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	<title>Mad-Goth &#124; Magazine &#187; Sonstiges</title>
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		<title>DARKSTORM FESTIVAL 2011 &#8211; Der Bericht</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr fand auch am 1. Weihnachtsfeiertag 2011 in der Chemnitzer Stadthalle wieder das beliebte DARKSTORM FESTIVAL statt. Erneut gesegnet mit einer namenhaften Riege an aufspielenden Bands, machten auch wir uns in Person von Predator, Vicepoint und Ash endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-13192" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011-Flyer.jpg" alt="" width="216" height="300" />Wie jedes Jahr fand auch am 1. Weihnachtsfeiertag 2011 in der Chemnitzer Stadthalle wieder das beliebte DARKSTORM FESTIVAL statt. Erneut gesegnet mit einer namenhaften Riege an aufspielenden Bands, machten auch wir uns in Person von Predator, Vicepoint und Ash endlich mal wieder auf den Weg ins sächsische Chemnitz, um dem schwarzbunten Treiben beizuwohnen. Als Headliner sollten VNV Nation in der Main Area und Agonoize auf dem 2nd Floor auf der Agenda stehen. Also hieß für uns endlich wieder: vorbei an Grimma (Schlangenzunge), vorbei an Roßwein und Döbeln („Von Roßwein muß ich immer Döbeln“) und anderen lustigen Autobahnschildern, die bereits auf der Hinfahrt für nostalgische Erinnerungen sorgten und die Vorfreude auf den Tag nach oben schraubten. Nachdem wir schließlich heile im Seaside Residenz Hotel angekommen waren, ging für uns das Event bereits munter los, wovon wir euch in unserem persönlichen Festivalbericht berichten wollen. Wir wünschen euch nun viel Spaß mit unseren Eindrücken des 15. Darkstorm Festivals aus Chemnitz.</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-13196 alignright" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_006.jpg" alt="" width="333" height="250" />Pünktlich um 16:45 Uhr öffneten sich bereits die Tore, doch wir zogen es vor, in Ruhe einzuchecken und noch ein wenig bei „besinnlicher“ Musik das eine oder andere Bier zu vernichten. Gegen 17:00 Uhr vor Ort angekommen, spielten bereits Schwarzer Engel auf. Wir kümmerten uns jedoch stattdessen zunächst einmal um die Neubeschaffung des Gerstensaftes und prüften die Kaufstände, die nicht mehr so zahlreich vertreten waren, wie noch vor einigen Jahren. Ash machte dabei das eine oder andere <img class="alignleft size-full wp-image-13197" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_069.jpg" alt="" width="250" height="333" />Schnäppchen, wie z.B. die limitierte „A Perfect Solution“ von Mesh für lächerliche 5,- EUR! Die neuen Habseligkeiten mußten nun natürlich in Sicherheit gebracht werden, also begaben wir uns in den Garderobenbereich, wo wir auf einen alten Bekannten trafen: Noctulus wurde bereits im Vorfeld auf der festivaleigenen Homepage als Special Guest angekündigt. Leider sollte dies nicht bedeuten, daß der Meister auf die Bühne durfte. Sein „Domizil“ schlug er daraufhin wieder unten direkt vor den Toiletten auf und erhielt dabei an den „Percussions“ Unterstützung von… äh… einer Dame in Unterwäsche, die merkwürdigerweise über eine Beule in der unteren Körperregion verfügte. Noctulus verriet uns voller Euphorie, daß er just eine neue CD/DVD veröffentlicht hatte, die er nun feierlich zum Weihnachtsfeste an den Mann bringen wolle. Da konnte Ash natürlich nicht widerstehen und erstand eines dieser raren Exemplare zum Sonderpreis, da er der erste (und einzige?) Abnehmer war. :-D</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13200" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_018.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-13199" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_003.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-13204 alignright" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_019.jpg" alt="" width="333" height="250" />Zurück in der Halle wurden die weiteren Stände unter die Lupe genommen. Am Project Pitchfork Stand traf man auf alte Bekannte… Angeltear aus dem alten PP Forum stand plötzlich im Weg herum, sodaß ein gemeinsames Foto nach etlichen Jahren quasi Pflicht gewesen ist. Neben diversen Lichtgestalten weilte sogar der Weihnachtsmann unter uns. Na wenn das kein Zufall war. Aber dummerweise wollte Santa Claus nicht ohne finanzielle Gegenleistungen etwas vom Mono Inc. Stand loswerden. Komisch… wir dachten, Weihnachten sei das Fest der Geschenke… oder so.<br />
Hm… was noch? Ach ja, janz wichtich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13203" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_075.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13206" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_030.jpg" alt="" width="333" height="250" />Für uns sollte dann der Musikmarathon mit den Jungs von STEINKIND aus Sachsen beginnen. Steinkind waren eine der Kapellen, auf die wir uns am meisten an diesem Tag gefreut haben. Das liegt zum einen daran, daß wir die Band bis dato noch nicht live zu Gesicht bekommen haben und zum anderen, daß wir vor allem vom 2011er Album „Etappe 011“ sehr angetan waren. So waren wir also sehr gespannt, was uns auf der 2nd Stage erwarten würde. Als das Trio auf die Bühne kam, fiel sofort auf, daß Sàndro und Phil J. die gleichen Outfits trugen wie auf den Promofotos und in ihren beiden letzten Videoclips. Während der blonde Phil mit seiner blauen Weste so ein bißchen wie ein braver Schuljunge aussah, kam der alles andere als <img class="alignright size-full wp-image-13207" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_039.jpg" alt="" width="250" height="333" />hochgewachsene Sàndro mit seinen Koteletten, dem John McClane Gedenkunterhemd, der Lederjacke und dem Kaugummi, das mehr als einmal aus seinem Mundwinkel hing, so ein bißchen wie ein matchohafter Vollproll rüber („Jungä!“ ist das Stichwort). Wer die beiden jedoch im Anschluß am Merch-Stand zur Autogrammstunde erlebte, der wird festgestellt haben, daß dieses Gehabe lediglich Teil der Bühnenshow gewesen ist und beide absolut kuhle Typen sind. Und so gibt es endlich auch ein weiteres Foto aus der Rubrik „Leech trifft…“. Das Konzert empfanden wir als idealen Einstieg in diesen langen Abend. Druckvoll ließen es Steinkind krachen und präsentierten Material aus ihren drei Alben. Natürlich gab es auch die Hitsingles „Es muss“ und „Deutschland brennt“ für das tanzwütige Volk, aber auch die neue Single „Es wird Zeit“ stellten die Sachsen dem feierwütigen Publikum vor . Die Stimmung in der Halle war super, die Musiker extrem gut drauf und auch wir hatten eine Menge Spaß an Steinkind. Damit haben wir unserer Ansicht nach die richtige Entscheidung getroffen, Schwarzer Engel sausen zu lassen und mit Steinkind ins Festival einzusteigen.</p>
<p><em>Setlist STEINKIND</em><br />
01. Kindgott<br />
02. Gottkomplex<br />
03. Belehr mich<br />
04. Es muss<br />
05. Deutschland brennt<br />
06. Arsch rein<br />
07. Trink mich<br />
08. Es wird Zeit</p>
<p><img class="size-full wp-image-13211 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_047.jpg" alt="" width="333" height="250" />Weiter ging es mit MONO INC., einer der derzeit angesagtesten Live Acts überhaupt. Unter anderem auf dem M´Era Luna Festival konnten die Hamburger vor einem großen Publikum ihre Livequalitäten unter Beweis stellen. So sollte es auch in Chemnitz sein, wo die Band in der Main Hall direkt im Anschluß an Steinkind um 19:05 Uhr aufspielen sollte. Mit sattem Sound präsentierten sich Mono Inc. und spielten ein Best of-Set, wie es sich für einen Festival-Gig gehört. Die extra lange Version von „Viva Hades“ wurde durch Pyroeffekte und der Unterstützung des Publikums zu <img class="alignleft size-full wp-image-13212" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_049.jpg" alt="" width="333" height="250" />einem der Highlights, zu denen die Acoustic-Version von Iggy Pops „The Passenger“ ebenso zählte wie das geniale „Voices of Doom“. Mit „Revenge“ präsentierte die Band ihre zweite Auskopplung nach „Symphony of Pain“ aus dem Erfolgsalbum „Viva Hades“ und konnte auch mit dieser Nummer ordentlich beim Publikum punkten. Kata Mia durfte dann auch noch in verkürzter Fassung ihr traditionelles Drum Solo zum Besten geben und für Mono Inc. TV „The Passenger“ und die Publikumsreaktionen mitfilmen. Tja und ehe man sich versah, waren die knappen 40 Minuten auch schon wieder vorbei. Diejenigen, die Mono Inc. das erste Mal live zu sehen bekamen, waren jedenfalls hellauf begeistert, wie wir anhand der Publikumsreaktionen ausmachen konnten. Wir waren es sowieso.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13213" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_038.