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	<title>Mad-Goth &#124; Magazine &#187; Im Blickpunkt</title>
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		<title>DARKSTORM FESTIVAL 2011 &#8211; Der Bericht</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr fand auch am 1. Weihnachtsfeiertag 2011 in der Chemnitzer Stadthalle wieder das beliebte DARKSTORM FESTIVAL statt. Erneut gesegnet mit einer namenhaften Riege an aufspielenden Bands, machten auch wir uns in Person von Predator, Vicepoint und Ash endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-13192" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011-Flyer.jpg" alt="" width="216" height="300" />Wie jedes Jahr fand auch am 1. Weihnachtsfeiertag 2011 in der Chemnitzer Stadthalle wieder das beliebte DARKSTORM FESTIVAL statt. Erneut gesegnet mit einer namenhaften Riege an aufspielenden Bands, machten auch wir uns in Person von Predator, Vicepoint und Ash endlich mal wieder auf den Weg ins sächsische Chemnitz, um dem schwarzbunten Treiben beizuwohnen. Als Headliner sollten VNV Nation in der Main Area und Agonoize auf dem 2nd Floor auf der Agenda stehen. Also hieß für uns endlich wieder: vorbei an Grimma (Schlangenzunge), vorbei an Roßwein und Döbeln („Von Roßwein muß ich immer Döbeln“) und anderen lustigen Autobahnschildern, die bereits auf der Hinfahrt für nostalgische Erinnerungen sorgten und die Vorfreude auf den Tag nach oben schraubten. Nachdem wir schließlich heile im Seaside Residenz Hotel angekommen waren, ging für uns das Event bereits munter los, wovon wir euch in unserem persönlichen Festivalbericht berichten wollen. Wir wünschen euch nun viel Spaß mit unseren Eindrücken des 15. Darkstorm Festivals aus Chemnitz.</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-13196 alignright" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_006.jpg" alt="" width="333" height="250" />Pünktlich um 16:45 Uhr öffneten sich bereits die Tore, doch wir zogen es vor, in Ruhe einzuchecken und noch ein wenig bei „besinnlicher“ Musik das eine oder andere Bier zu vernichten. Gegen 17:00 Uhr vor Ort angekommen, spielten bereits Schwarzer Engel auf. Wir kümmerten uns jedoch stattdessen zunächst einmal um die Neubeschaffung des Gerstensaftes und prüften die Kaufstände, die nicht mehr so zahlreich vertreten waren, wie noch vor einigen Jahren. Ash machte dabei das eine oder andere <img class="alignleft size-full wp-image-13197" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_069.jpg" alt="" width="250" height="333" />Schnäppchen, wie z.B. die limitierte „A Perfect Solution“ von Mesh für lächerliche 5,- EUR! Die neuen Habseligkeiten mußten nun natürlich in Sicherheit gebracht werden, also begaben wir uns in den Garderobenbereich, wo wir auf einen alten Bekannten trafen: Noctulus wurde bereits im Vorfeld auf der festivaleigenen Homepage als Special Guest angekündigt. Leider sollte dies nicht bedeuten, daß der Meister auf die Bühne durfte. Sein „Domizil“ schlug er daraufhin wieder unten direkt vor den Toiletten auf und erhielt dabei an den „Percussions“ Unterstützung von… äh… einer Dame in Unterwäsche, die merkwürdigerweise über eine Beule in der unteren Körperregion verfügte. Noctulus verriet uns voller Euphorie, daß er just eine neue CD/DVD veröffentlicht hatte, die er nun feierlich zum Weihnachtsfeste an den Mann bringen wolle. Da konnte Ash natürlich nicht widerstehen und erstand eines dieser raren Exemplare zum Sonderpreis, da er der erste (und einzige?) Abnehmer war. :-D</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13200" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_018.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-13199" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_003.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-13204 alignright" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_019.jpg" alt="" width="333" height="250" />Zurück in der Halle wurden die weiteren Stände unter die Lupe genommen. Am Project Pitchfork Stand traf man auf alte Bekannte… Angeltear aus dem alten PP Forum stand plötzlich im Weg herum, sodaß ein gemeinsames Foto nach etlichen Jahren quasi Pflicht gewesen ist. Neben diversen Lichtgestalten weilte sogar der Weihnachtsmann unter uns. Na wenn das kein Zufall war. Aber dummerweise wollte Santa Claus nicht ohne finanzielle Gegenleistungen etwas vom Mono Inc. Stand loswerden. Komisch… wir dachten, Weihnachten sei das Fest der Geschenke… oder so.<br />
Hm… was noch? Ach ja, janz wichtich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13203" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_075.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13206" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_030.jpg" alt="" width="333" height="250" />Für uns sollte dann der Musikmarathon mit den Jungs von STEINKIND aus Sachsen beginnen. Steinkind waren eine der Kapellen, auf die wir uns am meisten an diesem Tag gefreut haben. Das liegt zum einen daran, daß wir die Band bis dato noch nicht live zu Gesicht bekommen haben und zum anderen, daß wir vor allem vom 2011er Album „Etappe 011“ sehr angetan waren. So waren wir also sehr gespannt, was uns auf der 2nd Stage erwarten würde. Als das Trio auf die Bühne kam, fiel sofort auf, daß Sàndro und Phil J. die gleichen Outfits trugen wie auf den Promofotos und in ihren beiden letzten Videoclips. Während der blonde Phil mit seiner blauen Weste so ein bißchen wie ein braver Schuljunge aussah, kam der alles andere als <img class="alignright size-full wp-image-13207" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_039.jpg" alt="" width="250" height="333" />hochgewachsene Sàndro mit seinen Koteletten, dem John McClane Gedenkunterhemd, der Lederjacke und dem Kaugummi, das mehr als einmal aus seinem Mundwinkel hing, so ein bißchen wie ein matchohafter Vollproll rüber („Jungä!“ ist das Stichwort). Wer die beiden jedoch im Anschluß am Merch-Stand zur Autogrammstunde erlebte, der wird festgestellt haben, daß dieses Gehabe lediglich Teil der Bühnenshow gewesen ist und beide absolut kuhle Typen sind. Und so gibt es endlich auch ein weiteres Foto aus der Rubrik „Leech trifft…“. Das Konzert empfanden wir als idealen Einstieg in diesen langen Abend. Druckvoll ließen es Steinkind krachen und präsentierten Material aus ihren drei Alben. Natürlich gab es auch die Hitsingles „Es muss“ und „Deutschland brennt“ für das tanzwütige Volk, aber auch die neue Single „Es wird Zeit“ stellten die Sachsen dem feierwütigen Publikum vor . Die Stimmung in der Halle war super, die Musiker extrem gut drauf und auch wir hatten eine Menge Spaß an Steinkind. Damit haben wir unserer Ansicht nach die richtige Entscheidung getroffen, Schwarzer Engel sausen zu lassen und mit Steinkind ins Festival einzusteigen.</p>
<p><em>Setlist STEINKIND</em><br />
01. Kindgott<br />
02. Gottkomplex<br />
03. Belehr mich<br />
04. Es muss<br />
05. Deutschland brennt<br />
06. Arsch rein<br />
07. Trink mich<br />
08. Es wird Zeit</p>
<p><img class="size-full wp-image-13211 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_047.jpg" alt="" width="333" height="250" />Weiter ging es mit MONO INC., einer der derzeit angesagtesten Live Acts überhaupt. Unter anderem auf dem M´Era Luna Festival konnten die Hamburger vor einem großen Publikum ihre Livequalitäten unter Beweis stellen. So sollte es auch in Chemnitz sein, wo die Band in der Main Hall direkt im Anschluß an Steinkind um 19:05 Uhr aufspielen sollte. Mit sattem Sound präsentierten sich Mono Inc. und spielten ein Best of-Set, wie es sich für einen Festival-Gig gehört. Die extra lange Version von „Viva Hades“ wurde durch Pyroeffekte und der Unterstützung des Publikums zu <img class="alignleft size-full wp-image-13212" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_049.jpg" alt="" width="333" height="250" />einem der Highlights, zu denen die Acoustic-Version von Iggy Pops „The Passenger“ ebenso zählte wie das geniale „Voices of Doom“. Mit „Revenge“ präsentierte die Band ihre zweite Auskopplung nach „Symphony of Pain“ aus dem Erfolgsalbum „Viva Hades“ und konnte auch mit dieser Nummer ordentlich beim Publikum punkten. Kata Mia durfte dann auch noch in verkürzter Fassung ihr traditionelles Drum Solo zum Besten geben und für Mono Inc. TV „The Passenger“ und die Publikumsreaktionen mitfilmen. Tja und ehe man sich versah, waren die knappen 40 Minuten auch schon wieder vorbei. Diejenigen, die Mono Inc. das erste Mal live zu sehen bekamen, waren jedenfalls hellauf begeistert, wie wir anhand der Publikumsreaktionen ausmachen konnten. Wir waren es sowieso.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13213" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_038.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13216" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_061.jpg" alt="" width="333" height="250" />Auf dem Second Floor legten bereits [:SITD:] aus Gelsenkirchen los – eine beliebte Electro-Band, die wir nun schon länger nicht mehr gesehen haben. Nach dem eher lauwarmen Album „Rot“ meldeten sich die Ruhrpottler Carsten Jasczek, Tom Lescenski und Frank D&#8217;Angelo mit „Ikon: Koru“ wieder zu alter Stärke zurück. Und so begannen sie ihr Set auch direkt mit „Code Red“, gefolgt von „Periculär (Richtfest II)“, mit dem sie von Anbeginn die Electroheads im Sack hatten. Das Set war dann tatsächlich so etwas wie ein Best of einmal quer durch die Diskographie, der nun bereits seit 10 Jahren aktiven Kombo mit dem ungewöhnlichen (albernen) Bandnamen. „Rot“, „Rose-Coloured Skies“, „Lebensborn“ und das unsterbliche „Snuff Machinery“ durften dabei natürlich nicht fehlen. Dazu das Beste von der neuen Platte… <img class="alignright size-full wp-image-13217" style="border: black 5px solid;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_062.jpg" alt="" width="333" height="250" />bei dem auch Tom ab und zu ans Mikrophon durfte, der sichtlich nervös gewesen war, seine Sache jedoch sehr ordentlich machte. Man merkt einfach, daß der Bengel richtig gut singen kann. Eine Electro-Band, bei der sich die Sänger abwechseln, das findet man nicht überall. Doch… Moment mal… irgendetwas stimmte hier nicht ganz. Was war eigentlich mit Carsten los und wieso hatte der so ein breites Grinsen auf den Lippen, das man sonst nur aus Filmen wie „New Kids“ her kennt? Es nützt nichts drum herum zu reden, der gute Mann hatte es sich offensichtlich im Backstage ziemlich gut gehen lassen. Augen wie Bud Spencer, einen recht unkoordinierten Gang und ein umgestoßener Mikrophonständer konnten nicht verbergen, daß Carsten offensichtlich lattenstramm gewesen ist. Als er sich an die Fans der ersten Reihe zuwenden und sich in die Hocke begeben wollte, mußte er sich mit den Händen abstützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Da der Zaubertrank in der Stadthalle nicht unbedingt günstig war, haben wir den Mann fast schon um seinen Zustand beneidet ;-). Jedenfalls sieht man so was nicht alle Tage (Amy ist ja schließlich nicht mehr) und diente neben dem an sich tollen Auftritt für weitere Aufheiterung. Leider müssen wir an dieser Stelle erwähnen, dass der Sound nicht mehr ganz so klar war, wie vorher noch bei Steinkind, was etwas schade war, aber der großartigen Stimmung keinen Abbruch tat.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13218" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_055.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-13219" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_057.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13228" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_005.jpg" alt="" width="333" height="250" />Nun haben wir uns eine kleine Pause gegönnt, haben die Bratwurst in der eisigen Kälte probiert und uns mit einigen neuen Leuten bekannt gemacht. Daß man in Chemnitz irgendwie immer wieder Gesichter trifft, die einem nicht fremd sind, ist keine Neuigkeit. Die (schwarze) Welt ist dann wohl irgendwo doch ein Dorf… Was aber viel wichtiger war: der Lichtgestalt-Anteil war auch 2011 wieder einmal erstaunlich hoch. Da läßt sich Weihnachten doch bedeutend leichter aushalten. Bei all der Quatscherei, den geschossenen Impessionen und der festen und flüssigen Nahrungsaufnahme verliert man schnell den Überblick für die Zeit. So geschah es eher zufällig, dass Ash auf die Uhr schaute um die Mitstreiter darüber zu informieren, dass Time auch in Karl-Marx-Stadt like a Bullet ist und wir uns wieder dem Tagesgeschehen widmen sollten.</p>
<p><img class="size-full wp-image-13224 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_089.jpg" alt="" width="333" height="250" />Auch unsere Lieblings-Hellektroniker aus Berlin haben sich an Weihnachten mal wieder in der Stadthalle zu Chemnitz blicken lassen. Die Rede ist natürlich von AGONOIZE, von denen nun schon seit längerer Zeit kein neues Material mehr erschienen ist. Die lang ersehnte und schon vor Jahren angekündigte Cover-CD läßt nach wie vor auf sich warten. Da das Trio jedoch berüchtigt für imposante und aggressive Live-Shows ist, brauchten sich Agonoize keine Sorgen machen, die 2nd Hall vor leerem Publikum zu spielen. Im Gegenteil… wie erwartet war es bereits vor Konzertbeginn brechend voll. Bekannt sind die Berliner außerdem für die Wahl ihrer Intros auf Konzerten. Und so schallte an diesem 25. Dezember das bekannte Titelthema des <img class="alignleft size-full wp-image-13225" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_090.jpg" alt="" width="333" height="250" />besten Western aller Zeiten aus den Boxen: Ennio Morricones Score zu Sergio Leones „Zwei glorreiche Halunken“. Der Klang hätte leider etwas besser ausfallen können, wie die Fans in den ersten Tönen zu „Blut, Sex Tod“ bemerkt haben. Nun gut, aber so ist das halt auf Festivals: der Sound ist und bleibt eine Wundertüte. So nahm also die Splatter Disco ihren gewohnten Lauf inkl. besudelter Besucher in den ersten Reihen, die nach Feierabend begehrtes Kamerafutter gewesen sind. Leider mussten wir uns schon nach ein paar Songs aus dem 2nd Floor verabschieden, damit wir den Auftritt der Pitchies nicht verpassen würden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13226" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_099.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13229" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_094.jpg" alt="" width="333" height="250" />PROJECT PITCHFORK bespielten also von 22:15 – 22:30 Uhr bereits zum wiederholten Male die Main Hall als Co-Headliner. Und wie schon bei vergangenen Darkstorm-Auftritten der Hamburger Dark Electro Elitetruppe müssen wir konstatieren, daß PP auch in diesem Jahr wieder ein verhältnismäßig sehr aggressives Set gespielt haben. Will heißen: ohne Rücksicht auf Verluste und schnörkellos gingen PP voll aufs Ganze. „Existence“, „Conjure“, „Beholder“, „Fire and Ice“, „Steelrose“… um nur einige zu nennen, gaben das Tempo vor, während Frontmann Peter Spilles wie von <img class="alignright size-full wp-image-13230" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_095.jpg" alt="" width="333" height="250" />der Tarantel gestochen Gas auf der Bühne gab, sodaß hier wirklich niemand still stand. Sachsen weiß, wie man zu Pitchfork abgeht. Das hat die Stadthalle an diesem Abend einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Lediglich die seit ihrer Entstehung gefeierte Ballade „Souls“ ließ dem Publikum etwas Zeit zum Luftholen. 65 Minuten später beendeten Project Pitchfork ihr 20. Jahr mit einem energiegeladenen Konzert und vieler durchgeschwitzter Körper vor der Bühne. Ein toller Abschluß für ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr für Pitchfork, die es verdient gehabt hätten, an diesem Abend als Headliner spielen zu dürfen.</p>
<p><em>Setlist PROJECT PITCHFORK<img class="alignright size-full wp-image-13231" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_074.jpg" alt="" width="333" height="250" />:</em><br />
01. Existence v4.<br />
02. Conjure<br />
03. Stacked Visions<br />
04. Timekiller<br />
05. Steelrose<br />
06. Carnival<br />
07. Beholder<br />
08. Souls<br />
09. Endless Infinity<br />
10. Requiem<br />
11. Alpha Omega<br />
12. Fire and Ice<br />
13. Lament</p>
<p><img class="size-full wp-image-13240 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_098.jpg" alt="" width="250" height="333" />Das hatte jedoch bereits beim M´Era Luna Festival schon nicht geklappt, wo die Pitchties ebenfalls die Spielposition vor VNV NATION innehatten. Daß Ronan Harris und Mark Jackson jedoch eine Party-Institution sind, das ist hinlänglich bekannt. Mit ihrem aktuellen Erfolgsalbum „Automatic“ im Gepäck gelang es dem sympathischen Duo spielend, auch noch die letzten Reserven aus den Körpern der Darkstorm-Besucher heraus zu kitzeln. Logisch, daß es neben all den unzähligen Klassikern der Band auch viel neues Material zu sehen und zu hören gab, wie zum Beispiel das clubtaugliche „Space &amp; Time“ oder das EBM-lastige „Control“. Seit jeher gehört die gefühlvolle Ballade „Illusion“ zu den Höhepunkten eines VNV Nation Konzertes. Nach der „Automatic“ wissen wir jedoch, daß mit „Nova“ der definitive Nachfolger dieses Übertitels geschrieben wurde. Und so lagen sich in der ganzen Halle die Pärchen in den Armen, tanzten, knutschten und knuddelten was das Zeug hielt. Ein wunderbarer Moment, der sicherlich auf der folgenden Tour in ähnlicher Form zu beobachten sein wird. VNV Nation wissen einfach, wie man Abwechslung großschreibt und in ihrer unnachahmlichen Art für Spiel, Spaß und Spannung im Publikum sorgt. Oder um es einfacher zu sagen: die Jungs wissen halt, wie´s geht. VNV waren damit ein weiteres Mal ein würdiger Headliner für das 2011er Darkstorm Festival gewesen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13241" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_088.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-13235 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_101.jpg" alt="" width="333" height="250" />Im Anschluß leerte sich die Stadthalle ungefähr genauso schnell, wie sie sich noch vor einigen Stunden gefüllt hatte. Also ging es noch gemeinsam kurz zum Frischmachen ins Hotel zurück und anschließend direkt weiter zur alljährlichen Aftershowparty zum Südbahnhof, wo es wieder kuschelig eng wurde und verschiedene Musikstile auf mehreren Floors zum Tanzen einluden. Logisch, dass wir auch hier wieder neue Leute kennengelernt haben, mit denen wir sicherlich auf zukünftigen Events noch die eine oder andere Hopfenkaltschale leeren werden. Irgendwann gegen 4:00 Uhr (oder lassen wa´s ruhig 5:00 gewesen sein) schlugen wir dann den Rückweg in Richtung Residenz Hotel ein und erklärten das Darkstorm Festival 2011 offiziell für beendet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13234" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_104.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<hr />
