger, also teilten sich die beiden zusammen einen Teller für stolze 9 Euro. Albern… aber wenigstens war’s lecker. Was für eine Wurst! (What a Worst! Das reinste Wurst-case Szenario in diesem Fall.)
Aufgrund dieser dringend notwendigen Magenbefüllung sowie einem ziemlich nervigen stop-and-go auf der Autobahn war es zu verdanken, dass wir nicht, wie ursprünglich optimistisch geplant, gegen 15 im Zielgebiet eintrudelten, sondern erst gegen 18 Uhr an der Zeche Carl in Essen ankamen – wo bereits ab 19 Uhr Einlass zum Warm-up Showcase gewährt wurde. Wir hatten aber noch gar kein Zelt aufgebaut oder ähnliches! Jeanny musste in der Zeche aber vorab noch was klären.