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13216" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_061.jpg" alt="" width="333" height="250" />Auf dem Second Floor legten bereits [:SITD:] aus Gelsenkirchen los – eine beliebte Electro-Band, die wir nun schon länger nicht mehr gesehen haben. Nach dem eher lauwarmen Album „Rot“ meldeten sich die Ruhrpottler Carsten Jasczek, Tom Lescenski und Frank D&#8217;Angelo mit „Ikon: Koru“ wieder zu alter Stärke zurück. Und so begannen sie ihr Set auch direkt mit „Code Red“, gefolgt von „Periculär (Richtfest II)“, mit dem sie von Anbeginn die Electroheads im Sack hatten. Das Set war dann tatsächlich so etwas wie ein Best of einmal quer durch die Diskographie, der nun bereits seit 10 Jahren aktiven Kombo mit dem ungewöhnlichen (albernen) Bandnamen. „Rot“, „Rose-Coloured Skies“, „Lebensborn“ und das unsterbliche „Snuff Machinery“ durften dabei natürlich nicht fehlen. Dazu das Beste von der neuen Platte… <img class="alignright size-full wp-image-13217" style="border: black 5px solid;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_062.jpg" alt="" width="333" height="250" />bei dem auch Tom ab und zu ans Mikrophon durfte, der sichtlich nervös gewesen war, seine Sache jedoch sehr ordentlich machte. Man merkt einfach, daß der Bengel richtig gut singen kann. Eine Electro-Band, bei der sich die Sänger abwechseln, das findet man nicht überall. Doch… Moment mal… irgendetwas stimmte hier nicht ganz. Was war eigentlich mit Carsten los und wieso hatte der so ein breites Grinsen auf den Lippen, das man sonst nur aus Filmen wie „New Kids“ her kennt? Es nützt nichts drum herum zu reden, der gute Mann hatte es sich offensichtlich im Backstage ziemlich gut gehen lassen. Augen wie Bud Spencer, einen recht unkoordinierten Gang und ein umgestoßener Mikrophonständer konnten nicht verbergen, daß Carsten offensichtlich lattenstramm gewesen ist. Als er sich an die Fans der ersten Reihe zuwenden und sich in die Hocke begeben wollte, mußte er sich mit den Händen abstützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Da der Zaubertrank in der Stadthalle nicht unbedingt günstig war, haben wir den Mann fast schon um seinen Zustand beneidet ;-). Jedenfalls sieht man so was nicht alle Tage (Amy ist ja schließlich nicht mehr) und diente neben dem an sich tollen Auftritt für weitere Aufheiterung. Leider müssen wir an dieser Stelle erwähnen, dass der Sound nicht mehr ganz so klar war, wie vorher noch bei Steinkind, was etwas schade war, aber der großartigen Stimmung keinen Abbruch tat.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13218" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_055.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-13219" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_057.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13228" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_005.jpg" alt="" width="333" height="250" />Nun haben wir uns eine kleine Pause gegönnt, haben die Bratwurst in der eisigen Kälte probiert und uns mit einigen neuen Leuten bekannt gemacht. Daß man in Chemnitz irgendwie immer wieder Gesichter trifft, die einem nicht fremd sind, ist keine Neuigkeit. Die (schwarze) Welt ist dann wohl irgendwo doch ein Dorf… Was aber viel wichtiger war: der Lichtgestalt-Anteil war auch 2011 wieder einmal erstaunlich hoch. Da läßt sich Weihnachten doch bedeutend leichter aushalten. Bei all der Quatscherei, den geschossenen Impessionen und der festen und flüssigen Nahrungsaufnahme verliert man schnell den Überblick für die Zeit. So geschah es eher zufällig, dass Ash auf die Uhr schaute um die Mitstreiter darüber zu informieren, dass Time auch in Karl-Marx-Stadt like a Bullet ist und wir uns wieder dem Tagesgeschehen widmen sollten.</p>
<p><img class="size-full wp-image-13224 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_089.jpg" alt="" width="333" height="250" />Auch unsere Lieblings-Hellektroniker aus Berlin haben sich an Weihnachten mal wieder in der Stadthalle zu Chemnitz blicken lassen. Die Rede ist natürlich von AGONOIZE, von denen nun schon seit längerer Zeit kein neues Material mehr erschienen ist. Die lang ersehnte und schon vor Jahren angekündigte Cover-CD läßt nach wie vor auf sich warten. Da das Trio jedoch berüchtigt für imposante und aggressive Live-Shows ist, brauchten sich Agonoize keine Sorgen machen, die 2nd Hall vor leerem Publikum zu spielen. Im Gegenteil… wie erwartet war es bereits vor Konzertbeginn brechend voll. Bekannt sind die Berliner außerdem für die Wahl ihrer Intros auf Konzerten. Und so schallte an diesem 25. Dezember das bekannte Titelthema des <img class="alignleft size-full wp-image-13225" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_090.jpg" alt="" width="333" height="250" />besten Western aller Zeiten aus den Boxen: Ennio Morricones Score zu Sergio Leones „Zwei glorreiche Halunken“. Der Klang hätte leider etwas besser ausfallen können, wie die Fans in den ersten Tönen zu „Blut, Sex Tod“ bemerkt haben. Nun gut, aber so ist das halt auf Festivals: der Sound ist und bleibt eine Wundertüte. So nahm also die Splatter Disco ihren gewohnten Lauf inkl. besudelter Besucher in den ersten Reihen, die nach Feierabend begehrtes Kamerafutter gewesen sind. Leider mussten wir uns schon nach ein paar Songs aus dem 2nd Floor verabschieden, damit wir den Auftritt der Pitchies nicht verpassen würden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13226" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_099.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13229" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_094.jpg" alt="" width="333" height="250" />PROJECT PITCHFORK bespielten also von 22:15 – 22:30 Uhr bereits zum wiederholten Male die Main Hall als Co-Headliner. Und wie schon bei vergangenen Darkstorm-Auftritten der Hamburger Dark Electro Elitetruppe müssen wir konstatieren, daß PP auch in diesem Jahr wieder ein verhältnismäßig sehr aggressives Set gespielt haben. Will heißen: ohne Rücksicht auf Verluste und schnörkellos gingen PP voll aufs Ganze. „Existence“, „Conjure“, „Beholder“, „Fire and Ice“, „Steelrose“… um nur einige zu nennen, gaben das Tempo vor, während Frontmann Peter Spilles wie von <img class="alignright size-full wp-image-13230" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_095.jpg" alt="" width="333" height="250" />der Tarantel gestochen Gas auf der Bühne gab, sodaß hier wirklich niemand still stand. Sachsen weiß, wie man zu Pitchfork abgeht. Das hat die Stadthalle an diesem Abend einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Lediglich die seit ihrer Entstehung gefeierte Ballade „Souls“ ließ dem Publikum etwas Zeit zum Luftholen. 65 Minuten später beendeten Project Pitchfork ihr 20. Jahr mit einem energiegeladenen Konzert und vieler durchgeschwitzter Körper vor der Bühne. Ein toller Abschluß für ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr für Pitchfork, die es verdient gehabt hätten, an diesem Abend als Headliner spielen zu dürfen.</p>
<p><em>Setlist PROJECT PITCHFORK<img class="alignright size-full wp-image-13231" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_074.jpg" alt="" width="333" height="250" />:</em><br />
01. Existence v4.<br />
02. Conjure<br />
03. Stacked Visions<br />
04. Timekiller<br />
05. Steelrose<br />
06. Carnival<br />
07. Beholder<br />
08. Souls<br />
09. Endless Infinity<br />
10. Requiem<br />
11. Alpha Omega<br />
12. Fire and Ice<br />
13. Lament</p>
<p><img class="size-full wp-image-13240 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_098.jpg" alt="" width="250" height="333" />Das hatte jedoch bereits beim M´Era Luna Festival schon nicht geklappt, wo die Pitchties ebenfalls die Spielposition vor VNV NATION innehatten. Daß Ronan Harris und Mark Jackson jedoch eine Party-Institution sind, das ist hinlänglich bekannt. Mit ihrem aktuellen Erfolgsalbum „Automatic“ im Gepäck gelang es dem sympathischen Duo spielend, auch noch die letzten Reserven aus den Körpern der Darkstorm-Besucher heraus zu kitzeln. Logisch, daß es neben all den unzähligen Klassikern der Band auch viel neues Material zu sehen und zu hören gab, wie zum Beispiel das clubtaugliche „Space &amp; Time“ oder das EBM-lastige „Control“. Seit jeher gehört die gefühlvolle Ballade „Illusion“ zu den Höhepunkten eines VNV Nation Konzertes. Nach der „Automatic“ wissen wir jedoch, daß mit „Nova“ der definitive Nachfolger dieses Übertitels geschrieben wurde. Und so lagen sich in der ganzen Halle die Pärchen in den Armen, tanzten, knutschten und knuddelten was das Zeug hielt. Ein wunderbarer Moment, der sicherlich auf der folgenden Tour in ähnlicher Form zu beobachten sein wird. VNV Nation wissen einfach, wie man Abwechslung großschreibt und in ihrer unnachahmlichen Art für Spiel, Spaß und Spannung im Publikum sorgt. Oder um es einfacher zu sagen: die Jungs wissen halt, wie´s geht. VNV waren damit ein weiteres Mal ein würdiger Headliner für das 2011er Darkstorm Festival gewesen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13241" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_088.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-13235 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_101.jpg" alt="" width="333" height="250" />Im Anschluß leerte sich die Stadthalle ungefähr genauso schnell, wie sie sich noch vor einigen Stunden gefüllt hatte. Also ging es noch gemeinsam kurz zum Frischmachen ins Hotel zurück und anschließend direkt weiter zur alljährlichen Aftershowparty zum Südbahnhof, wo es wieder kuschelig eng wurde und verschiedene Musikstile auf mehreren Floors zum Tanzen einluden. Logisch, dass wir auch hier wieder neue Leute kennengelernt haben, mit denen wir sicherlich auf zukünftigen Events noch die eine oder andere Hopfenkaltschale leeren werden. Irgendwann gegen 4:00 Uhr (oder lassen wa´s ruhig 5:00 gewesen sein) schlugen wir dann den Rückweg in Richtung Residenz Hotel ein und erklärten das Darkstorm Festival 2011 offiziell für beendet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13234" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2012/02/Darkstorm_2011_104.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<hr />