<blockquote><p><a href="http://www.madgoth.de/forum/members/ash.html" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" /></a>Die lange Anreise nach Chemnitz hat sich wieder einmal absolut gelohnt. Wir haben alte Bekannte getroffen, neue Leute kennengelernt, tolle Konzerte gesehen (inkl. dem denkwürdigen [:SITD:]-Gig), den einen oder anderen Schnapper an den Verkaufsständen geschossen und den erfolgreichen Abend im Südbahnhof gebührend und feuchtfröhlich ausklingen lassen. Wer also noch nie beim Darkstorm Festival in der Stadthalle Chemnitz gewesen sein sollte: wir möchten euch dieses Event wirklich sehr ans Herz legen. Einen perfekteren Konzert-/Festival-Jahresabschluß gibt es für uns nicht.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Darkstorm 2011 Bildergalerie</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6772-m-era-luna-2011-der-bericht.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6772-m-era-luna-2011-der-bericht.html</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/7047-darkstorm-festival-2011-der-bericht.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/7047-darkstorm-festival-2011-der-bericht.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>STAHLMANN &#8211; Quecksilber [Limited Edition]</title>
		<link>http://www.madgoth.de/13171/blickpunkt/stahlmann-quecksilber-limited-edition</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Deutsche Härte scheint zu Beginn des neuen Jahres groß geschrieben zu sein, releasen doch reichlich viele Vertreter dieser Gattung dieser Tage ein Album. Zwei Jahre nach dem gleichnamigen Debütalbum meldet sich nun auch die Göttinger Band STAHLMANN zurück. Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-13173" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Stahlmann-Quecksilber.jpg" alt="" width="200" height="200" />Neue Deutsche Härte scheint zu Beginn des neuen Jahres groß geschrieben zu sein, releasen doch reichlich viele Vertreter dieser Gattung dieser Tage ein Album. Zwei Jahre nach dem gleichnamigen Debütalbum meldet sich nun auch die Göttinger Band STAHLMANN zurück. Ihr Erstling konnte durchaus bemerkenswerte Kritiken einfahren, auch wenn es das Rad weiß Gott nicht neu erfunden hat. Das macht aber auch nichts, denn auch in unseren Jahres-Top 10 für den Jahrgang 2010 konnte sich „Stahlmann“ von Stahlmann platzieren. Es folgten Support-Gigs für Mono Inc. und einige Festival-Shows. Nach der Vorabsingle „Tanzmaschine“ vom 16.12.2011 erschien am 20. Januar unlängst der zweite Langspieler namens „Quecksilber“. Niemand geringeres als José Alvarez-Brill (Wolfsheim, Unheilig) nahm dabei Platz auf dem Produzentenstuhl. Ob diese Erfolg versprechende Personalie den Stahlmännern gut getan hat, erfahrt ihr in unserer Albumrezension zu „Quecksilber“.</strong></p>
<p>Vorab: die Zusammenarbeit mit Alvarez-Brill scheint dazu geführt zu haben, daß „Quecksilber“ im Gegensatz zum Debüt „Stahlmann“ sich deutlich poppiger anhört. Zwar singt Frontmann Mart, der übrigens das Coverartwork alleine ziert, auch beim Zweitwerk wieder mit der gleichen dunklen Stimme, aber dem klassischen NDH-Spezi könnte an dem neuen Werk eben exakt diese besagte Härte fehlen. Damit klingen Stahlmann anno 2012 weniger nach Rammstein, dafür eher wie eine Symbiose aus den ersten beiden Unheilig-Platten und den modernen Oomph!. „Poppig“ muß jedoch nicht zwangsweise etwas Schlechtes bedeuten, wie uns beispielsweise Bands wie Eisbrecher ein ums andere Mal bewiesen haben. So gibt es deutlich mehr Ohrwürmer auf „Quecksilber“, wie zum Beispiel „Asche“, „Schmerz“ oder „Mein Leib“ zu hören, die mit Sicherheit ihre Anhängerschaft finden werden.</p>
<p>Auf „Schmerz“ lassen es sich die Göttinger sogar nicht nehmen, das in Szenekreisen seit einigen Jahren immer wieder gerne verwendete F-Wort zu verwenden. Härte durch Worte anstatt durch musikalische Taten, möchte man meinen. Dafür – und das muß man Stahlmann lassen – legen sie auf „Quecksilber“ von Beginn an wirklich sehr mächtig los. Der Opener „Engel der Dunkelheit“ ist feinster Gothic Rock mit großer Dunkelatmosphäre und einem Mitgrölchorus, der live garantiert für Furore sorgen wird und förmlich zum Stagediving. Auch das intensive „Spring nicht“ vermag dieses Gefühl weiter auf den Hörer zu transportieren. Daß jedoch gerade die Singleauskopplung „Tanzmaschine“ etwas uninspirierter ausfallen würde, überrascht doch etwas. Dennoch wird diese Nummer unter Garantie ob ihres auf den Punkt gebrachten Appells im Chorus („Tanz mit mir! Beweg dich im Einheitstanz“) im Club ihre Wirkung nicht verfehlen. Im heimischen Wohnzimmer hingegen fällt der Titel tatsächlich etwas ab, woran auch der ebenfalls auf dem Album enthaltene Club Remix nichts ändert.</p>
<p>Erinnerungen an die Kollegen von Subway to Sally werden wach, wenn Stahlmann bei „Am Grunde“ der Zahl Sieben huldigen. In Kombination mit den harten Gitarrenriffs und der Stimmlage, die ein wenig an Eisbrecher-Alexx erinnert, liest sich dies jetzt bestimmt alles andere als innovativ. Ist es im Prinzip auch nicht, aber wie schon beim Vorgänger gilt hier: lieber gut kopiert als schlecht neu erfunden. Und so zählt „Am Grunde“ tatsächlich zu den besten Songs auf „Quecksilber“, der eigentlich alles hat, was der Hörer an Neuer Deutscher Härte sucht und liebt. Noch ein Beispiel gefällig? „Goetter“ prescht so martialisch nach vorne, daß Assoziationen an Marilyn Manson gewiß kein Zufall sind.</p>
<p>Was man zumindest der Basis-Variante vorwerfen kann, ist die Spieldauer. Ziehen wir den „Tanzmaschine“-Remix ab, bleiben nur etwas mehr als eine halbe Stunde Musik übrig – für ein Fulltime-Album ist das heutzutage einfach zu wenig. Deshalb empfehlen wir hier dringend den Kauf der Limited Edition, welche mit „Herzschlag“, der Single-Version von „Tanzmaschine“ und dem Club Remix von „Mein Leib“ mit drei Bonustracks aufwartet, sodaß Stahlmann auf der LE zumindest auf eine Laufzeit von 48 Minuten kommen, obwohl „Tanzmaschine“ wie gesagt drei Mal vertreten ist. Dafür erstrahlt die Limited Edition jedoch in einem schicken Digipack.</p>
<p>Ihr merkt also, auf „Quecksilber“ wiederholen Stahlmann sich keinesfalls selbst, sondern verfeinern ihren vergleichsweise simplen, aber dennoch sehr guten Brachialsound mit reichlich Elektronik, gefühlvollen Passagen, wirklich sehr starken Hooklines und ohrwurmtauglichen Refrains. Mehr kann man ja eigentlich von einem NDH-Vertreter, der von Grund auf mit musikalisch limitierten Mitteln zurechtkommen muß, kaum erwarten. Somit wollen wir ob der unheiligen Erfolgsgeschichte kein Spielverderber sein und vergeben eine positive Gesamtnote, wollen aber nicht vergessen, trotzdem den moralischen Zeigefinger zu heben. Denn trotz aller guten Vorsätze die dafür sprechen, daß Stahlmann keine Eintagsfliege zu sein scheint, so ein bißchen werden wir das Gefühl nicht los, daß José Alvarez-Brill hier eine neue Spielwiese gefunden hat, um dem verpaßten (oder vermasselten) Unheilig-Erfolg nachzueifern. Was fehlt, sind nur noch die Balladen im Schaffen Stahlmanns. Und wer weiß… vielleicht begegnen uns diese ja dann auf dem dritten Gold…äääh Silberling.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />Nach mehrmaligem Durchhören gefällt mir &#8220;Quecksilber&#8221; dann doch eigentlich ganz gut, was in erster Linie an der hohen Ohrwurmqualität des Albums liegt. Etwas weg von Rammstein, etwas näher dran an Eisbrecher &#8211; so könnte man die Entwicklung auch treffend zusammenfassen. Stimmlich punkten die Göttinger zumindest mit einem nicht zu verachtenden Wiedererkennungswert. Bleibt wie gesagt abzuwarten, wie es mit Album Nummer drei aussehen wird. Wenn Stahlmann nicht auf Teufel komm raus versuchen wollen, auf den Unheilig-Zug aufzuspringen, könnten sie sich an der Spitze der NDH-Kombos tatsächlich etablieren. Einzig und allein wegen José Alvarez-Brill habe ich allerdings daran meine Zweifel. Kurzum: wer den Erstling wegen der Nähe zu Rammstein liebte, wird &#8220;Quecksilber&#8221; wahrscheinlich mit der Kommerzialisierungs-Keule vermöbeln. Wer eher auf Oomph!, Eisbrecher oder den alten Unheilig steht, dem sei &#8220;Quecksilber&#8221; durchaus empfohlen.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3635" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhaltg.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3441" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/artworkg1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3763" title="Fanfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste </span></h3>
<ol>
<li>Engel der Dunkelheit</li>
<li>Spring nicht</li>
<li>Tanzmaschine</li>
<li>Asche</li>
<li>Mein Leib</li>
<li>Am Grunde</li>
<li>Goetter</li>
<li>Schmerz</li>
<li>Diener</li>
<li>Herzschlag <em>(nur in der Limited Edition)</em></li>
<li>Tanzmaschine [Single Version] <em>(nur in der Limited Edition)</em></li>
<li>Tanzmaschine [Club Remix]</li>
<li>Mein Leib [Club Remix] <em>(nur in der Limited Edition)</em></li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Engel der Dunkelheit</li>
<li>Mein Leib</li>
<li>Am Grunde</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Trailer</h3>
<p><object
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width="425"
height="350">
<param
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value="http://www.youtube.com/v/3laXPTMVUJk" />
</object></p>
<h3>Videoclip</h3>
<p><object
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data="http://www.youtube.com/v/XRoi2_4ri0k"
width="425"
height="350">
<param
name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/XRoi2_4ri0k" />
</object></p>
<hr />
<h3>Tourdaten</h3>
<ul>
<li>03.02.2012 &#8211; Karlsruhe | Substage <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>04.02.2012 &#8211; München | Backstage Werk <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>10.02.2012 &#8211; Bad Doberan | Blue Hall <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>11.02.2012 &#8211; Hamburg | Markthalle <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>17.02.2012 &#8211; Berlin | Columbia Club <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>18.02.2012 &#8211; Erfurt | Gewerkschaftshaus <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>24.02.2012 &#8211; Magdeburg | Factory <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>25.02.2012 &#8211; Dresden | Alter Schlachthof <em>(als Support Act von Project Pitchfork)</em></li>
<li>02.03.2012 &#8211; Trockau | MCT 1</li>
</ul>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="www.stahlmann.tv/" class="liinternal">Stahlmann Homepage</a></li>
<li><a href="www.myspace.com/stahlmannmusik/" class="liinternal">Stahlmann auf MySpace</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/7044-stahlmann-quecksilber-limited-edition.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/7044-stahlmann-quecksilber-limited-edition.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.madgoth.de/13171/blickpunkt/stahlmann-quecksilber-limited-edition/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>GEDANKENRASEN &#8211; Innere Apokalypse</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 22:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenrasen]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[gedankenrasen]]></category>
		<category><![CDATA[innere apokalypse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr kennt das sicherlich: an manchen Tagen ist so dermaßen der Arsch ab, bedingt durch Frust, Enttäuschungen, Stress oder einfach nur mentalem Unwohlsein, dass man dem nächsten Fraggle, der einem mit dummen Kommentaren komisch kommt, die Nüsse pedal massieren möchte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft  wp-image-13101" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Gedankenrasen - Innere Apokalypse" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/01/innere-apokalypse-300x296.png" alt="" width="200" height="200" />Ihr kennt das sicherlich: an manchen Tagen ist so dermaßen der Arsch ab, bedingt durch Frust, Enttäuschungen, Stress oder einfach nur mentalem Unwohlsein, dass man dem nächsten Fraggle, der einem mit dummen Kommentaren komisch kommt, die Nüsse pedal massieren möchte. Oder wenigstens mit einem formschönen Kantholz beim Denken helfen. Da das aber unkuhl ist und außerdem eh nur ein Nachspiel bedingen würde, unterlässt man dies natürlich und frisst seinen Ärger weiter in sich hinein. Wie schön ist es doch da, wenn dieses Verarbeiten negativer Gefühle und Gedanken auch auf musikalischem Wege erfolgen kann. Da jeder von uns solche Tage und/oder Phasen hat, in denen es einfach angebracht ist, sich Bestätigung in Form von Musik zu holen braucht es natürlich auch entsprechendes Klangmaterial. Das GEDANKENRASEN Debütalbum &#8220;Innere Apokalypse&#8221; bietet sich da ganz hervorragend an. Und überdies, Ladies &amp; Gentlemen, ist es auch noch ein sehr feines Werk elektronischer Machart.</strong></p>
<p>Das Projekt Gedankenrasen habt Ihr vermutlich aktuell genauso wenig auf dem Schirm wie ich, als mich die Promo-CD erreichte. Mangels Begleitschein, sprich: Pressetext, ist es auch nicht ganz so einfach, etwas über Gedankenrasen in Erfahrung zu bringen. Ein paar Dinge ließen sich aber dennoch zusammenkratzen. So zum Beispiel, dass das 14 Titel umfassende, seit Ende letzten Jahres erhätliche Album im Zeitraum von 2006 &#8211; 2011 entstand. Fünf Jahre also, in dem das (vermutliche) Ein-Mann-Projekt viel Muße und Möge darauf investiert hat, finstere, erstaunlich abwechslungsreiche, elektronische Klänge gehobenen Tempos zu erschaffen. Interessant auch der Hintergrund zu dem ungewöhnlichen Bandnamen. Auf der Facebook-Seite kann man diesbezüglich lesen: &#8220;<em>Gedankenrasen &#8211; dieser der Psychologie entlehnte Begriff beschreibt einen Zustand innerer Rastlosigkeit. Gedanken jagen einander und verhindern Ausgeglichenheit und Ruhe. Der &#8220;Gedanken-Rasen&#8221; ist gleichsam ein fruchtbarer Boden auf dem Ideen wachsen und reifen.</em>&#8221;</p>
<p>Interessant. Genauso interessant wie die bereits erwähnte, musikalische Ausgestaltung. Das Eröffnungsstück beispielsweise, &#8220;Zukunft wird Vergangenheit&#8221;, beginnt wie eine typische Electro-Nummer, wie sie im härteren Electro-Umfeld nicht ungewöhnlich ist: Klavierspiel, natürlich gar finsterlich in der Grundstimmung, ein paar (vermutlich synthetische) Streicher, was recht schnell in Synthies und Beats übergeht, wie man sie in jeder Feld-, Wald- und Wiesenkombo wiederfindet, die sich mit den Plaketten EBM/Industrial schmückt. Man erwartet förmlich, gleich zum etwa fünfhundertmillionsten Male die üblichen, verzerrten Vocals (die im Verlaufe des Albums gesungen, geschrieen, oder bedrohlich gefaucht werden) zu hören, die irgendwelchen unverständlichen Schwachsinn intonieren. Aber: weit gefehlt. Gedankenrasen überrascht hier zum ersten Mal, nämlich durch angenehm klaren Gesang. Möglich (und wahrscheinlich), dass da Effeke drübergebügelt wurden, Stimme und Text jedoch lassen sich angenehm gut erfassen. Und während einem die Beats so um die Ohren gefeuert werden und die Füße anfangen, im Takt mitzuwippen, kommt es gleich zur nächsten Überraschung: völlig unvermittelt geht das Stück in einen orchestralen Zwischenpart über, der einem Soundtrack gut zu Gesichte gestanden hätte. BÄÄM!</p>
<p>Genauso beim nachfolgenden Stück &#8220;Ihr habt&#8221;, eine ziemliche Hasstirade, die ebenfalls klassisch-orchestral beginnt, dann aber mit wütenden, stampfenden Beats und einem deutlich gesteigerten Tempo verdeutlicht, dass hier nicht gekuschelt wird, sondern es allenfalls mit Anlauf und Kantholf auf die Zwölf gibt! Dem gegenüber stehen dann Stücke wie &#8220;Ist das alles&#8221;, dessen Text ausschließlich aus folgenden paar Worten besteht: &#8220;Soll das alles sein? / Ist das alles, was du mir zu sagen hast? / Das und kein Wort mehr?&#8221; und sich ansonsten aber dadurch hervortut, eine astreine, nahezu komplett instrumentale Nummer zu sein, die an die besten Tage der Trancemucke aus den späten 90ern des letzten Jahrtausends erinnert. Ganz großes Kino! Und so ist diese &#8220;Innere Apokalypse&#8221; ein wahres Feuerwerk, bei dem eine breite Palette negativer Emotionen, Gefühle und Gedanken um großartige produzierte elektronische Musik herum irrlichtert, welches in dem finalen &#8220;I Failed Again&#8221; seinen abschließenden Höhepunkt findet. Ich bin mir sicher, so mancher Vertreter futurepopiger Spielmannskunst dürfte hier ein wenig erblassen vor Neid.</p>
