Drei Jahre sind wieder vergangen seit dem letzten Final Destination Film. Zeit also, den drei Jahrestakt für Fortsetzungen der Reihe einzuhalten und Teil 4 in die Kinos zu bringen. Was daraus geworden ist, könnt ihr nun in den folgenden Zeilen lesen.
Die Handlung ist, oh Wunder, identisch mit der aus den anderen Teilen. Irgendwer hat eine Vision, das alle sterben werden und versucht dann seinem Schicksal zu entkommen. Diesmal ist es Nick, der mit seiner Freundin Lori, sowie Janet und Hunt ein Nascarrennen besucht. Während des Rennens kommt es zu einem Unfall, ein Wagen fliegt auf die Tribüne und viele Menschen sterben. Wieder aufgewacht, stellt Nick fest, dass er eine Vision hatte. Er will nun schnellstmöglich den Speedway verlassen…
Kaum zu glauben, dass eine Filmreihe so erfolgreich ist, in der jedesmal die gleiche Handlung erzählt wird und nur die Darsteller ausgetauscht werden. Macht auch eigentlich nichts, denn solange es gut ist, wollen wir mal nicht meckern. Teil 4, in dem David R. Ellis wieder Regie führte (Teil 2 stammt auch von ihm) läuft in ausgewählten Kinos in 3D und wartet mit allerhand überzogenen und blutigen Morden auf, die freiwillig oder unfreiwillig – man weiß es nicht – komisch wirken. Das Kino jedenfalls hat viel gelacht, einmal natürlich wegen den völlig banalen Situationen, die letztendlich für die Beteiligten zum Tod führten und wegen der oben bereits erwähnten überzogenen Gewaltdarstellungen.
Die Geschichte ist nicht langweilig, die 85 Minuten gehen flott vorbei und langweilen zu keinem Zeitpunkt. Die Darsteller sind okay, die 3D Effekte lohnen in jedem Fall. Einziges Manko bleibt eben nur die Story. Für Teil 5 könnte man sich zur Abwechslung mal was anderes ausdenken, denn so langsam wird’s öde, da man im Grunde seit Teil 2 weiß, wie es ausgehen wird.
Ich habe mich als Nicht-Fan der Reihe jedoch gut unterhalten gefühlt und kann jedem, der Lust hat einen lockeren, brutalen Horror Fast-Food zu sehen, den Kinobesuch empfehlen. Natürlich sollte man dies in 3D tun, sofern man die Möglichkeit dazu hat. Erwartet nur keinen ernst zunehmenden Streifen, der in irgendeiner Weise gruselig sein soll.
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