<blockquote><p><a href="http://www.madgoth.de/forum/members/ash.html" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" /></a>Die lange Anreise nach Chemnitz hat sich wieder einmal absolut gelohnt. Wir haben alte Bekannte getroffen, neue Leute kennengelernt, tolle Konzerte gesehen (inkl. dem denkwürdigen [:SITD:]-Gig), den einen oder anderen Schnapper an den Verkaufsständen geschossen und den erfolgreichen Abend im Südbahnhof gebührend und feuchtfröhlich ausklingen lassen. Wer also noch nie beim Darkstorm Festival in der Stadthalle Chemnitz gewesen sein sollte: wir möchten euch dieses Event wirklich sehr ans Herz legen. Einen perfekteren Konzert-/Festival-Jahresabschluß gibt es für uns nicht.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Darkstorm 2011 Bildergalerie</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6772-m-era-luna-2011-der-bericht.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6772-m-era-luna-2011-der-bericht.html</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/7047-darkstorm-festival-2011-der-bericht.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/7047-darkstorm-festival-2011-der-bericht.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
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		<title>DIE TOP ALBEN DES JAHRES 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 07:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[2011 war in musikalischer Hinsicht ein höchst interessantes Jahr. Viele neue und spannende Veröffentlichungen haben wir in diesem Jahr serviert bekommen und  immer zum Jahresende hin machen sich Eure Mad-Goth Fraggles Gedanken darüber, welche Alben sie im Verlaufe des Jahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12874" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Top Alben 2011" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/topalben2011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />2011 war in musikalischer Hinsicht ein höchst interessantes Jahr. Viele neue und spannende Veröffentlichungen haben wir in diesem Jahr serviert bekommen und  immer zum Jahresende hin machen sich Eure Mad-Goth Fraggles Gedanken darüber, welche Alben sie im Verlaufe des Jahres am meisten beeindruckt haben. So auch 2011. Da Ash und JB musikalisch in 2011 auf kaum einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, ist die diesjährige Top 10 eigentlich eine Top 20. Aber wie dem auch sei: jedes der nachfolgenden Alben hat uns in diesem Jahr den meisten Spaß und den nachhaltigsten Hörgenuss bereitet. Und sollte sich eine oder mehrere dieser Scheiben noch nicht in Eurer Sammlung befinden &#8211; unbedingt nachholen. Unsere Top 10 sind Pflichtkäufe, bei denen Ihr blind zugreifen könnt. Aber genug der Vorrede. Hier sind die TOP ALBEN 2011 des Mad-Goth | Magazines:</p>
<hr />
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="256*" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-857" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/09/avatar11_4.jpg" alt="" width="60" height="74" />ASH:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 10:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>ILLUMINATE &#8211; Grenzgang</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-12302 aligncenter" title="Illuminate-Grenzgang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Illuminate-Grenzgang.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 28.10.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12297/blickpunkt/illuminate-grenzgang-limited-edition" title="ILLUMINATE – Grenzgang [Limited Edition]" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td width="50%">lluminates „Grenzgang“ aus dem Monat Oktober macht seinem Namen alle Ehre. Johannes Berthold vereint auf diesem sehr düsteren Album sowohl den „alten“ Illuminate-Stil, als auch die rockige Attitüde jüngeren Datums. Auf diesem Konzeptalbum läßt Johannes so tief wie noch nie zuvor in sein Seelenleben blicken, welches zur Zeit der Entstehung von „Grenzgang“ alles andere als rosig auszusehen schien, wie die Titel „Morgen ein Stück weiter“ oder „Nebenrolle“ eindrucksvoll unter Beweis stellen. In der Tat ein Album, das an die Grenzen geht. Aber auch ein Album, das man ob seiner Lyrics so schnell nicht vergessen wird. Für mich ist „Grenzgang“ daher die dunkelste Platte des Jahres und die intensivste Illuminate-Scheibe aller Zeiten. Grund genug, sie in diese Jahreswertung mit einzubeziehen.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 9:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>DIE FUNKHAUSGRUPPE &#8211; Mono-Poly</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9672" title="Funkhausgruppe-Mono-Poly" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/06/Funkhausgruppe-Mono-Poly.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 24.06.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9671/blickpunkt/die-funkhausgruppe-mono-poly" title="DIE FUNKHAUSGRUPPE – Mono-Poly" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Honey und Plastique von Welle: Erdball waren 2011 äußerst produktiv gewesen. Mit ihrer fragwürdigen Schlager-Retro-Platte „Der Kalte Krieg“ ihres Hauptacts schaffen es die beiden natürlich nicht in diese Jahres-Top-Ten, dafür jedoch mit zwei anderen Projekten, von denen Die Funkhausgruppe den Anfang machen. Diese Kollaboration besteht aus vier Bands (Die Perlen, Hertzinfarkt, Sonnenbrandt und eben Welle: Erdball) und ganzen 12 Musikern. Was dabei herausgekommen ist, ist eine extrem abwechslungsreiche Scheibe, die uns mit frechem Punk („Stadtflucht“), Welle-typischem Retro-Electro-Sound („Space Odyssee“, „Die Physiker“) oder sommerlichen Gude-Laune-Songs („Der Sommer ist da“, „Der Computer Nr. 3“) entgegenprescht. Selbst einige Anleihen am Italo-Western in Form von Gitarrenmelodien auf „Liebeskrieg“ sind vertreten. „Mono-Poly“ ist also ein knallbunter Mix von vier ähnlich gelagerten Minimalelektroniker-Acts, die jedoch allesamt ihre eigene Kreativität in dieses Projekt hineinsteckten. Bleibt nur zu hoffen, daß der Gig auf dem Amphi-Festival 2011 nicht der einzige der Band bleiben wird und diese Früchte tragende Zusammenarbeit eine Fortsetzung erfährt. „Mono-Poly“ ist meine Gude-Laune-Platte des Jahres.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 8:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>WEENA MORLOCH &#8211; Amok</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10838" title="Weena_Morloch-Amok" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/Weena_Morloch-Amok.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 01.07.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10837/blickpunkt/weena-morloch-amok" title="WEENA MORLOCH – Amok" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Weena Morloch, das scheußliche Mädchen aus dem Wasser, tauchte zeitgleich mit dem großen Bruder Samsas Traum Anfang Juli aus dem See auf, um der Menschheit erneut eins mitten auf die Fresse zu hauen. Das Seitenprojekt von Alexander Kaschte war in der Vergangenheit vor allem für seine industriellen Kracheskapaden bekannt. „Amok“ ist jedoch kein nervtödendes Klang-Inferno geworden, sondern orientiert sich musikalisch viel eher an Kaschtes Hauptband. Teilweise sind die Ähnlichkeiten so gravierend, daß man sich auf Anhieb gar nicht sicher ist, welche Band man eigentlich gerade hört. Da Samsas Traum jedoch keine politische Band ist, kann A.K. bei Weena Morloch textlich alles das loswerden, wofür inhaltlich bei Samsa kein Platz ist. Auf „Amok“ verarbeitet Kaschte also Themen wie den Castor-Transport, die Rote Armee Fraktion, Kinder an der Front in Russland oder den Amoklauf von Emsdetten. „Amok“ ist DIE provokante Scheibe des Jahres – und zwar im positiven Sinne. Damit hat sich Alexander Kaschte mindestens den achten Platz verdient.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 7:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>NIGHTWISH &#8211; Imaginaerum</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12804" title="Nightwish-Imaginaerum1" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Nightwish-Imaginaerum1.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 02.12.