<p>Ganz ehrlich, Freunde &#8211; viel abwechslungsreicher lässt sich ein Album, das im weiten Feld düsterer elektronischer Musik angesiedelt ist, kaum gestalten. Neben den herausragenden orchestralen Parts streift Gedankenrasen nahezu jedes Subgenre. Kombiniert mit den finsteren Texten und der vielen Spielereien, was die stimmliche Wiedergabe der Texte angeht, ergibt die &#8220;Innere Apokalypse&#8221; einen perfekten Soundtrack für einen echt bescheidenen Tag. Da kann noch so sehr der Arsch ab sein &#8211; nach Genuss (jawohl, Genuss!) dieses Albums ist wieder alles gut. Garantiert.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.madgoth.de/forum/members/jermainebelgardio.html" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-2700" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" /></a>Es ist schon ein bisschen schade, dass ich auf Gedankenrasen erst im neuen Jahr aufmerksam geworden bin. Ich bin mir ziemlich sicher &#8211; hätte ich diesem Kleinod elektronischer Musik für Finsterlinge eher Gehör geschenkt, wäre &#8220;Innere Apokalypse&#8221; in meiner Jahresendauswertung eingezogen. Egal, an miesen Tagen mangelt es schließlich nicht und somit hat sich dieses exquisite Album einen festen Platz in meiner Playlist ergattert. Falls Euch der Sinn nach frischem, unverbrauchten Material steht, dann solltet Ihr bittedanke dieser Form des Gedankenrasen unbedingt eine Chance einräumen. Die fünf Jahre, die in die Produktion dieses Albums gesteckt wurden, haben sich nicht nur gelohnt &#8211; es ist auch an allen Ecken und Enden hör- und spürbar. Und das, liebe Leute, sollte Eure Aufmerksamkeit verdient haben.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3635" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhaltg.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3762" title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="Fan-Faktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/10/fanfaktor3.png" alt="Fan-Faktor" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3441" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/artworkg1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste</span></h3>
<ol>
<li>Zukunft wird Vergangenheit</li>
<li>Ihr habt</li>
<li>Jedes Wort ist eine Lüge</li>
<li>Ist das alles</li>
<li>What Would I Tell You</li>
<li>Ich will brennen</li>
<li>Zündung und Feuer (Schicksals Kuss)</li>
<li>Interludium</li>
<li>Zerfall</li>
<li>Angst</li>
<li>Du willst es doch auch</li>
<li>Einfach immer weiter gehen (Album Version)</li>
<li>I Wait For You</li>
<li>I Failed Again (Album Version)</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Zukunft wird Vergangenheit</li>
<li>Ist das alles</li>
<li>Du willst es doch auch</li>
<li>I Failed Again</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Gedankenrasen &#8211; Innere Apokalypse Medley</h3>
<p><object
type="application/x-shockwave-flash"
data="http://www.youtube.com/v/eo1c4hz8O4Y"
width="425"
height="350">
<param
name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/eo1c4hz8O4Y" />
</object></p>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.gedankenrasen.com" target="_blank" class="liexternal">www.gedankenrasen.com</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/gedankenrasen" target="_blank" class="liexternal">www.facebook.com/gedankenrasen</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/7033-gedankenrasen-innere.html" class="liinternal">GEDANKENRASEN – Innere&#8230;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AND ONE &#8211; BACK HOME</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12915/blickpunkt/and-one-back-home</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12915/blickpunkt/and-one-back-home#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 21:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[And One]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Back Home]]></category>
		<category><![CDATA[S.T.O.P.]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzomat]]></category>

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		<description><![CDATA[Steve Naghavi hatte kein leichtes Jahr 2011. Sein als „Tanzomat“ getauftes langersehntes letztes Album war eine Mogelpackung. Zum Tanzen waren hier nicht einmal eine Handvoll Songs geeignet, vielmehr zum Sinnieren und Nachdenken. Die Support-Tour mit Unheilig wurde abgebrochen, als Steve [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-13004" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/01/And_One-Back_Home.jpg" alt="" width="200" height="200" /><strong>Steve Naghavi hatte kein leichtes Jahr 2011. Sein als „Tanzomat“ getauftes langersehntes letztes Album war eine Mogelpackung. Zum Tanzen waren hier nicht einmal eine Handvoll Songs geeignet, vielmehr zum Sinnieren und Nachdenken. Die Support-Tour mit Unheilig wurde abgebrochen, als Steve erkannte, daß er trotz seines Zieles, endlich reich und berühmt zu werden, sich nicht für dumm und unter Wert verkaufen wollte. Als er registrierte, daß sich das neue Unheilig-Publikum nicht sonderlich begeistert zeigte, während sich Steve den Arsch absang und -tanzte, zog er die Konsequenzen, schmiß hin und führte die Tour nicht zu Ende. Hinzu kam der Unmut, der sich innerhalb der Kapelle abzeichnete. Chris Ruiz und Gio van Oli wollten mehr im Rampenlicht stehen und nicht nur die Playbackfraggles spielen – oder wie Steve es nennt – Live-Keyboarder. Was folgte war ein Kilometer langer, sehr persönlicher Brief von Steve an die Fans, indem er sich den ganzen Frust von der Seele schrieb, nachdem sich Chris und Oli von Steve trennten und PAKT gründeten. Die Synthpop-Institution AND ONE stand kurze Zeit ziemlich mit leeren Händen da. Doch dann konnte Naghavi die beiden alten Mitstreiter Rick Schah und Joke Jay reaktivieren, mit denen die Band zusammen mit De/Vision und Camouflage im Herbst auf Tour ging. Seitdem sind And One zurück. Zurück zu Hause – und so tauften sie passenderweise auch ihre neue Maxi: „Back Home“, wie der Konzertbesucher bereits an Hand des Bühnenbild-Banners auf der „Sextron“-Tour erahnen konnte.</strong></p>
<p>Die neue Single ist eigentlich weitaus mehr als das, denn eine Spielzeit von 38 Minuten wird für gewöhnlich als EP verkauft. Vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist das Teil also wirklich eine attraktive Sache. Und sogar das Coverartwork, welches das Metalhammer-Logo vor „der Küste von Berlin“ erkennen läßt, zaubert dem And One-Fan ein entzückendes Lächeln auf die Lippen. Alles gut und schön, aber was ist denn nun mit der Mucke der wieder zusammen gefundenen Soundtüftler?</p>
<p>Der Titeltrack „Back Home“ ist gleich in drei Versionen auf der CD enthalten. Es ist nicht zu überhören, daß Naghavi einmal mehr seinen großen Vorbildern nacheifert, klingt der Song doch gleich nach Einsatz der anfänglichen Sirene von der Melodie her deutlich hörbar nach Depeche Modes „Personal Jesus“, das mit einem typischen And One-Titel zusammengerührt wurde. Wat´n Zufall, daß And One ab April auf „Cover for the Masses“-Tour gehen, wo sie 50% DM-Songs und 50% And One-Material spielen werden. Inhaltlich mal wieder mit augenzwinkernden Seitenhieben bestückt (u.a. spielt die Nummer vom 2011er Höhenflug an), vermag „Back Home“ trotzdem irgendwie nicht richtig zu zünden. Das Songwriting kommt einfach nicht von der Stelle, die Nummer plätschert vor sich hin, ohne daß sie uns wie gefesselt in den Sessel drückt und sabbernd nach mehr schmachten läßt. Zwar überrascht der „Club Mix“ durch eine weibliche Duettstimme (Sophia Lengert), aber das war es dann auch schon. Daran ändern auch die beiden Remixes von Daniel Myer und And One Live-Keyboarder Nummer 3 Nico Wieditz nicht sonderlich viel, wobei die Versionen von Wieditz (namens „Mixed Conditioner“) und Myer („Berlin Mix“) dem „Club Mix“ keinesfalls unterlegen sind. Daniel Myers Version kristallisiert sich sogar als die mit dem angemessensten Gesamtergebnis heraus.</p>
<p>Wesentlich stimmungsvoller kriecht „Wounds“ um die Ecke. „Wounds“ könnte man als typischen B-Seiten-Song bezeichnen, der niemandem wehtut (merkwürdig, bei dem Titel), aber auch nicht hängenbleibt. Der Titel wurde bereits auf der Tour gespielt und ging mehr oder weniger unter. Von der Stimmung her bewegt sich das Stück in ruhigen „Tanzomat“-Gefilden und kommt deshalb über ordentlichen Durchschnitt nicht hinaus.</p>
<p>Bei „Rick“ kommt Keyboarder Rick Schah zu Ehren. Die Melodie klingt im ersten Moment irgendwie nach einem nostalgischen Synthie-Score aus einem alten 80er Jahre Klamauk-Schinken eines Otto Waalkes oder Didi Hallervoordens. Liebliche Sounds, Steves typische ironische Lyrics, ein eingängiger Refrain und schließlich der persönliche Charakter eines der Bandmitglieder könnte dazu führen, daß sich die Nummer live zu einer Partyhymne entwickeln könnte. Man wird sehen, jedenfalls ist das charmante „Rick“ die poppigste Nummer auf „Back Home“.</p>
<p>„High“ ist eigentlich kein besonders großer And One Titel, aber die Darbietung in der Gebläsehalle in Peine, genauer gesagt in Groß-Ilsede, war eines der Highlights, da hier Joke Jay den Part des Sängers übernehmen durfte. Daher ist diese Live-Version eher etwas für die Raritätenkiste und all diejenigen, die an diesem denkwürdigen Konzertfinalabend in Niedersachsen am 3. Dezember 2011 mit dabei gewesen sind.</p>
<p>Der „Missing Track“ klingt durch seine Gitarrensounds und der ruhigen Grundstimmung freilich sehr nach The Cure. „Wie bitte?“, fragt ihr euch? Gitarrensounds? The Cure? Hä?! Der Song stellt tatsächlich etwas ganz Besonderes im And One´schen Oeuvre dar, denn etwas ähnlich Gelagertes aus dem Hause Naghavi fällt dem Schreiberling gerade bei bestem Willen nicht ein. Wahrscheinlich zu gewagt für ein Albumtrack und deshalb gut auf dieser Veröffentlichung aufgehoben. Damit entgegnen And One den ewigen Nörglern, die der Synthpop-Band vorwerfen, sich soundmäßig seit Jahren nur selbst zu kopieren. Warum also nicht?</p>
<p>Als Hidden Track haben And One für ihre Hörer noch ihre „Letzte Warnung“ parat. Dabei handelt es sich nicht um einen Song im eigentlichen Sinn, sondern eher um eine Soundcollage mit dunkel eingesprochenen Sprachfetzen, die durchaus Raum für Interpretationen zuläßt. Also schaltet nach dem letzten Track nicht gleich die Anlage aus, sondern bleibt noch etwas am Ball.</p>
<p>Was also können And One anno 2012 nach der Reunion und dem Aufschwung seit Herbst letzten Jahres? Das ist noch schwer zu sagen, da der „Club Mix“ des Titeltracks leider im Vergleich zum „Berlin Mix“ deutlich den Kürzeren zieht und somit wahrscheinlich eher für Naghavi selbst von Wichtigkeit aufgrund seiner Entstehungsgeschichte und dem Songtext ist, als daß er sich langfristig in die Herzen der Fans spielen wird. Apropos Fans: Volle Punktzahl gibt es allerdings in der Kategorie Fanfaktor, da „Back Home“ und „Rick“ inhaltlich sehr persönliche Titel sind (auch wenn im Falle von „Rick“ nicht bierernst zu nehmen) und mit „High“ eine Live-Version zu hören ist, auf dem Steve auch Joke Jay Platz zur Entfaltung auf dem Silberling bietet. Hm… von sieben Tracks beschäftigen sich quasi zwei davon mit den übrigen Bandmitgliedern… ob das schon bis zu PAKT durchgedrungen ist? ;-) Hinzu gesellt sich ein Hidden Track und ein wunderschönes Covermotiv.<br />
Lassen wir all die emotionalen Geschichten jedoch außen vor, so müssen wir leider feststellen, daß auch „Back Home“ nicht der ganz große Wurf geworden ist, den man sich nach der enttäuschenden „Tanzomat“ erhofft hatte. Aber wer weiß… vielleicht war das ja auch nur eine „Letzte Warnung“, bevor And One uns das „S.T.O.P.“-Schild vor die Nase halten. Bis dahin freuen wir uns auf die „Cover for the Masses“-Shows, die die Berliner mit niemand anderem als Covenant und Welle: Erdball zusammen bestreiten werden. Für Fans ist diese Single ein absolutes Muß, alle anderen warten besser aufs Album.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />„Back Home“ ist für mich leider nur eine durchschnittliche Single/Maxi/EP oder sonstwas von And One geworden. Na klar freue ich mich auf die Live-Version aus Peine und den Mut, mal endlich mit neuen Sounds zu experimentieren („Missing Track“), aber Luftsprünge mache ich nach mehrfachem Durchhören der „Back Home“ trotzdem nicht. „Tanzomat“, „Zerstörer“, „Back Home“. Die letzten drei Releases konnten die Erwartungen allesamt nicht erfüllen. Bleibt uns jetzt nur die Daumen zu drücken, daß And One mit „S.T.O.P.“ endlich mal wieder zu alter Stärke zurückfinden.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3760" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhalt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-4682" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/05/gesangg.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3763" title="Fanfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-4348" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/04/artwork.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3442" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/gesamtg.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste </span></h3>
<ol>
<li>Back Home [Club Mix]</li>
<li>Wounds</li>
<li>Rick</li>
<li>High [Live in Peine 2011]</li>
<li>Back Home [Mixed Conditioner]</li>
<li>Back Home [Berlin Mix]</li>
<li>Missing Track</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Back Home [Berlin Mix]</li>
<li>Rick</li>
<li>Missing Track</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Tourdaten</h3>
<ul>
<li>10.04.12 | Hamburg | Markthalle</li>
<li>21.04.12 | Leipzig | Haus Auensee</li>
<li>28.04.12 | Dresden | Alter Schlachthof</li>
<li>05.05.12 | München | Backstage</li>
<li>12.05.12 | Berlin | Columbiahalle</li>
<li>18.05.12 | Hannover | Capitol</li>
</ul>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.andone.de//" class="liexternal">And One Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/ANDONEoffiziell" class="liexternal">And One auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/ANDONEofficial" class="liexternal">And One auf MySpace</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/7021-and-one-back-home.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/7021-and-one-back-home.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.madgoth.de/12915/blickpunkt/and-one-back-home/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>THE BEAUTY OF GEMINA &#8211; Iscariot Blues</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12992/blickpunkt/the-beauty-of-gemina-iscariot-blues</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12992/blickpunkt/the-beauty-of-gemina-iscariot-blues#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 23:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[The Beauty Of Gemina]]></category>
		<category><![CDATA[iscariot blues]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines steht fest: für Freunde dunkler, rockiger Klänge fängt das Jahr 2012 gut an. Schließlich steht seit dem 13. Januar das neue THE BEAUTY OF GEMINA Album &#8220;Iscariot Blues&#8221; in den Plattenläden Eures Vertrauens. Und genau dahin sollte Euch Euer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft  wp-image-12994" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="The Beauty Of Gemina - Iscariot Blues" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/01/70470d24d3.jpg" alt="" width="200" height="200" />Eines steht fest: für Freunde dunkler, rockiger Klänge fängt das Jahr 2012 gut an. Schließlich steht seit dem 13. Januar das neue THE BEAUTY OF GEMINA Album &#8220;Iscariot Blues&#8221; in den Plattenläden Eures Vertrauens. Und genau dahin sollte Euch Euer Weg führen, wenn Ihr mit Musik, die irgendwo zwischen Gothic Rock und Darkwave rangiert, etwas anfangen könnt. Warum, das verraten wir Euch jetzt.</strong></p>
<p>Eine kurzer Ausflug in religionshistorische Gefilde christlichen Glaubens: Iscariot, oder bei uns eben Ischariot, ist der Nachname Judas&#8217;, jenem von Jesus&#8217; 12 Aposteln, der Jesus verriet und ihn somit ans Kreuz brachte. Soweit das weit verbreitete, oftmals gefährliche Halbwissen. Über die Rolle des Judas indes streiten sich die Gelehrten. Ein Blick in die Wikipedia genügt, um diverse Interpretationen zu Judas zu finden. Im Johannesevangelium etwa erklärt Jesus, nachdem Petrus bekannte &#8220;du bist der heilige Gottes&#8221;: &#8220;„Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? Aber einer von euch ist ein Teufel. Denn dieser sollte ihn verraten; einer der Zwölf.“</p>
<p>Wie gesagt, es gibt diverse Auslegungen bezüglich des vermeintlichen Verrats Judas&#8217;. Eine dieser Mutmaßungen ist, dass Judas Jesus nur verriet, um dessen Erlösungsgeschichte überhaupt erst zu ermöglichen. Einer der Verfechter dieser Theorien ist der Kirchengeschichtler Hans van Oort. Als Verräter abgestempelt zu werden, obwohl doch womöglich ein gutes, größeres Ziel verfolgt wurde &#8211; das kann schon an die Substanz gehen. Ein guter Grund, für &#8220;feeling blue&#8221; &#8211; oder eben schlechte Laune (welcher Art auch immer) zu haben. Womit der Titel des vorliegenden, vierten Albums von TBOG von unserer Seite hinreichend interpretiert wäre. Angesichts der auf diesem Album abgehandelten Themen Verrat und Erlösung, Aufbruch und Befreiung vielleicht gar keine so abwegige Theorie.</p>
<p>Aber das interessanteste Konzept, die ausgeklügelsten Themen und die cleversten Lyrics nutzen alles nichts, wenn es musikalisch klemmt. Auch beim vierten Album der Schweizer Band gilt das Prinzip: die Musik von TBOG ist eine Perle, deren äußere Schale erst geknackt werden will. Vielseitig und abwechslungsreich präsentiert sich die Band auf &#8220;Iscariot Blues&#8221; und das durchaus schon beim ersten Hördurchgang. Den ganzen Reiz, den nicht zu verleugnenden Wow-Faktor jedoch bekommt man jedoch erst mit, wenn man sich das Album einige Male in aller Ruhe zu Gemüte geführt hat. Wenn man sich die Zeit, die dieses Album erfordert (und verdient!), um erforscht zu werden, aufgebracht hat. Dann nämlich wird man feststellen, dass unter der ach so vermeintlich offensichtlichen Oberfläche so viele interessante, klangspielerische Ideen stecken, die beim flüchtigen Nebenherhören schlicht verloren gehen. Ein zarter Einsatz akustischer Gitarren hier, vorsichtiger Elektro da &#8211; Sänger und Songwriter Michael Sele und seine Kollegen haben eine ganze Menge Mühe darauf investiert, die rockigen Songs mit vielen Details aufzupeppen.</p>