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12803/blickpunkt/nightwish-imaginaerum" title="NIGHTWISH – Imaginaerum" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Nightwish waren für viele – und dazu zähle ich mich gerne dazu – nach dem Tarja-Rausschmiß und dem darauffolgenden „Dark Passion Play“ mit neuer Sängerin weg vom Fenster. Anette Olzons Stimme klang einfach zu normal für das Flagschiff aus Finnland – das Besondere war dahin und damit auch mein Interesse an der Band. Nach einer Auszeit von vier Jahren meldeten sich Nightwish jüngst mit der Vorabsingle „Storytime“ zurück, dem das Anfang Dezember folgende Album „Imaginaerum“ folgen sollte. Die Schraube des harten und aggressiven Gothic Metals des Vorgängers drehten sie etwas loser und legten den Fokus viel mehr auf orchestrale Arrangements, indem sie den Hörer auf eine Reise in ein filmmusikreifes magisches Klanguniversum entführten. Tuomas Holopainen richtete dabei das Songwriting im Produktionsprozess extra auf die Stimme Anette Olzons aus, sodaß wir nun wirklich nichts Negatives zum Thema Vocals sagen können – eher im Gegenteil: gerade die Duettstücke zwischen Anette und Marco Hietala gehen ordentlich ins Ohr. Der Soundtrack-Charakter wird durch das Einfließen von folkigen Instrumenten wie Flöten in die Musik noch weiter verstärkt. Nightwish haben sich mit diesem bombastischen Werk zurück in meine Ohren gespielt, rutschen damit in letzter Sekunde in meine Top Ten hinein und verdrängen damit doch tatsächlich die Kollegen von Within Temptation, die eigentlich für den 10. Platz vorgesehen waren.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 6:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SCHANDMAUL &#8211; Traumtänzer</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8463" title="Traumtänzer" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/02/Traumtänzer.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 28.01.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8462/blickpunkt/schandmaul-traumtaenzer" title="SCHANDMAUL – Traumtänzer" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Schandmauls letzte Alben konnten mich nicht mehr sonderlich begeistern – der Zauber der Münchener Folk-Rocker schien verflogen. Ende Januar 2011 erschien jedoch plötzlich ihr Werk „Traumtänzer“, das so erfrischend spielerisch daherkam, daß es mich sofort in seinen Bann zog. Schandmaul legen auf dieser CD vor allem auf Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum einen hohen Stellenwert. Da gibt es die Songs zum Abfeiern („Hexeneinmaleins“), die Gude-Laune-Nummern („Traumtänzer“), die Schmusesongs („Der Anker“) und natürlich das nicht fehlen dürfende emotionale Liedgut („Der Alchemist“). Das Album wirkt auf mich für die Band sehr befreiend. Die Schandmäuler klingen dabei ausgereift wie nie zuvor und voller neuer Spielfreude. Das überträgt sich auf den Hörer, sodaß mein Interesse durch „Traumtänzer“ an Schandmaul wieder geweckt werden konnte.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 5:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SALTATIO MORTIS &#8211; Sturm aufs Paradies</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11900" title="Saltatio_Mortis-Sturm_aufs_Paradies" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Saltatio_Mortis-Sturm_aufs_Paradies.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>VÖ: 02.09.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/11911/blickpunkt/saltatio-mortis-sturm-aufs-paradies" title="SALTATIO MORTIS – Sturm aufs Paradies" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Saltatio Mortis beweisen nun schon seit mehreren Jahren, daß sie im Stande sind, sich von Album zu Album immer weiter zu verbessern. Nach dem tollen „Aus der Asche“ (2007) folgte 2009 das grandiose „Wer Wind saet“. Doch wer gedachte hatte, daß die Band damit schon am Ziel ihrer Reise angelangt sei, der sah sich im September getäuscht, denn „Sturm aufs Paradies“ ist das bislang stärkste Werk der Spielleute von Saltatio Mortis. Ein bis zum letzten Song mit Hits nur so vollgestopftes Album hat es in diesem Genre lange nicht gegeben. Mit „Hochzeitstanz“, „Ode an die Feindschaft“ oder „Habgier und Tod“ finden sich auf der Scheibe sowohl Mitgrölnummern als auch nachdenkliche Titel, wie z.B. „Gott würfelt nicht“, auf dem Sänger Alea der Bescheidene unter Beweis stellt, das auch er sich analog der Musik der Band gesanglich von Album zu Album zu steigern wußte. „Sturm aufs Paradies“ verdient damit meiner Ansicht ganz klar das Prädikat „Beste Mittelalter-Rock-Scheibe 2011“!</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 4:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SAMSAS TRAUM &#8211; Anleitung zum Totsein</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10821" title="Samsas_Traum-Anleitung_zum_Totsein" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/Samsas_Traum-Anleitung_zum_Totsein.jpg" alt="" width="153" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 01.07.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10820/blickpunkt/samsas-traum-anleitung-zum-totsein-limited-edition" title="SAMSAS TRAUM – Anleitung zum Totsein [Limited Edition]" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Samsas Traum-Fans hatten es mit ihrer Lieblingsband in den letzten Jahren alles andere als einfach. Alexander Kaschte scherte sich einen Dreck um das, was die Außenwelt von seinen Baby Samsas Traum erwartete. Er machte sein eigenes Ding – sei es nun mit dem Black Metal Album „Heiliges Herz“, dem langweiligen „Wenn schwarzer Regen“ oder dem uninspirierten Geburtstagsalbum „13 Jahre lang dagegen – Anti bis zum Tod“. Keines der Alben konnte überzeugen, selbst auf der Bühne zündete er ein Black Metal-Feuerwerk ab, ohne zu fragen, ob das überhaupt jemand hören wollte. Mit „Anleitung zum Totsein“, das zeitgleich mit Weena Morlochs „Amok“ am 1. Juli veröffentlicht wurde, besann sich Käferkönig Alex K. endlich wieder auf seine alten Stärken. Der morbide Geschichtenerzähler mit den skurrilen Klängen und Texten war zurück mit einem Werk, das zwar mit etwas zu vielen Gitarrensoli durchgängig arbeitete, aber ansonsten rundum zu gefallen wußte. Titel wie z.B. „Mein Versprechen“, „A-wie Antarktika“ oder „Durch die Wand der Träume“ zeugen von hohem Nachhaltigkeitspotenzial. Für mich nach Nightwish das Comeback-Album des Jahres.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 3:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>PROJECT PITCHFORK &#8211; Quantum Mechanics</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11360" title="Project_Pitchfork-Quantum_Mechanics" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/Project_Pitchfork-Quantum_Mechanics.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 12.08.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/11359/blickpunkt/project-pitchfork-quantum-mechanics" title="PROJECT PITCHFORK – Quantum Mechanics" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Project Pitchfork feierten in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bandbestehen und brachten neben ihrer Werkschau „First Anthology“ auch noch ihren dritten Longplayer innerhalb von drei Jahren heraus. Bei solch einem Veröffentlichungstempo möchte man meinen, die Qualität müsse von Werk zu Werk deutlich abnehmen. Nicht so bei den Hamburger Dark Electro-Urgesteinen! „Quantum Mechanics“ (im August erschienen) vermag das hohe Level, mit dem sich PP seit „Dream, Tiresias“ 2009 eindrucksvoll zurückmeldeten, aufrecht zu erhalten. Mitreißende Nummern wie „Freeze in Silence“, „Lament“, „Mute Spectators“ oder „The Queen of Time and Space“ überzeugen sowohl textlich als auch musikalisch – eben so, wie wir es von Pitchfork gewohnt sind. Die größte Stärke der Band liegt jedoch in ihrer ganz eigenen Art, druckvolle Electro-Tracks in einem extrem melodiösen Klangkosmos zu erschaffen, die sich nicht abnutzen, sondern wie guter Wein von Jahr zu Jahr mehr reifen. Ob Peter Spilles, der die Platte erneut im Alleingang auf die Beine stellte, sich langsam selber fragt, woher er all diesen Ideenreichtum schon wieder hergenommen hat? Letztes Jahr Platz 2, dieses Jahr die Bronzemedaille für Project Pitchfork.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 2:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>HOMO-FUTURA &#8211; Der neue Mensch</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9184" title="Homo_Futura-Der_Neue_Mensch" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/04/Homo_Futura-Der_Neue_Mensch.jpg" alt="" width="215" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 20.05.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9183/blickpunkt/homofutura-der-neue-mensch" title="HOMO~FUTURA – Der Neue Mensch" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Nachdem bereits Die Funkhausgruppe Einzug in meine Jahresendauswertung erhielt, folgt mit homo~futura bereits das zweite Projekt aus dem Funkhaus von Welle Erdballs Honey und Plastique den Weg in meine Top 10 – und schafft es dabei sogar bis aufs Treppchen. Ihr Album „Der Neue Mensch“ erschien im Mai und konnte nicht nur Welle-Fans begeistern, sondern zündete vor allem auch bei Liebhabern von klassischen Gruselfilmen sowie Fans charmanter Hörspiele aus dem Hause EUROPA (v.a. die „Gruselserie“ von H.G. Francis). Das Konzeptalbum um die Erschaffung des im Titel angedeuteten neuen Menschen punktet sowohl mit Songs rund um die Frankenstein-Thematik („Komm in mein Labor“ oder dem Titeltrack) als auch mit den bereits in den Clubs erprobten „Klaustrophobie“, „Die Mann-Maschine“ und „Links-Rechts“. Das Grusical-Projekt, das live sogar ein selbiges auf die Beine bzw. auf die Bühne stellte, zeugt in allen Belangen von einer hohen Detailverliebtheit und einem Nostalgiefaktor, dem man sich einfach nicht entziehen kann, wenn man die gleiche Leidenschaft teilt wie Honey, Plastique, Kevin Gross und Frank Enstein von homo~futura. Liebend gerne hätte ich hier auch Gold vergeben, aber eine Scheibe fand ich leider noch einen Hauch stärker als das großartige Konzeptalbum „Der Neue Mensch“, welches von mir die Silbermedaille in 2011 bekommt.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 1:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>FELIX MARC &#8211; Parallel Worlds</strong></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10643" title="Felix_Marc-Parallel_Worlds" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/08/Felix_Marc-Parallel_Worlds.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 10.06.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10634/blickpunkt/felix-marc-parallel-worlds" title="FELIX MARC – Parallel Worlds" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Drei Jahre nach seinem Solodebüt „Pathways“ erschien im Juni das zweite Album von Felix Marc namens „Parallel Worlds“. War schon das Erstlingswerk ein großer Erfolg, so kann auch der Nachfolger auf ganzer Linie überzeugen. Beginnend mit dem grandiosen Opener „Repair“, reiht sich mit „MoscowParis“, dem intensiv vorgetragenen „Ghost“, der eingängigen Electro-Pop-Granate „The Garden of Light“ oder dem INXS-Coverstück „Mystify“ ein Hit dem nächsten, unter denen sich erstmalig sogar Duettstücke befinden („Fields of Grey“). Die hohe Melodiedichte, die wunderschöne warme Stimme Felix Marcs und nicht zuletzt der wie schon beim Erstling vorherrschende immens hohe Ohrwurmcharakter sind schuld daran, daß „Parallel Worlds“ von allen 2011 erschienenden Platten am häufigsten in meinem Player rotierte. Mein 1. Platz geht jedenfalls in diesem Jahr an Felix Marc, der gleichzeitig auch meine am liebsten gehörte männliche Gesangsstimme verkörpert. Na wenn das kein Zufall ist! Als Gegenleistung erwarte ich von ihm jetzt endlich Live-Auftritte im kommenden Jahr… ;-)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="256*" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-2700" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" />JERMAINEBELGARDIO:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 10:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Elane &#8211; Arcane</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8237" title="Elane - Arcane" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/01/elane_arcane.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 18.02.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8236/blickpunkt/elane-arcane" title="ELANE – Arcane" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Dieses ganze Folk-/Mittelaltergemache, das ja doch irgendwie einen ziemlich großen weil ziemlich populären Teil der Szene stellt, ist für gewöhnlich nicht meine Baustelle. Als dann aber Elanes &#8220;Arcane&#8221; auf meinem Schreibtisch landete, wurde ich doch neugierig. Schließlich bildet den inhaltlichen Rahmen dieses Albums das schriftstellerische Schaffen von Kai Meyer. Nicht zuletzt weil ich in einem früheren Leben mal Bücher vertickt habe, musste ich diese Scheibe anhören. Und was ich hier zu hören bekam, lässt mich meine anfangs erwähnte Einstellung vielleicht noch einmal überdenken. Ein ganz, ganz großartiges Werk, Leute, das sich seinen Platz in dieser Auflistung mehr als verdient hat. Großartiger Gesang, großartige, vielfältige Instrumentierung und traumhafte Melodien. Mein klarer Gewinner in diesem Genre.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 9:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>IN FLAMES &#8211; Sounds Of A Playground Fading</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-9634" title="In Flames - Sounds Of A Playground Fading" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/06/soundsofaplaygroundfading.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 17.06.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9632/blickpunkt/in-flames-sounds-of-a-playground-fading" title="IN FLAMES – Sounds Of A Playground Fading" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Mag ja sein, dass sich In Flames mit diesem Album abermals in eine Richtung bewegt haben, die sich immer mehr dem Massenmarkt anbiedert. Eingängig, melodiös und nicht mehr ganz so hart wie früher sind sie, die Songs dieses Albums. Mit dem oftmals ziemlich klaren Gesang und dem erhöhten Einsatz elektronischer Spielereien wirkt es manchmal schon eher wie Alternative Rock als Melodic Death Metal. Ich sage: ja und? Ein Album soll in erster Linie Spaß machen und seine Hörer unterhalten. Und ich hatte den Sommer über jede Menge Spaß mit diesem Album. Mein geringen Bedarf an metallischer Mucke wird von In Flames bestens gedeckt. Auch und vor allem mit &#8220;Sounds Of A Playground Fading&#8221;.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 8:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>COVENANT &#8211; Modern Ruin</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-7994" title="Covenant - Modern Ruin" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/01/modernruin.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 14.01.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/7992/blickpunkt/covenant-modern-ruin" title="COVENANT – Modern Ruin" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Hach ja, ich steh ja auf frickeligen, verspielten Electro. Schon &#8220;Skyshaper&#8221; hat mir in dieser Beziehung gut gefallen. Und auch wenn genannter Vorgänger sicherlich partytauglicher ausgefallen sein mag, so hat mich der verspielte, experimentelle Charakter dieses Albums überzeugt. Im Gegensatz zu Kollege Ash begrüße ich den Einfluss von Daniel Myer (Haujobb, Destroid) auf den Sound Covenants. In meinen Ohren haben sich hier die richtigen Soundtüfter zusammengetan. I like. Vor allem zeitlos schöne Tracks wie &#8220;The Beauty And The Grace&#8221; oder das vom gleichnamigen Film inspirierte &#8220;The Road&#8221;. Ist kein Partyalbum, keine Frage, muss es aber nicht sein. Covenant können eben mehr als nur Party.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 7:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>SKOLD &#8211; Anomie</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8543" title="Skold - Anomie" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/02/SKOLD_ANOMIE_COVER_500x_300-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 20.05.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/9405/blickpunkt/skold-anomie" title="SKOLD – Anomie" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Da macht der Mann 15 Jahre Pause und veredelt in der Zeit mit seinem Talent die Werke diverser Rockmusikerkollegen und in dem Moment, wo er sich mit einem eigenen Album zurückmeldet &#8211; BÄÄM! &#8211; zeigt er der Welt, wo der Rock&amp;Roll-Hammer hängt. Energisch, abwechslungsreich und mit einer rotzcoolen &#8220;leckt mich doch&#8221;-Attitüde macht Skold hier sehr eindrucksvoll klar: &#8220;Rock&amp;Roll&#8217;s not suicide &#8211; it&#8217;s life support&#8221;.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 6:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>BLUE OCTOBER &#8211; Any Man In America</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-10950" title="Blue October - Any Man In America" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/09/frontjli-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 26.08.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10949/music/musik/blue-october-any-man-in-america" title="BLUE OCTOBER – Any Man In America" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Lassen wir die einseitige Betrachtungsweise in diesem vertonten Sorgerechtsdrama mal außen vor, dann präsentiert Justin Fürstenfeld sich und seine Band hier in Bestform. Im Bereich alternativer Rockmusik hat mich in diesem Jahr definitiv nichts mehr beeindruckt als &#8220;Any Man In America&#8221;, was vor allem an Justins beeindruckendem Gesang und der Experimentierfreude seiner Band liegt. Blue October machen hier vor kaum einem Genre halt, verwursteln alles irgendwie miteinerander und bleiben irgendwie dennoch erkennbar Blue October. Das muss man auch erst einmal schaffen! Der hübsche Nebeneffekt dieser Experimentierfreude: Die Haltbarkeit dieses Albums ist enorm hoch.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 5:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Fractured &#8211; Beneath The Ashes</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8828" title="Fractured - Beneath The Ashes" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/03/fractured_beneaththeashes.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 25.03.