<p>Ob nun bei &#8220;Badlands&#8221; eine überraschende, weil absolut unerwartete Blues-Note in das Klangbild eingewoben wird, mit &#8220;Stairs&#8221; eine der schönsten Balladen in diesem Genre seit langer Zeit serviert oder bei &#8220;Golden Age&#8221; mit Stadionrock kokettiert wird &#8211; eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: während der knappen Dreiviertelstunde Spielzeit kann man sich darauf verlassen, dass man keine Ahnung hat, wie das nächste Lied wohl klingen wird. Wie gesagt, Abwechslung wurde hier sehr groß geschrieben. Und über aller detailverliebten Klangspielerei steht als zentrales Instrument das angenehm dunkle Timbre von Michael Sele. Unterm Strich ist &#8220;Iscariot Blues&#8221; viel mehr als die Summe der sehr hochwertigen Einzelteile. Ein Album, das gehört werden will &#8211; und sollte.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-2700" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" />Ich erinnere mich noch gut an das letzte Album von The Beauty Of Gemina, &#8220;At The End Of The Sea&#8221; und daran, wie ich seinerzeit mehrere Hördurchgänge brauchte, um die ganze, sehr eigene Schönheit dieses Albums zu erfassen. Bei &#8220;Iscariot Blues&#8221; war mir demnach vorher klar, dass ich hier mehr Zeit würde investieren müssen, da TBOG ihre geduldigen Hörer mit unglaublich detailreichen Klängen verwöhnen, dafür aber eben auch erwarten, dass diese sich die Zeit und die Ruhe dafür nehmen. Und so ist es dann auch. &#8220;Iscariot Blues&#8221; ist (abermals) ein großartiges Album von zeitloser Schönheit geworden, dass mit jedem neuerlichen Hördurchgang weitere Details offenbart, die beim oberflächlichen Hören untergehen. Wenn Ihr auf Düsterrock mit Darkwave-Anleihen steht, ist dieses Album defintiv das erste Highlight in dem noch jungen Jahr. Kaufen, bei einer Flasche Rotwein genießen und sich in die düsteren Klangwelten mit den erfreulich interpretierbaren Texten entführen lassen. Das haben sich The Beauty Of Gemina mit diesem Juwel mehr als verdient.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2815" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/inhalt1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3762" title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="Fan-Faktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/10/fanfaktor3.png" alt="Fan-Faktor" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3441" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/artworkg1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste</span></h3>
<ol>
<li>Voices Of Winter</li>
<li>Haddon Hall</li>
<li>Badlands</li>
<li>Golden Age</li>
<li>Stairs</li>
<li>Prophecy</li>
<li>Dark Revolution</li>
<li>June 2nd</li>
<li>Seven-Day Wonder</li>
<li>Last Night Home</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Bad Lands</li>
<li>Golden Age</li>
<li>Stairs</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>The Beauty Of Gemina &#8211; Stairs Video</h3>
<p><object
type="application/x-shockwave-flash"
data="http://www.youtube.com/v/T0Ai0bh9sTg"
width="425"
height="350">
<param
name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/T0Ai0bh9sTg" />
</object></p>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.thebeautyofgemina.com" target="_blank" class="liexternal">www.thebeautyofgemina.com</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/thebeautyofgemina" target="_blank" class="liexternal">www.myspace.com/thebeautyofgemina</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/7018-the-beauty-of-gemina.html" class="liinternal">THE BEAUTY OF GEMINA –&#8230;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NIGHT OF THE DEMONS (2010)</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12960/blickpunkt/night-of-the-demons-2010</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12960/blickpunkt/night-of-the-demons-2010#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Night of the Demons]]></category>

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		<description><![CDATA[Und schon wieder ein Remake… Ja, tut uns leid, daß wir euch momentan nicht wirklich viel Neues bieten können, aber wir drehen die Filme ja schließlich nicht selbst. Also geben wir uns damit zufrieden, was uns Hollywood serviert und versuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12962" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/01/Night_of_the_Demons-Cover.jpg" alt="" width="144" height="200" />Und schon wieder ein Remake… Ja, tut uns leid, daß wir euch momentan nicht wirklich viel Neues bieten können, aber wir drehen die Filme ja schließlich nicht selbst. Also geben wir uns damit zufrieden, was uns Hollywood serviert und versuchen die Spreu vom Weizen zu trennen. Heute soll es um die bei uns als Direct-to-DVD-Veröffentlichung erschienende Neuverfilmung eines beliebten 80er Jahre Fun-Splatter-Klassikers. Die Rede ist von „NIGHT OF THE DEMONS“, von dem es insgesamt drei Teile gibt, die hierzulande auch in einer DVD-Box zum Spottpreis auf Börsen zu bekommen sind. Die Filme bauen nur lose aufeinander auf und sind keine direkten Fortsetzungen, sodaß Nichtkenner auch problemlos in den reich an handgemachten superben Goreeffekten „Night of the Demons 2“ von Brian Trenchard-Smith aus dem Jahr 1987 reinschnuppern können. Die an Halloween im sogenannten Hull House spielenden Partygranaten sind freilich nicht frei von Trash, aber welcher wahre 80er Streifen ist das schon? Sei es drum, diese Genreperlen haben jedenfalls 2010 ebenfalls ein Remake erhalten, das jedoch ob der immer wieder gleichen Geschichte auch gut und gerne ein offizieller vierter Teil der Reihe hätte werden können. Ob die stimmungsvollen Zutaten der alten Filme in die Neuzeit übertragen werden konnten, erfahrt ihr in unserer Rezension.</strong></p>
<p>Regie führte der US-Amerikaner Adam Gierasch („Mortuary“), der zusammen mit Jace Anderson auch das Drehbuch verfaßte. Wir werden zu Filmgebinn Zeuge einer vor über 80 Jahren abgehaltene Sceance, in der alle Beteiligten zu Dämonen werden und sich gegenseitig zermetzeln. Nur die siebte Person, Evangeline, sorgt durch ihren Freitod, daß die Dämonen sich nicht gänzlich am Tag vor Allerheiligen manifestieren können. Sprung in die Gegenwart: Angela (Shannon Elizabeth) lädt zu einer feuchtfröhlichen Halloween-Feier ein, in der die Gäste (u.a. „John Connor“ Edward Furlong) in Scharen herbeiströmen, um ihren dunkelsten Gelüsten in dieser Nacht freien Lauf zu lassen.</p>
<p>Als die Gruppe im Keller die Kadaver der Toten der in klassischer Stummfilmkulisse gefilmten Eröffnungssequenz entdecken, berührt Angela einen Goldzahn einer Leiche. Das weckt die immer noch in den vermoderten Körpern schlummernden bösen Kräfte, sodaß Angela gebissen wird. Diese unangenehme Berührung führt dazu, daß sie sich schließlich in den Oberdämon verwandelt, der fortan darauf aus ist, ihre Gäste gehörig in den Arsch zu treten und ebenfalls auf die dunkle Seite zu locken. Dazu ist ihr freilich jedes Mittel recht. Also scheut sich der moderne Dämon von heute natürlich nicht davor, den eigenen weiblichen Sex Appeal für die dunklen Vorhaben auszunutzen. Mehr braucht an dieser Stelle zur Story auch nicht gesagt zu werden, der Rest ist ein Retro-Splatterfest, das all das vereint, was die alte Trilogie so beliebt gemacht hat: extrem ausgefallene und extravagante Dämonen-Latexmasken, abgerissene Körperteile wie Arme oder Köpfe, handgemachte Goreeffekte in Oldschool-Manier, einen kuhlen rockigen Soundtrack, der uns ebenfalls an die guten alten 80er Horrorschinken erinnert und jede Menge heiße Schnitten und noch geilere Latex-Outfits. Ja, liebe Männer, hier ist er, der neue Blood, Tits &amp; Gore-Streifen, auf den ihr gewartet habt. Wenn einer der Womanizer beim Sex sein Opfer nahezu kaputtvögelt, dann ist Spaßhaben angesagt. Ganz so wie in den alten Filmen eben, lebt auch „Night of the Demons (2010)“ von seinem hohen Spaß- und Partyfilmfaktor.</p>
<p>Und gesplattert wird auch im vierten Film äääh dem Remake ziemlich ordentlich und außer in einer Sequenz hält sich auch das Wackelkamerainferno sehr in Grenzen. Gierasch weiß eben, worauf es ankommt und was eine liebevolle Hommage ans 80er Jahre Trashkino können muß. Im Making of macht er klar, daß er ein absoluter Genrefan ist und die Atmosphäre vom italienischen Schmuddelkino eines Lucio Fulci unbedingt einfangen wollte. So erinnert eine Dämonenmaske durchaus an ein Zombie-Make-up aus „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“, während er die Atmosphäre von „Das Haus an der Friedhofsmauer“ besonders lobenswert hervorhebt. Doch nicht nur an Fulci fühlen wir uns erinnert: mit den in der Kellerluke eingesperrten Dämonen und der plötzlich durch One-Liner ins Rampenlicht tretenden Powerfrau wird nicht nur einmal mehr als deutlich „Tanz der Teufel“ zitiert.</p>
<p>Was also soll man von einem Streifen halten, der es in der heutigen Zeit noch schafft, Atmosphäre zu schaffen, durch Darsteller, Witz, Effekte, Musik und einem Gastauftritt von Scream Queen Linnea Quigley, die schon im Original die Männer heiß gemacht hatte) an die glorreichen 80er zu erinnern und jeden Fan mit einem Lächeln im blutigen Gesicht vorm Fernseher verharren zu lassen?<br />
Ganz klar: der Film macht so gut wie alles richtig, bügelt das Thema nicht zu sauber in die Neuzeit und läßt immer noch genug Raum für trashigen Flair übrig, um neue Fans und Nostalgiker gleichermaßen befriedigen und unterhalten zu können. Filme wie diesen gibt es heute leider nur noch viel zu selten. Das Remake von „Night of the Demons“ ist eine unbedingte Empfehlung für euren nächsten Videoabend.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />Ich liebe es, wenn man an einen Film so gar keine Erwartungen hat und dann positiv überrascht wird. Ihr kennt das Gefühl sicherlich alle genauso gut wie ich und könnt das nachempfinden. „Night of the Demons“ ist einer dieser Kandidaten, bei dem man von Beginn an schon stirnrunzelnd mit skeptischem Blick auf dem Sofa sitzt und nur darauf wartet, etwas bemängeln zu können. Doch dazu kommt es nicht, da Regisseur Adam Gierasch eben jenen Film gemacht hat, den er selbst von ihm erwarten würde, ist er doch selbst ein Anhänger des 80er Jahre Horrorkinos. Ich habe mich bei dem Film jedenfalls bestens unterhalten gefühlt, hatte eine Menge Spaß und mir schon fürs Wochenende die Box mit den Originalfilmen bereitgelegt.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%">
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3635" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhaltg.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Darsteller" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/07/darsteller1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Special Effects" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/07/effects1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-5000" title="Ausstattung" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/05/ausstattung.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-994" title="Soundtrack" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/07/klang4.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Kultfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/10/kultfaktor1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Trailer</h3>
<p><object
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</object></p>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/film-reviews/6991-night-of-the-demons-2010-a.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/film-reviews/6991-night-of-the-demons-2010-a.html</a></li>
</ul>
<hr />
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		</item>
		<item>
		<title>MIND.IN.A.BOX &#8211; Revelations</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12905/blickpunkt/mind-in-a-box-revelations</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12905/blickpunkt/mind-in-a-box-revelations#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Mind In A Box]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[crossroads]]></category>
		<category><![CDATA[dreamweb]]></category>
		<category><![CDATA[retro]]></category>
		<category><![CDATA[revelations]]></category>

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		<description><![CDATA[Es darf wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass die österreichische Electro-Kappelle MIND.IN.A.BOX in der Szene über eine Art Alleinstellungsmerkmal verfügt. Der Sound von mind.in.a.box besitzt einen solch einzigartigen Charakter, dass man ihn in der Szene kein zweites Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft  wp-image-12907" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="mind.in.a.box - Revelations" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/01/revelations-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" />Es darf wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass die österreichische Electro-Kappelle MIND.IN.A.BOX in der Szene über eine Art Alleinstellungsmerkmal verfügt. Der Sound von mind.in.a.box besitzt einen solch einzigartigen Charakter, dass man ihn in der Szene kein zweites Mal in artverwandter Weise findet &#8211; ganz im Gegensatz zu dem vieler anderer Bands übrigens, die entweder selbst nur irgendwelchen Trends hinterherlaufen oder in einem viel zu überfüllten Becken planschen. Bei Harsh-Electro oder EBM muss man ja mitunter schon sehr genau hinhören, um Unterschiede zu finden. Aber das soll das Thema jetzt nicht sein, sondern viel mehr der spannende, elektronische Start ins Jahr 2012: &#8220;Revelations&#8221;, das neue Album von mind.in.a.box.</strong></p>
<p>Sieht man mal von &#8220;R.E.T.R.O.&#8221; ab, jenem großartigen Album, mit dem die Österreicher dem Commodore 64 und somit den frühen Tagen der computergenerierten Musik huldigten, ist ein Element, dass die Einzigartigkeit von mind.in.a.box unterstreicht, die ausgeklügelte Rahmenhandlung, die sie um ihre bisherigen Veröffentlichungen gestrickt haben. Zusammen mit Science Fiction-/Horrorautor Andreas Gruber schufen Musiker &amp; Sänger Stefan Poiss sowie sein Texter Markus Hadwiger eine düstere Parallelwelt, das Dreamweb. Wie so oft bei Dystopien hat auch diese Erzählung, die sich an Science Fiction Klassikern wie &#8220;Blade Runner&#8221;, &#8220;Matrix&#8221; oder auch Orwells &#8220;1984&#8243; orientiert, einen Hintergrund. In diesem Fall ist es so, dass sich die kreativen Köpfe hinter mind.in.a.box ebenfalls mit der immer mehr zunehmenden Überwachung der Gesellschaft und die Auswirkung eben dieser Überwachung auf die Psyche einzelner Individuen auswirkt. mind.in.a.box ist die Plattform, mit der sich Poiss und Hadwiger Gehör verschafffen, mitunter nebulös verpackt in besagte Rahmenhandlung, bei der die Grenzen zwischen Realität und Cyberspace verschwimmen und bei der, beinahe schon klassisch, die &#8220;Agency&#8221; die &#8220;Sleepwalkers&#8221; bekämpft. Ausgang ungewiss. Und auch wenn die Handlung auf dem nun vorliegenden &#8220;Revelations&#8221; in die vierte Runde geht &#8211; die Geschichte ist hier noch nicht zu einem Ende gebracht worden&#8230;</p>
<p>Wie eingangs schon erwähnt, macht einen großen Teil des Reizes bei mind.in.a.box die Musik aus. Logisch, irgendwie. Faszinierend dabei ist, dass aufgrund des komplexen Hintergrundes, bei dem eben nicht nur irgendwelche szenetypischen, klischeebehafteten Düstertexte verarbeitet werden, ein Song durchaus schon mal in Richtung Hörspiel abdriften kann. Kenner und Fans der Band werden sich sicherlich an Stücke wie &#8220;Tape Evidence&#8221; oder &#8220;Reflections&#8221; (beide vom Album &#8220;Dreamweb&#8221;) erinnern. Doch damit nicht genug. Die wahren Stärken der Band liegen in der Erzeugung unglaublich weitläufiger Klanglandschaften, manifestiert irgendwo zwischen Trance und Ambient. Elektronisch, manchmal durchaus treibend, aber meist so unaufdringlich ausgestaltet, dass es sich ganz wunderbar dazu träumen lässt. Willkommen im Dreamweb.</p>
<p>Besagte Stärken spielen sie auf &#8220;Revelations&#8221; vollkommen aus. Der nun vorliegende vierte Ausflug ins Dreamweb ist defintiv das bisher ruhigste Album mind.in.a.box&#8217;. Wem &#8220;Crossroads&#8221;, der Vorgänger, noch in den Ohren nachklingt wird feststellen, dass der an dieser Kreuzung beschrittene Weg hier konsequent weitergegangen wird. Und noch eine Feststellung ist unvermeidlich: Die Metamorphose der Band von einem reinen Studioprojekt zu einer Live-Band, die den Einsatz echter Instrumente für ihre Auftritte nicht scheut, hat auf &#8220;Revelations&#8221; ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Vor allem im Bezug auf den Gesang Stefan Poiss&#8217;. Natürlich haben wir hier immer noch die auf einzigartige, typisch mind.in.a.box-verzerrten Vocals, deren Klangspektrum wie immer von sehr hoch bis sehr tief reicht. Aber oft genug kommt auch Stefans ausdrucksstarke Stimme zum Einsatz, die eigentlich keine Verfremdung nötig hätte. Das Eröffungsstück &#8220;Remember&#8221; zeigt gleich zu Beginn ziemlich deutlich, wie gut sich die bisherigen Hörgewohnheiten mit der neuen Marschrichtung der Band in Einklang bringen lassen. Doch ist es nicht nur der Gesang. Auch das instrumentale Dreamweb, welches mind.in.a.box spinnen um damit den Hörer zu umgarnen, wirkt an vielen Stellen sehr viel organischer, wärmer als es bei den Vorgängern der Fall war. &#8220;Lost Alone&#8221;, &#8220;Dreamweb&#8221; und &#8220;Crossroads&#8221; wirken im Vergleich dazu kalt, maschinell. Um es mal etwas poetischer auszudrücken: es hat den Anschein, als hätte diese &#8220;Offenbarung&#8221; hier etwas wärmendes Licht in die düstere Parallelwelt gebracht.</p>