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8826/blickpunkt/fractured-beneath-the-ashes" title="FRACTURED – Beneath The Ashes" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Es ist schon erstaunlich, wie oft hochwertige Electro-Mucke aus Kanada stammt. Vielleicht liegt es an der Luft da oder die Musiker werden mit besonderen, für elektronische Mucke prädestinierten Genen geboren. Weiß man nicht. Fractured zeigten im März dieses Jahres mit ihrem 2. Album &#8220;Beneath The Ashes&#8221;, warum das Herkunftsland eines Albums ein Qualitätssiegel ist, dem man ohne zu zögern vertrauen kann. Wild, verspielt, experimentierfreudig, manchmal roh und ungeschliffen aber in jeder Sekunde verdammt mitreißend &#8211; das ist &#8220;Beneath The Ashes&#8221;, eines der ganz besonderen musikalischen Juwele in diesem Jahr, bei dem mir schon nach dem ersten Hördurchgang klar war, dass es in meiner Bestenliste 2011 landen würde. Und es sollte so bleiben.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 4:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Ghost &amp; Writer &#8211; Shipwrecks</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-8260" title="Ghost &amp; Writer - Shipwrecks" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/01/shipwrecks.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 28.01.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/8259/blickpunkt/ghost-writer-shipwrecks" title="GHOST &amp; WRITER – Shipwrecks" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Es ist schon irgendwie beeindruckend: wann immer ein Album angekündigt wird, bei dem unser aller Lieblings-Psychologieprofessor Frank Spinath als Sänger mitwirkt, kann davon ausgegangen werden, dass es gut werden wird. So auch bei &#8220;Shipwrecks&#8221; aus dem Hause Ghost &amp; Writer, der Kollaboration von besagtem Mr. Spinath und Jimmyjoe Snark III. Und so war es dann auch. &#8220;Shipwrecks&#8221; war eine der ersten großen Überraschungen in dem damals noch jungen Jahr und gefiel durch ausgefallene, friemelige Arrangements, interessante Songstrukturen und natürlich durch die beste männliche Singstimme, die die Electro-Szene derzeit zu bieten hat. Und &#8220;Man On A Wire&#8221; oder &#8220;Nightshift&#8221; rotieren hier immer noch regelmäßig. Bitte mehr davon!</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td style="text-align: center;" width="50%">
<h3>Platz 3:</h3>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Acretongue &#8211; Strange Cargo</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-11981" title="Acretongue - Strange Cargo" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/acre_andre_cover.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">VÖ: 28.10.2011</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.madgoth.de/11979/blickpunkt/acretongue-strange-cargo" title="ACRETONGUE – Strange Cargo" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Vielleicht liegt es daran, dass so wenig Musik von da drüben zu uns herüberschwappt, aber Südafrika hätte ich bis zu diesem fulminanten Debüt (das selbst veröffentlichte &#8220;Nihil&#8221; klammere ich bewusst aus) niemals als Hausnummer für geschmeidige, elektronische Musik auf dem Schirm gehabt. Acretongue, das ich stilistisch irgendwo in das gleiche Umfeld wie Seabound oder Edge Of Dawn schieben würde, ist das Kunststück gelungen, mit &#8220;Strange Cargo&#8221; ein Album für die Ewigkeit zu schaffen. Alles, was künftig veröffentlicht wird und eine ähnliche Richtung einschlägt, wird sich von mir an diesem Meisterwerk messen lassen müssen. &#8220;Flowers In The Attic&#8221; oder &#8220;These Soft Machines&#8221; gehört zum Besten, was ich je zu hören bekommen habe, daher ist eine hohe Platzierung in meiner Jahresendauswertung schon Pflicht und Ehre gleichermaßen.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 2:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>VNV NATION &#8211; Automatic</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-10766" title="VNV Nation - Automatic" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/08/vnvnation_automatic-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 16.09.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/10884/blickpunkt/vnv-nation-automatic" title="VNV NATION – Automatic" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Wie schon im Review zu dieser Scheibe geschrieben: Die Musik von VNV Nation ist wie eine gute Freundin, die mich in allen Lebensbereichen begleitet. Mal mehr, mal weniger. Und wie das so ist, bin ich nicht immer mit allem zufrieden, was die Herren Jackson und Harris so produzieren. Siehe beispielsweise &#8220;Of Faith, Power &amp; Glory&#8221;. Mit &#8220;Automatic&#8221; allerdings bin ich sehr zufrieden. Ein ganz großartiges Album, das zurecht so gefeiert worden ist. Diese Freundin und ich, wir werden ganz sicher noch viele angenehme Stunden miteinander verbringen. Dafür sorgen die Nummer-1-Ballade des Jahres, &#8220;Nova&#8221;, genauso wie eine der schnuckeligsten Trommelfellmassierer, &#8220;Control&#8221;. Zumal: &#8220;Automatic&#8221; ist das erste VNV Nation Album, das gänzlich ohne Füllmaterial auskommt. Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, die hier versammelten Kracher live abzufeiern.</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3>Platz 1:</h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>HAUJOBB &#8211; New World March</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-12136" title="Haujobb - New World March" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Haujobb-New-World-March-Cover.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 25.11.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12133/blickpunkt/haujobb-new-world-march" title="HAUJOBB – New World March" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Ich steh ja auf frickeligen, verspielten Electro. Aber ich glaube, das erwähnte ich schon. ;) Auf &#8220;New World March&#8221; zeigen Haujobb sehr deutlich, dass sie es in den 8 Jahren Pause nicht verlernt haben. &#8220;New World March&#8221; ist nicht nur klangtechnisch das aufregendste und anspruchsvollste, was ich in diesem Jahr in diesem Genre zu hören bekommen habe, sondern gefällt mir aufgrund des immer wieder durchschimmernden Soundtrackcharakters und der düsteren Stimmung ausgesprochen gut. Alleine das Titelstück sorgt bei mir für Gänsehaut deluxe. Und zudem ist &#8220;New World March&#8221; so ziemlich das einzige Album in meiner iTunes Mediathek, wo ich wirklich jeden einzelnen Song mit 5 Sternen (Höchstwertung) versehen habe. Mit weitem Abstand also mein klares Nummer-1-Album in diesem Jahr!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<p>Zusätzlich haben wir uns für dieses Jahr überlegt, ebenfalls die beste EP zu nominieren. Auch wenn EPs inzwischen in Titelzahl und/oder Spieldauer den Umfang eines regulären Albums erreichen, so werden sie von den Machern eben als EP deklariert, was für uns bedeutet: Extra-Wertung. Ladys &amp; Gentlemen, zum Abschluss unserer Jahresendauswertung die beiden besten EPs:</p>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="256*" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-857" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/09/avatar11_4.jpg" alt="" width="60" height="74" />ASH:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3 style="text-align: center;"> BLUTENGEL &#8211; Nachtbringer</h3>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-12312" title="Blutengel-Nachtbringer" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Blutengel-Nachtbringer.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 18.11.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12612/blickpunkt/blutengel-nachtbringer-deluxe-edition" title="BLUTENGEL – Nachtbringer [Deluxe Edition]" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Obwohl Blutengel mit ihrem Doppel-Album „Tränenherz“ bitterlich enttäuschten, veröffentlichten Chris Pohl, Ulrike Goldmann und Co. im November eine EP namens „Nachtbringer“ in Fulltime-Albumlänge, die mich regelrecht vom Hocker haute. Warum? Weil die Platte von vorne bis hinten stimmig ist und mit gänzlich neuen Mitteln arbeitet. Die ständig wiederkehrenden orchestralen Elemente hätte man so sicherlich nicht auf einem Werk der ewigen Vampir-Kombo vermutet. Im Nachhinein muß man sich dabei fragen „Warum eigentlich nicht?“, denn das Orchestrale paßt wirklich sehr gut zu diesen neuen Blutengel-Stücken, die auch ansonsten sehr viel Abwechslung für den Hörer bereithalten. Beim Titeltrack geht es sogar erstaunlich hart zur Sache, während es bei „Out of Control“ und „Voices“ eher melancholisch wird. Ein absolutes Highlight dieser wundervollen Herbstplatte ist jedoch das balladeske „Am Ziel“, der vielleicht besten Gesangsleistung, die ich je von Chris Pohl gehört habe. Drei Demo-Versionen unveröffentlichter Stücke sowie die geniale Live-Version von „Black Roses“ runden diese traumhaft schöne EP der Berliner ab. Wäre „Nachtbringer“ offiziell ein Album, hätte es eine Top-Ten-Plakette sicher gehabt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="TOP" width="100%">
<h3><img class="alignright size-full wp-image-2700" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" />JERMAINEBELGARDIO:</h3>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="100%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<colgroup>
<col width="128*" />
<col width="128*" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="50%">
<h3 style="text-align: center;">THE SAINT PAUL &#8211; Rewind The Time</h3>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-12607" title="The Saint Paul - Rewind The Time" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/rewindthetime-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></p>
<ul>
<li>VÖ: 11.11.2011</li>
<li><a href="http://www.madgoth.de/12606/blickpunkt/the-saint-paul-rewind-the-time" title="THE SAINT PAUL – Rewind The Time" class="liinternal">Zum Review</a></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">Immer wieder kommt es vor, dass wir Promos zugeschickt bekommen, an die wir zunächst so sachlich wie möglich herangehen. Und noch während des ersten Hördurchgangs schleicht sich manchmal so ein &#8220;Alter, wie geil ist das denn bitte?&#8221;-Gefühl ein, dass sich in eine erstaunliche Euphorie steigert, weil man gerade miterlebt, dass hier etwas ganz Großes an den Start geht. Zuletzt so geschehen bei der Debüt-EP &#8220;Rewind The Time&#8221; aus dem Hause The Saint Paul. Über die musikalische Vergangenheit sprechen die beiden Herren nicht, und ganz ehrlich Leute, das ist auch völlig schnurzpiepegal. Entscheidend ist, dass wenn sie den hier betretenen Pfad weiter beschreiten, vermutlich eine strahlende Zukunft im Electro-Genre vor sich haben werden. Wünschenswert ist es auf jeden Fall!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6960-die-top-alben-des-jahres.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6960-die-top-alben-des-jahres.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.madgoth.de/12871/blickpunkt/die-top-alben-des-jahres-2011/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>COVENANT &#8211; Live in der Meier Music Hall, Braunschweig &#8211; 9.12.2011 &#8211; Der Bericht</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12826/blickpunkt/covenant-live-in-der-meier-music-hall-braunschweig-9-12-2011-der-bericht</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12826/blickpunkt/covenant-live-in-der-meier-music-hall-braunschweig-9-12-2011-der-bericht#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Covenant]]></category>
		<category><![CDATA[Decoded Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Meier Music Hall (Braunschweig)]]></category>
		<category><![CDATA[Patenbrigade Wolff]]></category>
		<category><![CDATA[daniel myer]]></category>
		<category><![CDATA[meier music hall]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die schwedischen Electro-Helden von COVENANT am 09.12. 2011 in der Meier Music Hall auftraten, meldete sich das Trio nach 10 Jahren Abstinenz damit endlich auf Braunschweigs Bühnen zurück. Im Jahr 2007 hat der Keyboarder Clas Nachmanson die Band leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-9806" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant @ Meier Music Hall, Braunschweig" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/07/covenantmeier-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" />Als die schwedischen Electro-Helden von COVENANT am 09.12. 2011 in der Meier Music Hall auftraten, meldete sich das Trio nach 10 Jahren Abstinenz damit endlich auf Braunschweigs Bühnen zurück. Im Jahr 2007 hat der Keyboarder Clas Nachmanson die Band leider verlassen und wurde kurze Zeit später durch Daniel Myer (Haubjobb, Destroid) ersetzt, was man am Sound des aktuellen Albums „Modern Ruin“ auch deutlich erkennen kann. Zwar landete die Platte zwar auf Nummer 1 der DAC Charts, stieß aber bei den Fans dennoch auf geteilte Meinung. Dennoch sind die Schweden bekannt für ihre energiegeladenen und mitreißenden Live-Shows. Die Bands DECODED FEEDBACK und PATENBRIGADE: WOLFF waren als Support Acts ebenfalls mit von der Partie und unterstützten Covenant im Herbst auf ihrer „Modern Ruin Tour“.</strong></p>
<p>Pünktlich um 20:00 Uhr betraten Decoded Feedback aus Kanada die Bühne. DF sind der aus Italien stammende Marco Biagiotti am Mikrophon und die gebürtige Ungarin Yone Dudas an den Keyboards. Musikalisch schwimmt die Band im Fahrwasser des Future Pops und hatte ihren bislang größten Erfolg mit dem 2003er Album „Shockwave“, zu dem es bereits ein Jahr zuvor die „Phoenix“-EP als Appetizer gab, die sich im Nu in den Clubs durchsetzen konnte. Fünf Jahre war es jedoch still um den ursprünglich als EBM Fraktion in Erscheinung getretenen Act, bis im Jahr 2010 mit dem Album „Aftermath“ ein weiteres Lebenszeichen der Kanadier zu vernehmen war. Nun folgte also der Support für Covenant auf der „Modern Ruin Tour“. Wie für eine Band aus diesem Gefilde nicht ungewöhnlich, gestaltet sich das Treiben auf der Bühne recht unspektakulär. Außer einem Keyboard, an welchem Yone Dudas so tat, als würde sie live spielen, gab es lediglich eine Videoprojektionsleinwand zu sehen, auf der neben Schlagwörtern wie „Download“ hauptsächlich diverse Visuals und verzerrte Bilder zu vernehmen waren.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12828" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Decoded Feedback" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5208-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Das Wichtigste bei einem Auftritt wie diesem ist jedoch nicht der Bühnenaufbau, sondern das, was aus den Boxen schallt. Und aus diesen schepperte es in der Tat sehr ordentlich. Neben dem ordentlichen Bums war auch der sehr verzerrte Gesang Marcos gut zu verstehen. Wir fanden es allerdings schon ein wenig albern, dass selbst die Zwischenansagen mit extremem Halleffekt versehen waren, so dass diese mehr oder weniger untergingen. Mit „Silent Killer“ präsentierten Decoded Feedback dem Braunschweiger Publikum einen neuen Song vom neuen Album „disKonnekt“, welches im nächsten Jahr erscheinen soll. Zum Einstimmen war der Auftritt auf keinen Fall verkehrt, abendfüllend werden sie wohl allerdings nie werden. Interessant ist dennoch die Beobachtung gewesen, dass das ansonsten immer sehr zurückhaltende Braunschweiger Publikum hier bereits ab dem dritten Song in Bewegung geraten ist. Und das, wo Braunschweig für jede Band doch ein schwieriger Prüfstein ist. ;)</p>
<p>Als wesentlich spannender und unterhaltsamer entpuppte sich der Auftritt der Berliner/Potsdamer Band Patenbrigade: Wolff, die bereits vor Startbeginn persönlich an ihrem Merchandise-Stand anwesend war, Fragen beantwortete und den Verkauf selbst in die Hand nahm. Im Jahr 2011 waren P:W sehr umtriebig, was ihre Veröffentlichungen anbelangt. Neben dem Fulltime-Album „Verbundstoff“ und der EP „Der Schallplattenunterhalter“ erschien am 11.11.2011 auch noch die zweite Best-of-Compilation namens „Tanzveranstaltung-A Retrospective Best of 2008-2012“, die bis auf Platz 6 der Media Control Verkaufscharts vorpreschte. Auf ihrem 2009er Studioalbum „Baustoff (Popmusik für Rohrleger)“ sprach sogar der berühmte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke einige Baustellen-Unfälle ein, der nicht selten zu seinen eigenen Vorträgen im Workerhemd der Band erscheint und erst kürzlich mit einer Patenbrigade: Wolff Trainingsjacke in der Talkshow Markus Lanz im ZDF versteckte Werbung für die befreundete Kombo machte.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12829" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Patenbrigade: Wolff" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5249-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Live war dieses Stelldichein für uns jedenfalls das erste Mal. Zu ihrem Auftritt stellten Patenbrigade: Wolff auf der gleichen Leinwand, die schon Decoded Feedback verwendet haben, die wunderschöne Retro-Frage „Sind Leerkassetten der Tod der Schallplatten?“ via Projektion. Auch die Outfits der Jungs waren sehr authentisch: in orangefarbenen Bauarbeiterklamotten inklusive Helm und Weste, bei denen wirklich bis aufs letzte Detail geachtet worden ist (sogar Ausweise trugen sie an der Brusttasche), betrat der erste Brigadier die Bühne und begann das Konzert mit einer akustischen Gitarre, bevor nach einiger Zeit auch die anderen Kollegen ihre Plätze einnahmen. Einer der beiden Mac-Stationen-Besetzer erinnerte ein bißchen an John McClane mit seinem verdreckten weißen Unterhemd und der Sonnenbrille. Ferner zierten Baustellenschilder, Warnleuchten und -hinweise wie „Schaltinstruktionen für den Gefahrenfall“ das Bühnenbild.</p>
<p>Das Besondere an einem P:W Konzert ist, dass es nicht nur einen festen Sänger gibt, sondern sich die Musiker diesen Job teilen, so dass nicht immer die gleiche Nase im Zentrum des Geschehens stehen muss. Beim Clubhit „Feind hört mit!“ wurden die Lyrics via Megaphon ins Publikum geschrien, während das Bandmitglied, das gerade „Pause“ hatte, entweder eine Flasche Bier trank (beim witzigen „Der Brigadier trinkt Bier!“ bildete dabei natürlich niemand die Ausnahme), sich hinter eine auf der Bühne befindende Filmkamera stellte und das Geschehen mitfilmte.<br />