<p>Ich sagte zwar, dass &#8220;Revelations&#8221; das bisher ruhigste Album ist &#8211; ein Langweiler ist es deswegen dennoch nicht. &#8220;Doubt&#8221;, konsequenterweise mit zweifelnden Lyrics, ist ein miab-Song mit gehobenem Tempo und kann als musikalischer Brückenschlag zu den Vorgängeralben betrachtet werden. Es hätte durchaus auch auf &#8220;Crossroads&#8221; stattfinden können. Möglicherweise ließe es sich auch dazu tanzen, aber so richtige Clubmusik waren und sind mind.in.a.box irgendwie nicht. Das macht auch nichts, die fein arrangierten, textlastigen Kompositionen entfalten in den eigenen vier Wänden ihre Wirkung eh viel besser. &#8220;Control&#8221; hingegen passt gut in den musikalischen Rahmen von &#8220;Dreamweb&#8221; und &#8220;Unknown&#8221;, klanglich wie eine Art kleiner Bruder des Überhits &#8220;Change&#8221; schließt den Kreis zum Album &#8220;Lost Alone&#8221;. Ihr merkt schon &#8211; an vielen Stellen zitieren sich mind.in.a.box selbst &#8211; und nur sich selbst. Bei neuen Veröffentlichungen anderer Künstler ist oft zu merken, dass Entwicklungen, Strömungen und Trends in den Sound Einzug gezogen haben bzw. dass sich am Tun von Genre-Kollegen orientiert wurde. mind.in.a.box jedoch orientieren sich allenfalls an sich selbst. Was letztendlich für den Konsumenten zur Folge hat, dass auch die vierte Reise ins Dreamweb einen Hochgenuss in Sachen elektronischer Musik darstellt &#8211; die gewohnte und geschätzte Einzigartigkeit abermals inklusive.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.madgoth.de/forum/members/jermainebelgardio.html" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-2700" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" /></a>Hach ja &#8211; ein so geschmeidiges Elektro-Album gleich zum Jahresstart? Ich glaube, 2012 könnte ein guter Jahrgang werden, was das angeht. mind.in.a.box&#8217; &#8220;Revelations&#8221; ist für mich jedenfalls das erste Highlight des noch jungen Jahres. Ich könnte mir vorstellen, dass die Entwicklung der Band, bei der ihre Live-Erfahrungen Einzug in das Klangbild gehalten haben, nicht jedem miab-Hörer auf Anhieb Begeisterungsstürme entlockt. Ich allerdings begrüße die Entwicklung sehr, da es nach wie vor unverkennbar (und unverwechselbar!) mind.in.a.box ist. Nur eben mit der nötigen Portion Weiterentwicklung, die ich bei einem neuen Album einer Band einfach erwarte und voraussetze. Stillstand ist eben der Tod. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte um Black, Night, The Informant und wie sie alle heißen weiterentwickeln wird. &#8220;Revelations&#8221; fügt sich nahtlos ein in das große Puzzlestück und ist ein klarer Pflichtkauf für jeden, der gerne die Augen schließt und in ein elektronisches Dreamweb abtaucht.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><span style="color: #cc99ff;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3760" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhalt.png" alt="" width="59" height="60" /></span></td>
<td width="17%"><span style="color: #cc99ff;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></span></td>
<td width="17%"><span style="color: #cc99ff;"><a href="http://www.madgoth.de/3753/reviews/ignis-fatuu-es-werde-licht/attachment/klang-24" rel="attachment wp-att-3762" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-3762 aligncenter" title="klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></a></span></td>
<td width="17%"><span style="color: #cc99ff;"><a href="http://www.madgoth.de/3753/reviews/ignis-fatuu-es-werde-licht/attachment/fanfaktor-22" rel="attachment wp-att-3763" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-3763 aligncenter" title="Fan-Faktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></a></span></td>
<td width="17%"><span style="color: #cc99ff;"><a href="http://www.madgoth.de/3753/reviews/ignis-fatuu-es-werde-licht/attachment/artwork-13" rel="attachment wp-att-3764" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-3441" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/artworkg1.png" alt="" width="59" height="60" /></a></span></td>
<td width="17%"><span style="color: #cc99ff;"><a href="http://www.madgoth.de/3753/reviews/ignis-fatuu-es-werde-licht/attachment/gesamt-28" rel="attachment wp-att-3765" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-3765 aligncenter" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></a></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste</span></h3>
<ol>
<li>Remember</li>
<li>Cause And Effect</li>
<li>Transition</li>
<li>Doubt</li>
<li>Control</li>
<li>Fragments</li>
<li>Unknown</li>
<li>Not Afraid</li>
<li>Second Reality</li>
<li>Sanctuary</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Transition</li>
<li>Doubt</li>
<li>Control</li>
<li>Unknown</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<p>mind.in.a.box &#8211; Revelations Teaser</p>
<p><object
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height="350">
<param
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</object></p>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.mindinabox.com" target="_blank" class="liexternal">www.mindinabox.com</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/mindinabox.official" target="_blank" class="liexternal">www.facebook.com/mindinabox.official</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/mindinabox" target="_blank" class="liexternal">www.myspace.com/mindinabox</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6975-mind-in-a-box.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6975-mind-in-a-box.html</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>DIE TOP ALBEN DES JAHRES 2011</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12871/blickpunkt/die-top-alben-des-jahres-2011</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12871/blickpunkt/die-top-alben-des-jahres-2011#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 07:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[2011 war in musikalischer Hinsicht ein höchst interessantes Jahr. Viele neue und spannende Veröffentlichungen haben wir in diesem Jahr serviert bekommen und  immer zum Jahresende hin machen sich Eure Mad-Goth Fraggles Gedanken darüber, welche Alben sie im Verlaufe des Jahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12874" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Top Alben 2011" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/topalben2011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />2011 war in musikalischer Hinsicht ein höchst interessantes Jahr. Viele neue und spannende Veröffentlichungen haben wir in diesem Jahr serviert bekommen und  immer zum Jahresende hin machen sich Eure Mad-Goth Fraggles Gedanken darüber, welche Alben sie im Verlaufe des Jahres am meisten beeindruckt haben. So auch 2011. Da Ash und JB musikalisch in 2011 auf kaum einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, ist die diesjährige Top 10 eigentlich eine Top 20. Aber wie dem auch sei: jedes der nachfolgenden Alben hat uns in diesem Jahr den meisten Spaß und den nachhaltigsten Hörgenuss bereitet. Und sollte sich eine oder mehrere dieser Scheiben noch nicht in Eurer Sammlung befinden &#8211; unbedingt nachholen. Unsere Top 10 sind Pflichtkäufe, bei denen Ihr blind zugreifen könnt. Aber genug der Vorrede. Hier sind die TOP ALBEN 2011 des Mad-Goth | Magazines:</p>
<hr />
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="256*" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-857" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/09/avatar11_4.jpg" alt="" width="60" height="74" />ASH:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 10:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>ILLUMINATE &#8211; Grenzgang</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-12302 aligncenter" title="Illuminate-Grenzgang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Illuminate-Grenzgang.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 28.10.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12297/blickpunkt/illuminate-grenzgang-limited-edition" title="ILLUMINATE – Grenzgang [Limited Edition]" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td width="50%">lluminates „Grenzgang“ aus dem Monat Oktober macht seinem Namen alle Ehre. Johannes Berthold vereint auf diesem sehr düsteren Album sowohl den „alten“ Illuminate-Stil, als auch die rockige Attitüde jüngeren Datums. Auf diesem Konzeptalbum läßt Johannes so tief wie noch nie zuvor in sein Seelenleben blicken, welches zur Zeit der Entstehung von „Grenzgang“ alles andere als rosig auszusehen schien, wie die Titel „Morgen ein Stück weiter“ oder „Nebenrolle“ eindrucksvoll unter Beweis stellen. In der Tat ein Album, das an die Grenzen geht. Aber auch ein Album, das man ob seiner Lyrics so schnell nicht vergessen wird. Für mich ist „Grenzgang“ daher die dunkelste Platte des Jahres und die intensivste Illuminate-Scheibe aller Zeiten. Grund genug, sie in diese Jahreswertung mit einzubeziehen.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 9:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>DIE FUNKHAUSGRUPPE &#8211; Mono-Poly</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9672" title="Funkhausgruppe-Mono-Poly" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/06/Funkhausgruppe-Mono-Poly.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 24.06.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9671/blickpunkt/die-funkhausgruppe-mono-poly" title="DIE FUNKHAUSGRUPPE – Mono-Poly" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Honey und Plastique von Welle: Erdball waren 2011 äußerst produktiv gewesen. Mit ihrer fragwürdigen Schlager-Retro-Platte „Der Kalte Krieg“ ihres Hauptacts schaffen es die beiden natürlich nicht in diese Jahres-Top-Ten, dafür jedoch mit zwei anderen Projekten, von denen Die Funkhausgruppe den Anfang machen. Diese Kollaboration besteht aus vier Bands (Die Perlen, Hertzinfarkt, Sonnenbrandt und eben Welle: Erdball) und ganzen 12 Musikern. Was dabei herausgekommen ist, ist eine extrem abwechslungsreiche Scheibe, die uns mit frechem Punk („Stadtflucht“), Welle-typischem Retro-Electro-Sound („Space Odyssee“, „Die Physiker“) oder sommerlichen Gude-Laune-Songs („Der Sommer ist da“, „Der Computer Nr. 3“) entgegenprescht. Selbst einige Anleihen am Italo-Western in Form von Gitarrenmelodien auf „Liebeskrieg“ sind vertreten. „Mono-Poly“ ist also ein knallbunter Mix von vier ähnlich gelagerten Minimalelektroniker-Acts, die jedoch allesamt ihre eigene Kreativität in dieses Projekt hineinsteckten. Bleibt nur zu hoffen, daß der Gig auf dem Amphi-Festival 2011 nicht der einzige der Band bleiben wird und diese Früchte tragende Zusammenarbeit eine Fortsetzung erfährt. „Mono-Poly“ ist meine Gude-Laune-Platte des Jahres.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 8:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>WEENA MORLOCH &#8211; Amok</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10838" title="Weena_Morloch-Amok" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/Weena_Morloch-Amok.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 01.07.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10837/blickpunkt/weena-morloch-amok" title="WEENA MORLOCH – Amok" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Weena Morloch, das scheußliche Mädchen aus dem Wasser, tauchte zeitgleich mit dem großen Bruder Samsas Traum Anfang Juli aus dem See auf, um der Menschheit erneut eins mitten auf die Fresse zu hauen. Das Seitenprojekt von Alexander Kaschte war in der Vergangenheit vor allem für seine industriellen Kracheskapaden bekannt. „Amok“ ist jedoch kein nervtödendes Klang-Inferno geworden, sondern orientiert sich musikalisch viel eher an Kaschtes Hauptband. Teilweise sind die Ähnlichkeiten so gravierend, daß man sich auf Anhieb gar nicht sicher ist, welche Band man eigentlich gerade hört. Da Samsas Traum jedoch keine politische Band ist, kann A.K. bei Weena Morloch textlich alles das loswerden, wofür inhaltlich bei Samsa kein Platz ist. Auf „Amok“ verarbeitet Kaschte also Themen wie den Castor-Transport, die Rote Armee Fraktion, Kinder an der Front in Russland oder den Amoklauf von Emsdetten. „Amok“ ist DIE provokante Scheibe des Jahres – und zwar im positiven Sinne. Damit hat sich Alexander Kaschte mindestens den achten Platz verdient.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 7:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>NIGHTWISH &#8211; Imaginaerum</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12804" title="Nightwish-Imaginaerum1" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Nightwish-Imaginaerum1.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 02.12.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12803/blickpunkt/nightwish-imaginaerum" title="NIGHTWISH – Imaginaerum" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Nightwish waren für viele – und dazu zähle ich mich gerne dazu – nach dem Tarja-Rausschmiß und dem darauffolgenden „Dark Passion Play“ mit neuer Sängerin weg vom Fenster. Anette Olzons Stimme klang einfach zu normal für das Flagschiff aus Finnland – das Besondere war dahin und damit auch mein Interesse an der Band. Nach einer Auszeit von vier Jahren meldeten sich Nightwish jüngst mit der Vorabsingle „Storytime“ zurück, dem das Anfang Dezember folgende Album „Imaginaerum“ folgen sollte. Die Schraube des harten und aggressiven Gothic Metals des Vorgängers drehten sie etwas loser und legten den Fokus viel mehr auf orchestrale Arrangements, indem sie den Hörer auf eine Reise in ein filmmusikreifes magisches Klanguniversum entführten. Tuomas Holopainen richtete dabei das Songwriting im Produktionsprozess extra auf die Stimme Anette Olzons aus, sodaß wir nun wirklich nichts Negatives zum Thema Vocals sagen können – eher im Gegenteil: gerade die Duettstücke zwischen Anette und Marco Hietala gehen ordentlich ins Ohr. Der Soundtrack-Charakter wird durch das Einfließen von folkigen Instrumenten wie Flöten in die Musik noch weiter verstärkt. Nightwish haben sich mit diesem bombastischen Werk zurück in meine Ohren gespielt, rutschen damit in letzter Sekunde in meine Top Ten hinein und verdrängen damit doch tatsächlich die Kollegen von Within Temptation, die eigentlich für den 10. Platz vorgesehen waren.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 6:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SCHANDMAUL &#8211; Traumtänzer</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8463" title="Traumtänzer" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/02/Traumtänzer.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 28.01.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8462/blickpunkt/schandmaul-traumtaenzer" title="SCHANDMAUL – Traumtänzer" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Schandmauls letzte Alben konnten mich nicht mehr sonderlich begeistern – der Zauber der Münchener Folk-Rocker schien verflogen. Ende Januar 2011 erschien jedoch plötzlich ihr Werk „Traumtänzer“, das so erfrischend spielerisch daherkam, daß es mich sofort in seinen Bann zog. Schandmaul legen auf dieser CD vor allem auf Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum einen hohen Stellenwert. Da gibt es die Songs zum Abfeiern („Hexeneinmaleins“), die Gude-Laune-Nummern („Traumtänzer“), die Schmusesongs („Der Anker“) und natürlich das nicht fehlen dürfende emotionale Liedgut („Der Alchemist“). Das Album wirkt auf mich für die Band sehr befreiend. Die Schandmäuler klingen dabei ausgereift wie nie zuvor und voller neuer Spielfreude. Das überträgt sich auf den Hörer, sodaß mein Interesse durch „Traumtänzer“ an Schandmaul wieder geweckt werden konnte.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 5:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SALTATIO MORTIS &#8211; Sturm aufs Paradies</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11900" title="Saltatio_Mortis-Sturm_aufs_Paradies" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Saltatio_Mortis-Sturm_aufs_Paradies.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>VÖ: 02.09.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/11911/blickpunkt/saltatio-mortis-sturm-aufs-paradies" title="SALTATIO MORTIS – Sturm aufs Paradies" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Saltatio Mortis beweisen nun schon seit mehreren Jahren, daß sie im Stande sind, sich von Album zu Album immer weiter zu verbessern. Nach dem tollen „Aus der Asche“ (2007) folgte 2009 das grandiose „Wer Wind saet“. Doch wer gedachte hatte, daß die Band damit schon am Ziel ihrer Reise angelangt sei, der sah sich im September getäuscht, denn „Sturm aufs Paradies“ ist das bislang stärkste Werk der Spielleute von Saltatio Mortis. Ein bis zum letzten Song mit Hits nur so vollgestopftes Album hat es in diesem Genre lange nicht gegeben. Mit „Hochzeitstanz“, „Ode an die Feindschaft“ oder „Habgier und Tod“ finden sich auf der Scheibe sowohl Mitgrölnummern als auch nachdenkliche Titel, wie z.B. „Gott würfelt nicht“, auf dem Sänger Alea der Bescheidene unter Beweis stellt, das auch er sich analog der Musik der Band gesanglich von Album zu Album zu steigern wußte. „Sturm aufs Paradies“ verdient damit meiner Ansicht ganz klar das Prädikat „Beste Mittelalter-Rock-Scheibe 2011“!</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 4:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SAMSAS TRAUM &#8211; Anleitung zum Totsein</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10821" title="Samsas_Traum-Anleitung_zum_Totsein" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/Samsas_Traum-Anleitung_zum_Totsein.jpg" alt="" width="153" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 01.07.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10820/blickpunkt/samsas-traum-anleitung-zum-totsein-limited-edition" title="SAMSAS TRAUM – Anleitung zum Totsein [Limited Edition]" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Samsas Traum-Fans hatten es mit ihrer Lieblingsband in den letzten Jahren alles andere als einfach. Alexander Kaschte scherte sich einen Dreck um das, was die Außenwelt von seinen Baby Samsas Traum erwartete. Er machte sein eigenes Ding – sei es nun mit dem Black Metal Album „Heiliges Herz“, dem langweiligen „Wenn schwarzer Regen“ oder dem uninspirierten Geburtstagsalbum „13 Jahre lang dagegen – Anti bis zum Tod“. Keines der Alben konnte überzeugen, selbst auf der Bühne zündete er ein Black Metal-Feuerwerk ab, ohne zu fragen, ob das überhaupt jemand hören wollte. Mit „Anleitung zum Totsein“, das zeitgleich mit Weena Morlochs „Amok“ am 1. Juli veröffentlicht wurde, besann sich Käferkönig Alex K. endlich wieder auf seine alten Stärken. Der morbide Geschichtenerzähler mit den skurrilen Klängen und Texten war zurück mit einem Werk, das zwar mit etwas zu vielen Gitarrensoli durchgängig arbeitete, aber ansonsten rundum zu gefallen wußte. Titel wie z.B. „Mein Versprechen“, „A-wie Antarktika“ oder „Durch die Wand der Träume“ zeugen von hohem Nachhaltigkeitspotenzial. Für mich nach Nightwish das Comeback-Album des Jahres.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 3:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>PROJECT PITCHFORK &#8211; Quantum Mechanics</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11360" title="Project_Pitchfork-Quantum_Mechanics" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/Project_Pitchfork-Quantum_Mechanics.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 12.08.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/11359/blickpunkt/project-pitchfork-quantum-mechanics" title="PROJECT PITCHFORK – Quantum Mechanics" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Project Pitchfork feierten in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bandbestehen und brachten neben ihrer Werkschau „First Anthology“ auch noch ihren dritten Longplayer innerhalb von drei Jahren heraus. Bei solch einem Veröffentlichungstempo möchte man meinen, die Qualität müsse von Werk zu Werk deutlich abnehmen. Nicht so bei den Hamburger Dark Electro-Urgesteinen! „Quantum Mechanics“ (im August erschienen) vermag das hohe Level, mit dem sich PP seit „Dream, Tiresias“ 2009 eindrucksvoll zurückmeldeten, aufrecht zu erhalten. Mitreißende Nummern wie „Freeze in Silence“, „Lament“, „Mute Spectators“ oder „The Queen of Time and Space“ überzeugen sowohl textlich als auch musikalisch – eben so, wie wir es von Pitchfork gewohnt sind. Die größte Stärke der Band liegt jedoch in ihrer ganz eigenen Art, druckvolle Electro-Tracks in einem extrem melodiösen Klangkosmos zu erschaffen, die sich nicht abnutzen, sondern wie guter Wein von Jahr zu Jahr mehr reifen. Ob Peter Spilles, der die Platte erneut im Alleingang auf die Beine stellte, sich langsam selber fragt, woher er all diesen Ideenreichtum schon wieder hergenommen hat? Letztes Jahr Platz 2, dieses Jahr die Bronzemedaille für Project Pitchfork.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 2:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>HOMO-FUTURA &#8211; Der neue Mensch</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9184" title="Homo_Futura-Der_Neue_Mensch" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/04/Homo_Futura-Der_Neue_Mensch.jpg" alt="" width="215" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 20.05.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9183/blickpunkt/homofutura-der-neue-mensch" title="HOMO~FUTURA – Der Neue Mensch" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Nachdem bereits Die Funkhausgruppe Einzug in meine Jahresendauswertung erhielt, folgt mit homo~futura bereits das zweite Projekt aus dem Funkhaus von Welle Erdballs Honey und Plastique den Weg in meine Top 10 – und schafft es dabei sogar bis aufs Treppchen. Ihr Album „Der Neue Mensch“ erschien im Mai und konnte nicht nur Welle-Fans begeistern, sondern zündete vor allem auch bei Liebhabern von klassischen Gruselfilmen sowie Fans charmanter Hörspiele aus dem Hause EUROPA (v.a. die „Gruselserie“ von H.G. Francis). Das Konzeptalbum um die Erschaffung des im Titel angedeuteten neuen Menschen punktet sowohl mit Songs rund um die Frankenstein-Thematik („Komm in mein Labor“ oder dem Titeltrack) als auch mit den bereits in den Clubs erprobten „Klaustrophobie“, „Die Mann-Maschine“ und „Links-Rechts“. Das Grusical-Projekt, das live sogar ein selbiges auf die Beine bzw. auf die Bühne stellte, zeugt in allen Belangen von einer hohen Detailverliebtheit und einem Nostalgiefaktor, dem man sich einfach nicht entziehen kann, wenn man die gleiche Leidenschaft teilt wie Honey, Plastique, Kevin Gross und Frank Enstein von homo~futura. Liebend gerne hätte ich hier auch Gold vergeben, aber eine Scheibe fand ich leider noch einen Hauch stärker als das großartige Konzeptalbum „Der Neue Mensch“, welches von mir die Silbermedaille in 2011 bekommt.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 1:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>FELIX MARC &#8211; Parallel Worlds</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10643" title="Felix_Marc-Parallel_Worlds" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/08/Felix_Marc-Parallel_Worlds.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 10.06.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10634/blickpunkt/felix-marc-parallel-worlds" title="FELIX MARC – Parallel Worlds" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Drei Jahre nach seinem Solodebüt „Pathways“ erschien im Juni das zweite Album von Felix Marc namens „Parallel Worlds“. War schon das Erstlingswerk ein großer Erfolg, so kann auch der Nachfolger auf ganzer Linie überzeugen. Beginnend mit dem grandiosen Opener „Repair“, reiht sich mit „MoscowParis“, dem intensiv vorgetragenen „Ghost“, der eingängigen Electro-Pop-Granate „The Garden of Light“ oder dem INXS-Coverstück „Mystify“ ein Hit dem nächsten, unter denen sich erstmalig sogar Duettstücke befinden („Fields of Grey“). Die hohe Melodiedichte, die wunderschöne warme Stimme Felix Marcs und nicht zuletzt der wie schon beim Erstling vorherrschende immens hohe Ohrwurmcharakter sind schuld daran, daß „Parallel Worlds“ von allen 2011 erschienenden Platten am häufigsten in meinem Player rotierte. Mein 1. Platz geht jedenfalls in diesem Jahr an Felix Marc, der gleichzeitig auch meine am liebsten gehörte männliche Gesangsstimme verkörpert. Na wenn das kein Zufall ist! Als Gegenleistung erwarte ich von ihm jetzt endlich Live-Auftritte im kommenden Jahr… ;-)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="256*" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-2700" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" />JERMAINEBELGARDIO:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 10:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Elane &#8211; Arcane</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8237" title="Elane - Arcane" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/01/elane_arcane.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 18.02.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8236/blickpunkt/elane-arcane" title="ELANE – Arcane" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Dieses ganze Folk-/Mittelaltergemache, das ja doch irgendwie einen ziemlich großen weil ziemlich populären Teil der Szene stellt, ist für gewöhnlich nicht meine Baustelle. Als dann aber Elanes &#8220;Arcane&#8221; auf meinem Schreibtisch landete, wurde ich doch neugierig. Schließlich bildet den inhaltlichen Rahmen dieses Albums das schriftstellerische Schaffen von Kai Meyer. Nicht zuletzt weil ich in einem früheren Leben mal Bücher vertickt habe, musste ich diese Scheibe anhören. Und was ich hier zu hören bekam, lässt mich meine anfangs erwähnte Einstellung vielleicht noch einmal überdenken. Ein ganz, ganz großartiges Werk, Leute, das sich seinen Platz in dieser Auflistung mehr als verdient hat. Großartiger Gesang, großartige, vielfältige Instrumentierung und traumhafte Melodien. Mein klarer Gewinner in diesem Genre.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 9:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>IN FLAMES &#8211; Sounds Of A Playground Fading</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-9634" title="In Flames - Sounds Of A Playground Fading" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/06/soundsofaplaygroundfading.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 17.06.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9632/blickpunkt/in-flames-sounds-of-a-playground-fading" title="IN FLAMES – Sounds Of A Playground Fading" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Mag ja sein, dass sich In Flames mit diesem Album abermals in eine Richtung bewegt haben, die sich immer mehr dem Massenmarkt anbiedert. Eingängig, melodiös und nicht mehr ganz so hart wie früher sind sie, die Songs dieses Albums. Mit dem oftmals ziemlich klaren Gesang und dem erhöhten Einsatz elektronischer Spielereien wirkt es manchmal schon eher wie Alternative Rock als Melodic Death Metal. Ich sage: ja und? Ein Album soll in erster Linie Spaß machen und seine Hörer unterhalten. Und ich hatte den Sommer über jede Menge Spaß mit diesem Album. Mein geringen Bedarf an metallischer Mucke wird von In Flames bestens gedeckt. Auch und vor allem mit &#8220;Sounds Of A Playground Fading&#8221;.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 8:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>COVENANT &#8211; Modern Ruin</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-7994" title="Covenant - Modern Ruin" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/01/modernruin.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 14.01.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/7992/blickpunkt/covenant-modern-ruin" title="COVENANT – Modern Ruin" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Hach ja, ich steh ja auf frickeligen, verspielten Electro. Schon &#8220;Skyshaper&#8221; hat mir in dieser Beziehung gut gefallen. Und auch wenn genannter Vorgänger sicherlich partytauglicher ausgefallen sein mag, so hat mich der verspielte, experimentelle Charakter dieses Albums überzeugt. Im Gegensatz zu Kollege Ash begrüße ich den Einfluss von Daniel Myer (Haujobb, Destroid) auf den Sound Covenants. In meinen Ohren haben sich hier die richtigen Soundtüfter zusammengetan. I like. Vor allem zeitlos schöne Tracks wie &#8220;The Beauty And The Grace&#8221; oder das vom gleichnamigen Film inspirierte &#8220;The Road&#8221;. Ist kein Partyalbum, keine Frage, muss es aber nicht sein. Covenant können eben mehr als nur Party.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 7:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SKOLD &#8211; Anomie</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8543" title="Skold - Anomie" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/02/SKOLD_ANOMIE_COVER_500x_300-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 20.05.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9405/blickpunkt/skold-anomie" title="SKOLD – Anomie" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Da macht der Mann 15 Jahre Pause und veredelt in der Zeit mit seinem Talent die Werke diverser Rockmusikerkollegen und in dem Moment, wo er sich mit einem eigenen Album zurückmeldet &#8211; BÄÄM! &#8211; zeigt er der Welt, wo der Rock&amp;Roll-Hammer hängt. Energisch, abwechslungsreich und mit einer rotzcoolen &#8220;leckt mich doch&#8221;-Attitüde macht Skold hier sehr eindrucksvoll klar: &#8220;Rock&amp;Roll&#8217;s not suicide &#8211; it&#8217;s life support&#8221;.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 6:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>BLUE OCTOBER &#8211; Any Man In America</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-10950" title="Blue October - Any Man In America" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/frontjli-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 26.08.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10949/music/musik/blue-october-any-man-in-america" title="BLUE OCTOBER – Any Man In America" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Lassen wir die einseitige Betrachtungsweise in diesem vertonten Sorgerechtsdrama mal außen vor, dann präsentiert Justin Fürstenfeld sich und seine Band hier in Bestform. Im Bereich alternativer Rockmusik hat mich in diesem Jahr definitiv nichts mehr beeindruckt als &#8220;Any Man In America&#8221;, was vor allem an Justins beeindruckendem Gesang und der Experimentierfreude seiner Band liegt. Blue October machen hier vor kaum einem Genre halt, verwursteln alles irgendwie miteinerander und bleiben irgendwie dennoch erkennbar Blue October. Das muss man auch erst einmal schaffen! Der hübsche Nebeneffekt dieser Experimentierfreude: Die Haltbarkeit dieses Albums ist enorm hoch.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 5:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Fractured &#8211; Beneath The Ashes</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8828" title="Fractured - Beneath The Ashes" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/03/fractured_beneaththeashes.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 25.03.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8826/blickpunkt/fractured-beneath-the-ashes" title="FRACTURED – Beneath The Ashes" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Es ist schon erstaunlich, wie oft hochwertige Electro-Mucke aus Kanada stammt. Vielleicht liegt es an der Luft da oder die Musiker werden mit besonderen, für elektronische Mucke prädestinierten Genen geboren. Weiß man nicht. Fractured zeigten im März dieses Jahres mit ihrem 2. Album &#8220;Beneath The Ashes&#8221;, warum das Herkunftsland eines Albums ein Qualitätssiegel ist, dem man ohne zu zögern vertrauen kann. Wild, verspielt, experimentierfreudig, manchmal roh und ungeschliffen aber in jeder Sekunde verdammt mitreißend &#8211; das ist &#8220;Beneath The Ashes&#8221;, eines der ganz besonderen musikalischen Juwele in diesem Jahr, bei dem mir schon nach dem ersten Hördurchgang klar war, dass es in meiner Bestenliste 2011 landen würde. Und es sollte so bleiben.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 4:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Ghost &amp; Writer &#8211; Shipwrecks</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8260" title="Ghost &amp; Writer - Shipwrecks" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/01/shipwrecks.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 28.01.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8259/blickpunkt/ghost-writer-shipwrecks" title="GHOST &amp; WRITER – Shipwrecks" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Es ist schon irgendwie beeindruckend: wann immer ein Album angekündigt wird, bei dem unser aller Lieblings-Psychologieprofessor Frank Spinath als Sänger mitwirkt, kann davon ausgegangen werden, dass es gut werden wird. So auch bei &#8220;Shipwrecks&#8221; aus dem Hause Ghost &amp; Writer, der Kollaboration von besagtem Mr. Spinath und Jimmyjoe Snark III. Und so war es dann auch. &#8220;Shipwrecks&#8221; war eine der ersten großen Überraschungen in dem damals noch jungen Jahr und gefiel durch ausgefallene, friemelige Arrangements, interessante Songstrukturen und natürlich durch die beste männliche Singstimme, die die Electro-Szene derzeit zu bieten hat. Und &#8220;Man On A Wire&#8221; oder &#8220;Nightshift&#8221; rotieren hier immer noch regelmäßig. Bitte mehr davon!</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td style="text-align: center;" width="50%">
<h3>Platz 3:</h3>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Acretongue &#8211; Strange Cargo</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-11981" title="Acretongue - Strange Cargo" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/acre_andre_cover.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">VÖ: 28.10.2011</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.madgoth.de/11979/blickpunkt/acretongue-strange-cargo" title="ACRETONGUE – Strange Cargo" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Vielleicht liegt es daran, dass so wenig Musik von da drüben zu uns herüberschwappt, aber Südafrika hätte ich bis zu diesem fulminanten Debüt (das selbst veröffentlichte &#8220;Nihil&#8221; klammere ich bewusst aus) niemals als Hausnummer für geschmeidige, elektronische Musik auf dem Schirm gehabt. Acretongue, das ich stilistisch irgendwo in das gleiche Umfeld wie Seabound oder Edge Of Dawn schieben würde, ist das Kunststück gelungen, mit &#8220;Strange Cargo&#8221; ein Album für die Ewigkeit zu schaffen. Alles, was künftig veröffentlicht wird und eine ähnliche Richtung einschlägt, wird sich von mir an diesem Meisterwerk messen lassen müssen. &#8220;Flowers In The Attic&#8221; oder &#8220;These Soft Machines&#8221; gehört zum Besten, was ich je zu hören bekommen habe, daher ist eine hohe Platzierung in meiner Jahresendauswertung schon Pflicht und Ehre gleichermaßen.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 2:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>VNV NATION &#8211; Automatic</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-10766" title="VNV Nation - Automatic" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/08/vnvnation_automatic-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 16.09.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10884/blickpunkt/vnv-nation-automatic" title="VNV NATION – Automatic" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Wie schon im Review zu dieser Scheibe geschrieben: Die Musik von VNV Nation ist wie eine gute Freundin, die mich in allen Lebensbereichen begleitet. Mal mehr, mal weniger. Und wie das so ist, bin ich nicht immer mit allem zufrieden, was die Herren Jackson und Harris so produzieren. Siehe beispielsweise &#8220;Of Faith, Power &amp; Glory&#8221;. Mit &#8220;Automatic&#8221; allerdings bin ich sehr zufrieden. Ein ganz großartiges Album, das zurecht so gefeiert worden ist. Diese Freundin und ich, wir werden ganz sicher noch viele angenehme Stunden miteinander verbringen. Dafür sorgen die Nummer-1-Ballade des Jahres, &#8220;Nova&#8221;, genauso wie eine der schnuckeligsten Trommelfellmassierer, &#8220;Control&#8221;. Zumal: &#8220;Automatic&#8221; ist das erste VNV Nation Album, das gänzlich ohne Füllmaterial auskommt. Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, die hier versammelten Kracher live abzufeiern.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 1:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>HAUJOBB &#8211; New World March</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-12136" title="Haujobb - New World March" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Haujobb-New-World-March-Cover.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 25.11.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12133/blickpunkt/haujobb-new-world-march" title="HAUJOBB – New World March" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Ich steh ja auf frickeligen, verspielten Electro. Aber ich glaube, das erwähnte ich schon. ;) Auf &#8220;New World March&#8221; zeigen Haujobb sehr deutlich, dass sie es in den 8 Jahren Pause nicht verlernt haben. &#8220;New World March&#8221; ist nicht nur klangtechnisch das aufregendste und anspruchsvollste, was ich in diesem Jahr in diesem Genre zu hören bekommen habe, sondern gefällt mir aufgrund des immer wieder durchschimmernden Soundtrackcharakters und der düsteren Stimmung ausgesprochen gut. Alleine das Titelstück sorgt bei mir für Gänsehaut deluxe. Und zudem ist &#8220;New World March&#8221; so ziemlich das einzige Album in meiner iTunes Mediathek, wo ich wirklich jeden einzelnen Song mit 5 Sternen (Höchstwertung) versehen habe. Mit weitem Abstand also mein klares Nummer-1-Album in diesem Jahr!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<p>Zusätzlich haben wir uns für dieses Jahr überlegt, ebenfalls die beste EP zu nominieren. Auch wenn EPs inzwischen in Titelzahl und/oder Spieldauer den Umfang eines regulären Albums erreichen, so werden sie von den Machern eben als EP deklariert, was für uns bedeutet: Extra-Wertung. Ladys &amp; Gentlemen, zum Abschluss unserer Jahresendauswertung die beiden besten EPs:</p>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="256*" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-857" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/09/avatar11_4.jpg" alt="" width="60" height="74" />ASH:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3 style="text-align: center;"> BLUTENGEL &#8211; Nachtbringer</h3>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-12312" title="Blutengel-Nachtbringer" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Blutengel-Nachtbringer.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 18.11.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12612/blickpunkt/blutengel-nachtbringer-deluxe-edition" title="BLUTENGEL – Nachtbringer [Deluxe Edition]" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Obwohl Blutengel mit ihrem Doppel-Album „Tränenherz“ bitterlich enttäuschten, veröffentlichten Chris Pohl, Ulrike Goldmann und Co. im November eine EP namens „Nachtbringer“ in Fulltime-Albumlänge, die mich regelrecht vom Hocker haute. Warum? Weil die Platte von vorne bis hinten stimmig ist und mit gänzlich neuen Mitteln arbeitet. Die ständig wiederkehrenden orchestralen Elemente hätte man so sicherlich nicht auf einem Werk der ewigen Vampir-Kombo vermutet. Im Nachhinein muß man sich dabei fragen „Warum eigentlich nicht?“, denn das Orchestrale paßt wirklich sehr gut zu diesen neuen Blutengel-Stücken, die auch ansonsten sehr viel Abwechslung für den Hörer bereithalten. Beim Titeltrack geht es sogar erstaunlich hart zur Sache, während es bei „Out of Control“ und „Voices“ eher melancholisch wird. Ein absolutes Highlight dieser wundervollen Herbstplatte ist jedoch das balladeske „Am Ziel“, der vielleicht besten Gesangsleistung, die ich je von Chris Pohl gehört habe. Drei Demo-Versionen unveröffentlichter Stücke sowie die geniale Live-Version von „Black Roses“ runden diese traumhaft schöne EP der Berliner ab. Wäre „Nachtbringer“ offiziell ein Album, hätte es eine Top-Ten-Plakette sicher gehabt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-2700" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" />JERMAINEBELGARDIO:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3 style="text-align: center;">THE SAINT PAUL &#8211; Rewind The Time</h3>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-12607" title="The Saint Paul - Rewind The Time" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/rewindthetime-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 11.11.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12606/blickpunkt/the-saint-paul-rewind-the-time" title="THE SAINT PAUL – Rewind The Time" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Immer wieder kommt es vor, dass wir Promos zugeschickt bekommen, an die wir zunächst so sachlich wie möglich herangehen. Und noch während des ersten Hördurchgangs schleicht sich manchmal so ein &#8220;Alter, wie geil ist das denn bitte?&#8221;-Gefühl ein, dass sich in eine erstaunliche Euphorie steigert, weil man gerade miterlebt, dass hier etwas ganz Großes an den Start geht. Zuletzt so geschehen bei der Debüt-EP &#8220;Rewind The Time&#8221; aus dem Hause The Saint Paul. Über die musikalische Vergangenheit sprechen die beiden Herren nicht, und ganz ehrlich Leute, das ist auch völlig schnurzpiepegal. Entscheidend ist, dass wenn sie den hier betretenen Pfad weiter beschreiten, vermutlich eine strahlende Zukunft im Electro-Genre vor sich haben werden. Wünschenswert ist es auf jeden Fall!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6960-die-top-alben-des-jahres.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6960-die-top-alben-des-jahres.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.madgoth.de/12871/blickpunkt/die-top-alben-des-jahres-2011/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>COVENANT &#8211; Live in der Meier Music Hall, Braunschweig &#8211; 9.12.2011 &#8211; Der Bericht</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12826/blickpunkt/covenant-live-in-der-meier-music-hall-braunschweig-9-12-2011-der-bericht</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Covenant]]></category>
		<category><![CDATA[Decoded Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Meier Music Hall (Braunschweig)]]></category>
		<category><![CDATA[Patenbrigade Wolff]]></category>
		<category><![CDATA[daniel myer]]></category>
		<category><![CDATA[meier music hall]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die schwedischen Electro-Helden von COVENANT am 09.12. 2011 in der Meier Music Hall auftraten, meldete sich das Trio nach 10 Jahren Abstinenz damit endlich auf Braunschweigs Bühnen zurück. Im Jahr 2007 hat der Keyboarder Clas Nachmanson die Band leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-9806" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant @ Meier Music Hall, Braunschweig" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/07/covenantmeier-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" />Als die schwedischen Electro-Helden von COVENANT am 09.12. 2011 in der Meier Music Hall auftraten, meldete sich das Trio nach 10 Jahren Abstinenz damit endlich auf Braunschweigs Bühnen zurück. Im Jahr 2007 hat der Keyboarder Clas Nachmanson die Band leider verlassen und wurde kurze Zeit später durch Daniel Myer (Haubjobb, Destroid) ersetzt, was man am Sound des aktuellen Albums „Modern Ruin“ auch deutlich erkennen kann. Zwar landete die Platte zwar auf Nummer 1 der DAC Charts, stieß aber bei den Fans dennoch auf geteilte Meinung. Dennoch sind die Schweden bekannt für ihre energiegeladenen und mitreißenden Live-Shows. Die Bands DECODED FEEDBACK und PATENBRIGADE: WOLFF waren als Support Acts ebenfalls mit von der Partie und unterstützten Covenant im Herbst auf ihrer „Modern Ruin Tour“.</strong></p>
<p>Pünktlich um 20:00 Uhr betraten Decoded Feedback aus Kanada die Bühne. DF sind der aus Italien stammende Marco Biagiotti am Mikrophon und die gebürtige Ungarin Yone Dudas an den Keyboards. Musikalisch schwimmt die Band im Fahrwasser des Future Pops und hatte ihren bislang größten Erfolg mit dem 2003er Album „Shockwave“, zu dem es bereits ein Jahr zuvor die „Phoenix“-EP als Appetizer gab, die sich im Nu in den Clubs durchsetzen konnte. Fünf Jahre war es jedoch still um den ursprünglich als EBM Fraktion in Erscheinung getretenen Act, bis im Jahr 2010 mit dem Album „Aftermath“ ein weiteres Lebenszeichen der Kanadier zu vernehmen war. Nun folgte also der Support für Covenant auf der „Modern Ruin Tour“. Wie für eine Band aus diesem Gefilde nicht ungewöhnlich, gestaltet sich das Treiben auf der Bühne recht unspektakulär. Außer einem Keyboard, an welchem Yone Dudas so tat, als würde sie live spielen, gab es lediglich eine Videoprojektionsleinwand zu sehen, auf der neben Schlagwörtern wie „Download“ hauptsächlich diverse Visuals und verzerrte Bilder zu vernehmen waren.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12828" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Decoded Feedback" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5208-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Das Wichtigste bei einem Auftritt wie diesem ist jedoch nicht der Bühnenaufbau, sondern das, was aus den Boxen schallt. Und aus diesen schepperte es in der Tat sehr ordentlich. Neben dem ordentlichen Bums war auch der sehr verzerrte Gesang Marcos gut zu verstehen. Wir fanden es allerdings schon ein wenig albern, dass selbst die Zwischenansagen mit extremem Halleffekt versehen waren, so dass diese mehr oder weniger untergingen. Mit „Silent Killer“ präsentierten Decoded Feedback dem Braunschweiger Publikum einen neuen Song vom neuen Album „disKonnekt“, welches im nächsten Jahr erscheinen soll. Zum Einstimmen war der Auftritt auf keinen Fall verkehrt, abendfüllend werden sie wohl allerdings nie werden. Interessant ist dennoch die Beobachtung gewesen, dass das ansonsten immer sehr zurückhaltende Braunschweiger Publikum hier bereits ab dem dritten Song in Bewegung geraten ist. Und das, wo Braunschweig für jede Band doch ein schwieriger Prüfstein ist. ;)</p>
<p>Als wesentlich spannender und unterhaltsamer entpuppte sich der Auftritt der Berliner/Potsdamer Band Patenbrigade: Wolff, die bereits vor Startbeginn persönlich an ihrem Merchandise-Stand anwesend war, Fragen beantwortete und den Verkauf selbst in die Hand nahm. Im Jahr 2011 waren P:W sehr umtriebig, was ihre Veröffentlichungen anbelangt. Neben dem Fulltime-Album „Verbundstoff“ und der EP „Der Schallplattenunterhalter“ erschien am 11.11.2011 auch noch die zweite Best-of-Compilation namens „Tanzveranstaltung-A Retrospective Best of 2008-2012“, die bis auf Platz 6 der Media Control Verkaufscharts vorpreschte. Auf ihrem 2009er Studioalbum „Baustoff (Popmusik für Rohrleger)“ sprach sogar der berühmte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke einige Baustellen-Unfälle ein, der nicht selten zu seinen eigenen Vorträgen im Workerhemd der Band erscheint und erst kürzlich mit einer Patenbrigade: Wolff Trainingsjacke in der Talkshow Markus Lanz im ZDF versteckte Werbung für die befreundete Kombo machte.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12829" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Patenbrigade: Wolff" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5249-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Live war dieses Stelldichein für uns jedenfalls das erste Mal. Zu ihrem Auftritt stellten Patenbrigade: Wolff auf der gleichen Leinwand, die schon Decoded Feedback verwendet haben, die wunderschöne Retro-Frage „Sind Leerkassetten der Tod der Schallplatten?“ via Projektion. Auch die Outfits der Jungs waren sehr authentisch: in orangefarbenen Bauarbeiterklamotten inklusive Helm und Weste, bei denen wirklich bis aufs letzte Detail geachtet worden ist (sogar Ausweise trugen sie an der Brusttasche), betrat der erste Brigadier die Bühne und begann das Konzert mit einer akustischen Gitarre, bevor nach einiger Zeit auch die anderen Kollegen ihre Plätze einnahmen. Einer der beiden Mac-Stationen-Besetzer erinnerte ein bißchen an John McClane mit seinem verdreckten weißen Unterhemd und der Sonnenbrille. Ferner zierten Baustellenschilder, Warnleuchten und -hinweise wie „Schaltinstruktionen für den Gefahrenfall“ das Bühnenbild.</p>
<p>Das Besondere an einem P:W Konzert ist, dass es nicht nur einen festen Sänger gibt, sondern sich die Musiker diesen Job teilen, so dass nicht immer die gleiche Nase im Zentrum des Geschehens stehen muss. Beim Clubhit „Feind hört mit!“ wurden die Lyrics via Megaphon ins Publikum geschrien, während das Bandmitglied, das gerade „Pause“ hatte, entweder eine Flasche Bier trank (beim witzigen „Der Brigadier trinkt Bier!“ bildete dabei natürlich niemand die Ausnahme), sich hinter eine auf der Bühne befindende Filmkamera stellte und das Geschehen mitfilmte.<br />
Irgendwer sagte mal, dass (biertrinkenderweise) alleine Pause machen dumm macht. Und so begrüßten die Brigadiere mit Antje Dieckmann als immer-mal-wieder-zwischendurch-Gastsängerin sowohl „Lecker Tee“ für (die männlichen) Zuschauer, als auch für sich selbst die perfekte Gelegenheit, dem Motto „Biersche geht!“ zu frönen. Na wenn das keine Win-Win-Situation zwischen Band und Publikum ist. Zum Glück war der Klang beider gehörter Vorbands absolut einwandfrei, was für Support Acts im Allgemeinen ja bekanntermaßen nicht immer der Fall ist.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12830" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Patenbrigade: Wolff" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5278-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Gegen Ende sollten die Baustellenschilder, welche mit Leuchtstoffröhren o.ä. versehen waren, sogar noch ganz 80er like als funkelnde Fake-Keyboards umfunktioniert werden, wofür extra die beiden Mikrofonständer eingefahren wurden, um mit dem doch recht spärlichen Platz auf der Bühne auszukommen. Apropos kaputtmachen: „John McClane“ zernagelte ganz im Stile Knorkators zum Finale noch sein Keyboard mit einem Hammer. Anschließend wurden zwei Poster in Richtung Publikum gehalten und umgedreht, die jeweils die Buchstaben „APP“ und „LAUS“ zeigten und die Band unter tobendem selbigen in den Feierabend entlassen wurde.</p>
<p>Der 45 minütige Auftritt war eine ungewöhnliche Kombination aus facettenreicher elektronischer Musik, abwechslungsreichen Gesangsstimmen, stimmiger Visualisierung (hier machten die Projektionen, auf denen Radios oder Hinweise wie „Achtung Wartungsarbeiten“ standen, wesentlich mehr Sinn als bei der Eröffnungsband) und purem Entertainment, die der Band sowie den Zuschauern gleichermaßen Spaß bereitete. Wir waren jedenfalls hellauf begeistert von der Performance von Sven Wolff, Lance Murdock, André Hartung, Stefan Leukert und Antje Dieckmann alias Patenbrigade: Wolff und haben sie uns für weitere Live-Auftritte bereits auf den Merkzettel geschrieben. Mit Ausrufezeichen dahinter.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12831" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5716-235x300.jpg" alt="" width="235" height="300" />Um 22:00 Uhr betraten zunächst die beiden Keyboarder Daniel Myer und Daniel Jonasson, der während der Tour das eigentliche Covenant-Bandmitglied Joakim Montelius vertritt, die Bühne. Unter dem Einsatz von massivem Nebel und euphorischen Pfiffen, Schreien und Klatschen ließ sich dann auch Sänger Eskil Simonsson, wie immer adrett im Anzug mit Schlips gekleidet, auf der Bühne blicken. Offensichtlich war Eskil noch ein wenig nervös vor dem Auftritt, denn das nach dem Intro folgende „Bullet“ sollte er doch mittlerweile textmäßig drauf haben, allerdings hat er sich in der zweiten Strophe versungen, in dem er die Zeile „Beating like a Bass Drum Times goes by“ scheinbar im Backstagebereich liegengelassen hat und stattdessen die vorherige Strophe wiederholte. was ihm an einem Moment des Zögerns offensichtlich auch selbst aufgefallen ist. Zu „Judge of my Domain“ hagelte das erste Strobogewitter, was an und für sich nichts Schlimmes ist und für ein Electro-Act natürlich dazu gehört, aber da die beiden Strobos auf dem Boden der Bühne plaziert worden sind, strahlten sie den Zuschauern in den ersten Reihen mitten ins Gesicht, was nach einer Weile ziemlich anstrengend und nervig war.<br />
Neben den wesentlichen Songs von „Modern Ruin“ wie „Dynamo Clock“ oder „The Beauty and the Grace“ (nach welchem Herr Myer vergessen hatte, das Playback anzuhalten, was ihm dummerweise mehrmals an diesem Abend passierte, worauf sich Sänger Eskil und der Keyboarder schmunzelnde Blicke zuwarfen), welches wie auf dem Album mit nahtlosem Übergang auf „Kairos“ folgte, befand sich noch „Lightbringer“ oder das sich sehr in die Länge gezogene und sich nur auf der Bonus-CD befindliche Stück „Wir sind die Nacht“ aus dem Soundtrack des gleichnamigen Kinofilmes in der Setlist. Auch einem Schweden wird irgendwann mal warm, also legte Eskil sein Sakko zu „The Beauty and the Grace“ zur Seite und sprang wie gewohnt im Takt der Tracks auf der Bühne auf und ab, animierte das ansonsten so verhalten reagierende Braunschweiger Publikum problemlos zum Mitfeiern und achtete in seinem Rausch dabei nicht einmal auf sich auf der Bühne befindende Sachen wie Hemden oder Bierbecher der Zuschauer :-D</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12833" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5777-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Eine interessante Form der Lichtshow bot sich im Bühnenhintergrund, wo unzählige kleine Lichterkugeln mit einander verbunden waren, die beleuchtet ein entsprechendes Bild ergaben. Auch soundmäßig gab es nichts zu bemängeln. Im Gegenteil, der Bass hämmerte so stark aus den Boxen, wie es die Lautsprecher nur hergaben, während Eskils warme Stimme perfekt zur Geltung kam. Sogar das Vocoder-Mikrophon von Vertreter Daniel Jonasson war sehr gut zu verstehen. Aus technischer Sicht wurde mit Ausnahme der Strobos also im Vorfeld alles richtig gemacht. Dass „Modern Ruin“ nicht das partytauglichste Album der live-erprobten Kapelle ist, war der Band offensichtlich selbst klar, denn neben vielen älteren Titeln wie „Tour de Force“ sowie den „Skyshaper“-Hits „20 Hz“, „The Men“ oder dem nach wie vor in die Beine gehenden „Ritual Noise“, packten die Schweden auf ihrer Tour auch das eine oder andere gänzlich neue Liedlein ein. „The Passion Game“ zum Beispiel war eines davon, das Eskil vorsichtig in deutscher Sprache mit den Worten „Ganz neuer Song. Ein bisschen Geduld bitte“ anmoderierte. Die Nummer entpuppte sich als sehr catchy. Wir dürfen uns also auf einen weiteren Popsong mittleren Tempos inklusive Mitgröl-Chorus freuen. Mit „The Innocent Change“ präsentierten uns Covenant auch noch einen zweiten neuen Titel des bereits für 2012 vorgesehenen nächsten Albums.</p>
<p>Selbstverständlich vergeht kein Covenant-Konzert ohne die wichtigsten Gassenhauer, mit denen die Jungs sich im Club in die Herzen der Fans gespielt haben. Bei „Dead Stars“ schrien Daniel Myer und Daniel Jonasson die Zeile „I try to be a Man“ beide unüberhörbar laut in Richtung Publikum, so dass diese einen zusätzlichen Animationsschub erhielten. Zur fragwürdigen Gewohnheit scheint es geworden zu sein, dass immer mehr Klassiker durch den Myer´schen Remix-Fleischwolf gedreht werden müssen &#8211; dieses Mal traf es „Stalker“, das zumindest im Refrain nichts von seiner Stärke verloren hat.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12832" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5880-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />In den Zugabeblöcken sorgten dann die Hits vom 2002er „Northern Lite“-Album (lange her, woll? Time is also tatsächlich like a Bullet) „Call the Ships to Port“ und „We stand alone“ für eine Partystimmung, die die Meier Music Hall in der Form lange nicht mehr erlebt hat. Klares Highlight im Zugabeblock war aber „Lightbringer“, bei dem sich Eskil und Daniel ein gesangliches Duell (von Duett kann man an dieser Stelle kaum noch sprechen) geliefert haben, dass es eine wahre Freude wahr. Hier war sehr deutlich zu merken, dass Mr. Myer selbst schon jahrelang als Frontmann diverser elektronischer Projekte unterwegs ist und beide Rollen perfekt beherrscht: die des Assistenten am Keyboard. Und die des Derwisches, der über die Bühne fegt.</p>
<p>Covenant haben mit ihrem Konzert am 9.12. im Meier also einmal mehr bewiesen, das sie gesangstechnisch, soundmäßig und was die Fähigkeit betrifft, das Publikum mitzureißen, zu den ganz Großen der Electro-Szene gehören. Die Meinung der Besucher im Anschluss war ziemlich deutlich: jeder von uns befrage Gast war der Meinung, eines der besten Covenant-Konzerte aller Zeiten gesehen zu haben. Was, fragen wir Euch, kann man mehr verlangen? Mit der Patenbrigade: Wolff gab es dazu eine Vorband, die mit Sicherheit nachhaltigen Eindruck beim Braunschweiger Publikum hinterließ. Einer von drei dicht auf einander folgenden großen Konzertabende liegt damit hinter uns. Es folgen mit Project Pitchfork im Januar und VNV Nation im Februar 2012 die nächsten Hochkaräter in unserem verlängerten Wohnzimmer. Freuen wir uns drauf!</p>
<p>Wir bedanken uns an dieser Stelle abermals bei dem Team der Meier Music Hall sowie bei Thorsten Meier von Advanced Music für ihren unermüdlichen Einsatz für die Szene in Braunschweig! Außerdem bei unseren Kollegen von <a href="http://live-pix.de/gallery-2011/09-12-11-covenant/" target="_blank" class="liexternal">live-pix.de</a>, die die Fotos dieses Artikels geliefert haben.</p>
<hr />
<p><strong>Setlist COVENANT:</strong></p>
<ol>
<li>Modern Ruin</li>
<li>Bullet</li>
<li>Judge of my Domain</li>
<li>Dynamo Clock</li>
<li>20 Hz</li>
<li>The Passion Game</li>
<li>No Man´s Land</li>
<li>Kairos</li>
<li>The Beauty and the Grace</li>
<li>I am</li>
<li>The Men</li>
<li>Dead Stars</li>
<li>Ritual Noise</li>
<li>Wir sind die Nacht</li>
<li>Stalker [Daniel Myer Remix]</li>
<li>The Innocent Change</li>
<li>Tour de Force</li>
<li>Happy Man</li>
<li>Lightbringer</li>
</ol>
<p><strong>Zugabe 1:</strong></p>
<ol>
<li>Call the Ships to Port<br />
Like Tears in Rain</li>
</ol>
<p><strong>Zugabe 2:</strong></p>
<ol>
<li>We stand alone</li>
</ol>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.meiermusichall.de" target="_blank" class="liexternal">www.meiermusichall.de</a></li>
<li><a href="http://www.covenant.se" target="_blank" class="liexternal">www.covenant.se</a></li>
<li><a href="http://www.live-pix.de" target="_blank" class="liexternal">www.live-pix.de</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6957-covenant-live-in-der.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6957-covenant-live-in-der.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.madgoth.de/12826/blickpunkt/covenant-live-in-der-meier-music-hall-braunschweig-9-12-2011-der-bericht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NIGHTWISH &#8211; Imaginaerum</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12803/blickpunkt/nightwish-imaginaerum</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12803/blickpunkt/nightwish-imaginaerum#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nightwish]]></category>
		<category><![CDATA[Imaginaerum]]></category>
		<category><![CDATA[Storytime]]></category>
		<category><![CDATA[Tarja]]></category>
		<category><![CDATA[Tarja Turunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist tatsächlich schon sechs Jahre her, daß die männlichen Bandmitglieder der finnischen Symphonic Metal Band Nightwish nach ihrem Abschlußkonzert der Welttournee zum „Once“-Album im Herbst 2005 durch einen Abschiedsbrief Sängerin Tarja Turunen den Laufpaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12804" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Nightwish-Imaginaerum1.jpg" alt="" width="200" height="200" />Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist tatsächlich schon sechs Jahre her, daß die männlichen Bandmitglieder der finnischen Symphonic Metal Band Nightwish nach ihrem Abschlußkonzert der Welttournee zum „Once“-Album im Herbst 2005 durch einen Abschiedsbrief Sängerin Tarja Turunen den Laufpaß gaben. Was folgte war eine intensive Pause und Suche nach einem geeigneten Ersatz, den man schließlich meinte, in der schwedischen Rocksängerin Anette Olzon gefunden zu haben. Doch die Schwedin konnte weder Presse noch Fans stimmlich überzeugen. Zu groß war die Lücke, die Tarja innerhalb der Band hinterlassen hatte. Das hat offensichtlich auch Kopf Tuomas Holopainen erkannt und nahm sich beim Songwriting der nächsten Platte so viel Zeit, wie noch nie zuvor. Vier Jahre nach „Dark Passion Play“ sind NIGHTWISH zurück und veröffentlichten zunächst die Single „Storytime (11.11.2011), der am 02.12.2012 schließlich mit „IMAGINAERUM“ ihr nunmehr siebtes Studioalbum folgen sollte. Eine magische Zahl… und in eine ebenso magische Welt entführen uns die Finnen auf ihrem neuen Mammutwerk. Eine Welt, wie wir sie aus Filmen von Tim Burton oder Guilermo del Toro her kennen: mystisch und düster, episch und bombastisch, manchmal laut und manchmal leise. An dieser Welt wollen wir euch nun in Form unseres Reviews teilhaben lassen.</strong></p>
<p>Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist tatsächlich schon sechs Jahre her, daß die männlichen Bandmitglieder der finnischen Symphonic Metal Band Nightwish nach ihrem Abschlußkonzert der Welttournee zum „Once“-Album im Herbst 2005 durch einen Abschiedsbrief Sängerin Tarja Turunen den Laufpaß gaben. Was folgte war eine intensive Pause und Suche nach einem geeigneten Ersatz, den man schließlich meinte, in der schwedischen Rocksängerin Anette Olzon gefunden zu haben. Doch die Schwedin konnte weder Presse noch Fans stimmlich überzeugen. Zu groß war die Lücke, die Tarja innerhalb der Band hinterlassen hatte. Das hat offensichtlich auch Kopf Tuomas Holopainen erkannt und nahm sich beim Songwriting der nächsten Platte so viel Zeit, wie noch nie zuvor. Vier Jahre nach „Dark Passion Play“ sind NIGHTWISH zurück und veröffentlichten zunächst die Single „Storytime (11.11.2011), der am 02.12.2012 schließlich mit „IMAGINAERUM“ ihr nunmehr siebtes Studioalbum folgen sollte. Eine magische Zahl… und in eine ebenso magische Welt entführen uns die Finnen auf ihrem neuen Mammutwerk. Eine Welt, wie wir sie aus Filmen von Tim Burton oder Guilermo del Toro her kennen: mystisch und düster, episch und bombastisch, manchmal laut und manchmal leise. An dieser Welt wollen wir euch nun in Form unseres Reviews teilhaben lassen.</p>
<p>Eine Spieluhr wird aufgezogen und abgespielt. Die warme Stimme Marco Hietalas ertönt zärtlich, als würde er ein kleines Kind in den Schlaf wiegen wollen. Ein Orchester übernimmt für einige Momente das Zepter und leitet nach guten zweieinhalb Minuten nahtlos in die Vorabsingle „Storytime“ über. Im Gegensatz zum abgespeckten „Radio Edit“ ist die (sich übrigens ebenfalls auf der Single befindlichen) Album-Version natürlich wesentlich reichhaltiger an Bombast und erinnert stellenweise mit seinen Chören und Orchesterpassagen an die Filmmusiken von Hans Zimmer. Im Gesamtkontext von „Imaginaerum“ macht „Storytime“ eine weitaus bessere Figur als separater Track, der losgelöst von der Geschichte im Fernsehen oder Radio gedudelt wird, und paßt sich in dieser Version perfekt in das Albumkonzept ein.</p>
<p>Es folgt das mitreißende „Ghost River“, ein Duett zwischen Marco und Anette, das trotz Marco Hietalas dunkel vorgetragener Vocals über orchestrale Arrangements verfügt, die schlichtweg himmlisch klingen. Die Streicherabteilung verrichtet hier mindestens genauso harte Arbeit wie die harten Gitarrenriffs. Meine Damen und Herren, Sie hören Symphonic Metal in ihrer reinsten Form. Bereits zu diesem Zeitpunkt deutet sich an, daß sich die lange Warterei auf „Imaginaerum“ auszahlen würde. Die beiden Gesangsstimmen harmonieren hier (endlich!) sehr gut miteinander. Tuomas Holopainen, der erneut für die Lyrics verantwortlich ist, versuchte innerhalb der letzten vier Jahre die Songs so auszurichten, daß sie sowohl zu Marcos als auch in erster Linie zu Anettes Stimme passen würden. Gleiches gilt natürlich auch für die Musik selbst – auf „Ghost River“ hören wir gegen Ende sogar Blasinstrumente mit in den Ring steigen. Mal ernsthaft: wer hätte für möglich gehalten, daß diese Platte so ausgereift und überzeugend klingen würde? Bei diesem Ergebnis muß ernsthaft die Frage erlaubt sein, weshalb so viele Menschen seit der Trennung von Tarja den Glauben an die Band aufgegeben haben. Und tatsächlich: inwiefern sich das auf Anettes Stimme ausgerichtete Songwriting funktioniert, zeigt uns das überraschende musikalische Arrangement auf dem ruhigen, aber keinesfalls leisen „Slow, Love, Slow“, welches fast schon jazzig mit seinen Trompeten, Percussions, Piano, Streicher und dem dominanten Bass daherkommt.</p>
<p>„I want my Tears back“ dreht wieder ordentlich auf und klingt in den ersten Tönen wieder sehr nach Nightwish, wie wir sie uns vorstellen. Plötzlich ertönen jedoch Hörner und das Stück scheint langsamen Schrittes in Richtung (Irish) Folk Rock zu kippen, bis uns das einsetzende Keyboard und die E-Gitarren eines Besseren belehren. Dennoch sind es genau diese für Nightwish-Verhältnisse völlig neuen Instrumente und Klänge, die „I want my Tears back“ zu etwas ganz Besonderem machen. Und warum nicht mal etwas Neues ausprobieren, wenn diese Art der Musik auch noch so verdammt gut zu den Lyrics paßt? Etwas Ähnliches hat man jedenfalls bislang im Klangkosmos der Finnen vergeblich gesucht. In genau dem richtigen Tempo gehalten, gehört dieser Titel damit zu den besten Nummern auf „Imaginaerum“ und wird von uns dringend als Anspieltip empfohlen.</p>
<p>Dunkel und unheimlich geht es bei „Scaretale“ zur Sache, welches an die Scores von Danny Elfman (und damit automatisch an Tim Burton, dessen Haus- und Hofkomponist Elfman ist) erinnert. Das Bombast-Orchester, die Choreinsätze und nicht zuletzt die speedmetallischen Gitarren erzeugen ein filmreifes Klangerlebnis, daß man sich als Hörer nur wünschen kann, Nightwish einmal mit Orchester auf der Bühne erleben zu dürfen. Nach dreineinhalb Minuten macht der Song einen Break und lädt uns in den „Cirque de Morgue“ ein, während wir erneut laute Chorstimmen vernehmen. Nun wird es wieder strange und skurril: Anette hat bis dato wirklich passend und ohne sich ansatzweise tadeln lassen zu müssen, ihren Text gesungen. Plötzlich übernimmt  Marco das Ruder – fortan wechseln sich beide in Geschichte erzählender Manier ab. Sie erzählen von scheußlichen Kreaturen wie Ghouls, Spinnen, Tentakelmonster, lachenden Harpyien oder bösen Illusionisten – die ganze Monsterparade (schönen Gruß an In Strict Confidence an dieser Stelle) wird uns aufgetischt und will uns nicht richtig schlafen lassen. Die Atmosphäre fühlt sich wie in einem Grusical an, die Musik klingt jedenfalls eher nach Filmmusik anstatt klassischem Nightwish-Stoff, woran sich echte Metaller vielleicht ein wenig echauffieren könnten. </p>
<p>Mit „Arabesque“ gönnt sich die Band sogar einen Instrumentaltrack, der sich bei einer so großen Orchesterproduktion selbstverständlich keinesfalls wie Füllmaterial anfühlt, sondern man hier einzig und allein der Musik selbst den Vorzug gibt.  Eine sinnvolle Entscheidung, die den Soundtrack-Charakter des Albums nur noch deutlicher hervorhebt.</p>
<p>Abermals ruhig und folkig wird es auf „Turn loose the Mermaids“, welches mit einem Flötenspiel durchzogen ist und Anette uns hier endgültig beweisen kann, was sie gesanglich draufhat. Sogar ihre größten Hasser sollten nun eingestehen, daß sie nicht mehr so herumpiepst und hoffnungslos verloren auf den Spuren der übermächtigen Tarja Turunen wirkt, wie es noch auf „Dark Passion Play“ der Fall gewesen ist. Das Lied zählt zu den schönsten Momenten auf „Imaginaerum“, lädt zum Träumen ein und ist die Ruhe vor dem Sturm, der bei „Rest Calm“ auf uns hereinzubrechen droht. Dort traut sich Anette erstmalig wieder einige höhere Töne zu und singt schließlich sogar mit einem Chor zusammen, während Marcos tiefe Stimme die Metaller zufriedenstellen dürfte. Balladesk wird es noch einmal bei „The Crow, the Owl and the Dove“, zu welchem  als einziges nicht Tuomas, sondern Marco das Songwriting übernahm, dazu noch sehr gefühlvoll zu singen vermag und mit Anette ein schnuckeliges Duett auf die Beine stellte. „The Last Ride of the Day“ zieht die Zügel wieder erheblich an und besticht ebenfalls über dominante Chöre, wobei der melodiöse Chorus noch lange nachklingt. </p>
<p>Beim vorletzten Track ziehen Nightwish noch einmal alle Register ihres Könnens. „Song of Myself“ tauften die Finnen dieses Epos, welches in vier Akte unterteilt ist. Akt # 1 namens „From a dusty Bookshelf“ heißt das instrumentale knapp zweiminütige Intro, welches in „All that great Heart lying still“ übergeht. Gitarrenlastig wird es im dritten Akt („Piano Black“), in dem die Atmosphäre spürbar bedrohlich und aufregend gehalten ist. Nach etwa sieben Minuten wird es – passend zum Titel „Love“ – wieder etwas ruhiger, indem Marco uns die Story erzählend fortführt, als ob er uns aus einem Buch vorlesen würde. Flöten, Piano und Streicher untermalen diese kleine Märchenstunde. Ganze 13 ½ Minuten dauert dieses nachdenkliche, über zwei Bookletseiten mit Lyrics angereicherte „Song of Myself“, welches allein textlich den höchsten Anspruch auf „Imaginaerum“ darstellt. </p>
<p>Beim Grande Finale fassen Nightwish dieses gigantische Werk in dem Titeltrack, einem vocallosen Orchester-Medley (Dirigent: Pip Williams), noch einmal die ausdrucksstärksten Melodien des Albums zu einem OSCAR reifen Thema zusammen. Diesen Track könnten wir uns auch verdammt gut als Abspannmusik eines Fantasyfilms, einer Comicverfilmung  oder eines düsteren Märchen im Stile eines Tim-ihr-wißt-schon-Burton vorstellen. </p>
<p>Wie unschwer zu verstehen ist, handelt es sich bei „Imanginaerum“ nicht um ein tyisches Metal- und auch nicht um ein typisches Nightwish-Album. Vielmehr entführt die Band den Hörer auf eine 75 Minuten lange Reise der Sinne in eine magische Welt, in die wir beim letzten Stück ein letztes Mal zurückblicken, bevor die Geschichte zu Ende erzählt ist. Dieses siebte Studioalbum ist in der Tat keine Scheibe zum Tanzen oder zum Moshen, aber dafür eine zum Träumen, zum Kuscheln, zum aus dem Fenster gucken oder einfach nur zum Genießen.</p>
<p>Eines ist klar: wer von euch auf instrumentale Filmscores steht, der kommt an „Imaginaerum“ nicht vorbei und sollte dringend zur im schicken Pappschuber gehaltenen Limited Edition greifen (inkl. beidseitigem Foto als Gimmick), der das komplette Album noch einmal in instrumentaler Version als Bonus-CD beiliegt. Selten haben Instrumentalstücke so einen Sinn ergeben wie auf diesem Album. Da verwundert es uns auch ehrlich gesagt in keinster Weise, daß Nightwish ihr Album allen Ernstes im Verlaufe des nächsten Jahres filmisch umsetzen wollen.<br />
Eine Meisterleistung der Finnen und eine bemerkenswerte Antwort auf alle Skeptiker, die die Band längst zu Grabe tragen wollten. Wir möchten für eine der besten Platten des Jahres eine absolute Kaufempfehlung aussprechen &#8211; Tuomas Holopainen hat sich hiermit einmal mehr selbst übertroffen! </p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />Ich denke die Rezension macht mehr als deutlich, daß ich überrascht, glücklich und zufrieden mit Nightwish bin. Ich gebe offen und ehrlich zu, daß mich die Single „Storytime“ bei Erscheinung überhaupt nicht vom Hocker gerissen hat. Zwar war dort auch schon die Album-Version enthalten, doch den ganzen Zauber vermag auch diese Version erst auf dem Longplayer zu entfalten. Mir gefallen Nightwishs Ausflüge in folkige oder klassische Gefilde außerordentlich gut und hoffe, daß die „neuen“ Nightwish nun endlich ihren Weg gefunden haben, damit es nach der Ära Tarja Turunen endlich wieder ähnlich erfolgreich (im Sinne der Qualität) weitergehen kann. „Imaginaerum“ ist das perfekte Weihnachtsgeschenk und hat es auf den letzten Drücker gerade noch so in meine Jahres-Top-Ten geschafft. Bravo, Nightwish!</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3760" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhalt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3763" title="Fanfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-4348" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/04/artwork.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste &#8220;Nachtbringer&#8221;-CD</span></h3>
<ol>
<li>Taikatalvi</li>
<li>Storytime</li>
<li>Ghost River</li>
<li>Slow, Love, Slow</li>
<li>I want my Tears back</li>
<li>Scaretale</li>
<li>Arabesque</li>
<li>Turn loose the Mermaids</li>
<li>Rest Calm</li>
<li>The Crow, the Owl and the Dove</li>
<li>Last Ride of the Day</li>
<li>Song of Myself</li>
<li>Imaginaerum</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Storytime</li>
<li>I want my Tears back</li>
<li>Turn loose the Mermaids</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Videoclip:</h3>
<p><object
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<param
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<hr />
<h3>Links:</h3>
<ul>
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</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6954-nightwish-imaginaerum.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6954-nightwish-imaginaerum.html</a></li>
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<hr />
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