Irgendwer sagte mal, dass (biertrinkenderweise) alleine Pause machen dumm macht. Und so begrüßten die Brigadiere mit Antje Dieckmann als immer-mal-wieder-zwischendurch-Gastsängerin sowohl „Lecker Tee“ für (die männlichen) Zuschauer, als auch für sich selbst die perfekte Gelegenheit, dem Motto „Biersche geht!“ zu frönen. Na wenn das keine Win-Win-Situation zwischen Band und Publikum ist. Zum Glück war der Klang beider gehörter Vorbands absolut einwandfrei, was für Support Acts im Allgemeinen ja bekanntermaßen nicht immer der Fall ist.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12830" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Patenbrigade: Wolff" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5278-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Gegen Ende sollten die Baustellenschilder, welche mit Leuchtstoffröhren o.ä. versehen waren, sogar noch ganz 80er like als funkelnde Fake-Keyboards umfunktioniert werden, wofür extra die beiden Mikrofonständer eingefahren wurden, um mit dem doch recht spärlichen Platz auf der Bühne auszukommen. Apropos kaputtmachen: „John McClane“ zernagelte ganz im Stile Knorkators zum Finale noch sein Keyboard mit einem Hammer. Anschließend wurden zwei Poster in Richtung Publikum gehalten und umgedreht, die jeweils die Buchstaben „APP“ und „LAUS“ zeigten und die Band unter tobendem selbigen in den Feierabend entlassen wurde.</p>
<p>Der 45 minütige Auftritt war eine ungewöhnliche Kombination aus facettenreicher elektronischer Musik, abwechslungsreichen Gesangsstimmen, stimmiger Visualisierung (hier machten die Projektionen, auf denen Radios oder Hinweise wie „Achtung Wartungsarbeiten“ standen, wesentlich mehr Sinn als bei der Eröffnungsband) und purem Entertainment, die der Band sowie den Zuschauern gleichermaßen Spaß bereitete. Wir waren jedenfalls hellauf begeistert von der Performance von Sven Wolff, Lance Murdock, André Hartung, Stefan Leukert und Antje Dieckmann alias Patenbrigade: Wolff und haben sie uns für weitere Live-Auftritte bereits auf den Merkzettel geschrieben. Mit Ausrufezeichen dahinter.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12831" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5716-235x300.jpg" alt="" width="235" height="300" />Um 22:00 Uhr betraten zunächst die beiden Keyboarder Daniel Myer und Daniel Jonasson, der während der Tour das eigentliche Covenant-Bandmitglied Joakim Montelius vertritt, die Bühne. Unter dem Einsatz von massivem Nebel und euphorischen Pfiffen, Schreien und Klatschen ließ sich dann auch Sänger Eskil Simonsson, wie immer adrett im Anzug mit Schlips gekleidet, auf der Bühne blicken. Offensichtlich war Eskil noch ein wenig nervös vor dem Auftritt, denn das nach dem Intro folgende „Bullet“ sollte er doch mittlerweile textmäßig drauf haben, allerdings hat er sich in der zweiten Strophe versungen, in dem er die Zeile „Beating like a Bass Drum Times goes by“ scheinbar im Backstagebereich liegengelassen hat und stattdessen die vorherige Strophe wiederholte. was ihm an einem Moment des Zögerns offensichtlich auch selbst aufgefallen ist. Zu „Judge of my Domain“ hagelte das erste Strobogewitter, was an und für sich nichts Schlimmes ist und für ein Electro-Act natürlich dazu gehört, aber da die beiden Strobos auf dem Boden der Bühne plaziert worden sind, strahlten sie den Zuschauern in den ersten Reihen mitten ins Gesicht, was nach einer Weile ziemlich anstrengend und nervig war.<br />
Neben den wesentlichen Songs von „Modern Ruin“ wie „Dynamo Clock“ oder „The Beauty and the Grace“ (nach welchem Herr Myer vergessen hatte, das Playback anzuhalten, was ihm dummerweise mehrmals an diesem Abend passierte, worauf sich Sänger Eskil und der Keyboarder schmunzelnde Blicke zuwarfen), welches wie auf dem Album mit nahtlosem Übergang auf „Kairos“ folgte, befand sich noch „Lightbringer“ oder das sich sehr in die Länge gezogene und sich nur auf der Bonus-CD befindliche Stück „Wir sind die Nacht“ aus dem Soundtrack des gleichnamigen Kinofilmes in der Setlist. Auch einem Schweden wird irgendwann mal warm, also legte Eskil sein Sakko zu „The Beauty and the Grace“ zur Seite und sprang wie gewohnt im Takt der Tracks auf der Bühne auf und ab, animierte das ansonsten so verhalten reagierende Braunschweiger Publikum problemlos zum Mitfeiern und achtete in seinem Rausch dabei nicht einmal auf sich auf der Bühne befindende Sachen wie Hemden oder Bierbecher der Zuschauer :-D</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12833" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5777-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Eine interessante Form der Lichtshow bot sich im Bühnenhintergrund, wo unzählige kleine Lichterkugeln mit einander verbunden waren, die beleuchtet ein entsprechendes Bild ergaben. Auch soundmäßig gab es nichts zu bemängeln. Im Gegenteil, der Bass hämmerte so stark aus den Boxen, wie es die Lautsprecher nur hergaben, während Eskils warme Stimme perfekt zur Geltung kam. Sogar das Vocoder-Mikrophon von Vertreter Daniel Jonasson war sehr gut zu verstehen. Aus technischer Sicht wurde mit Ausnahme der Strobos also im Vorfeld alles richtig gemacht. Dass „Modern Ruin“ nicht das partytauglichste Album der live-erprobten Kapelle ist, war der Band offensichtlich selbst klar, denn neben vielen älteren Titeln wie „Tour de Force“ sowie den „Skyshaper“-Hits „20 Hz“, „The Men“ oder dem nach wie vor in die Beine gehenden „Ritual Noise“, packten die Schweden auf ihrer Tour auch das eine oder andere gänzlich neue Liedlein ein. „The Passion Game“ zum Beispiel war eines davon, das Eskil vorsichtig in deutscher Sprache mit den Worten „Ganz neuer Song. Ein bisschen Geduld bitte“ anmoderierte. Die Nummer entpuppte sich als sehr catchy. Wir dürfen uns also auf einen weiteren Popsong mittleren Tempos inklusive Mitgröl-Chorus freuen. Mit „The Innocent Change“ präsentierten uns Covenant auch noch einen zweiten neuen Titel des bereits für 2012 vorgesehenen nächsten Albums.</p>
<p>Selbstverständlich vergeht kein Covenant-Konzert ohne die wichtigsten Gassenhauer, mit denen die Jungs sich im Club in die Herzen der Fans gespielt haben. Bei „Dead Stars“ schrien Daniel Myer und Daniel Jonasson die Zeile „I try to be a Man“ beide unüberhörbar laut in Richtung Publikum, so dass diese einen zusätzlichen Animationsschub erhielten. Zur fragwürdigen Gewohnheit scheint es geworden zu sein, dass immer mehr Klassiker durch den Myer´schen Remix-Fleischwolf gedreht werden müssen &#8211; dieses Mal traf es „Stalker“, das zumindest im Refrain nichts von seiner Stärke verloren hat.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12832" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Covenant" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/img_5880-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />In den Zugabeblöcken sorgten dann die Hits vom 2002er „Northern Lite“-Album (lange her, woll? Time is also tatsächlich like a Bullet) „Call the Ships to Port“ und „We stand alone“ für eine Partystimmung, die die Meier Music Hall in der Form lange nicht mehr erlebt hat. Klares Highlight im Zugabeblock war aber „Lightbringer“, bei dem sich Eskil und Daniel ein gesangliches Duell (von Duett kann man an dieser Stelle kaum noch sprechen) geliefert haben, dass es eine wahre Freude wahr. Hier war sehr deutlich zu merken, dass Mr. Myer selbst schon jahrelang als Frontmann diverser elektronischer Projekte unterwegs ist und beide Rollen perfekt beherrscht: die des Assistenten am Keyboard. Und die des Derwisches, der über die Bühne fegt.</p>
<p>Covenant haben mit ihrem Konzert am 9.12. im Meier also einmal mehr bewiesen, das sie gesangstechnisch, soundmäßig und was die Fähigkeit betrifft, das Publikum mitzureißen, zu den ganz Großen der Electro-Szene gehören. Die Meinung der Besucher im Anschluss war ziemlich deutlich: jeder von uns befrage Gast war der Meinung, eines der besten Covenant-Konzerte aller Zeiten gesehen zu haben. Was, fragen wir Euch, kann man mehr verlangen? Mit der Patenbrigade: Wolff gab es dazu eine Vorband, die mit Sicherheit nachhaltigen Eindruck beim Braunschweiger Publikum hinterließ. Einer von drei dicht auf einander folgenden großen Konzertabende liegt damit hinter uns. Es folgen mit Project Pitchfork im Januar und VNV Nation im Februar 2012 die nächsten Hochkaräter in unserem verlängerten Wohnzimmer. Freuen wir uns drauf!</p>
<p>Wir bedanken uns an dieser Stelle abermals bei dem Team der Meier Music Hall sowie bei Thorsten Meier von Advanced Music für ihren unermüdlichen Einsatz für die Szene in Braunschweig! Außerdem bei unseren Kollegen von <a href="http://live-pix.de/gallery-2011/09-12-11-covenant/" target="_blank" class="liexternal">live-pix.de</a>, die die Fotos dieses Artikels geliefert haben.</p>
<hr />
<p><strong>Setlist COVENANT:</strong></p>
<ol>
<li>Modern Ruin</li>
<li>Bullet</li>
<li>Judge of my Domain</li>
<li>Dynamo Clock</li>
<li>20 Hz</li>
<li>The Passion Game</li>
<li>No Man´s Land</li>
<li>Kairos</li>
<li>The Beauty and the Grace</li>
<li>I am</li>
<li>The Men</li>
<li>Dead Stars</li>
<li>Ritual Noise</li>
<li>Wir sind die Nacht</li>
<li>Stalker [Daniel Myer Remix]</li>
<li>The Innocent Change</li>
<li>Tour de Force</li>
<li>Happy Man</li>
<li>Lightbringer</li>
</ol>
<p><strong>Zugabe 1:</strong></p>
<ol>
<li>Call the Ships to Port<br />
Like Tears in Rain</li>
</ol>
<p><strong>Zugabe 2:</strong></p>
<ol>
<li>We stand alone</li>
</ol>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.meiermusichall.de" target="_blank" class="liexternal">www.meiermusichall.de</a></li>
<li><a href="http://www.covenant.se" target="_blank" class="liexternal">www.covenant.se</a></li>
<li><a href="http://www.live-pix.de" target="_blank" class="liexternal">www.live-pix.de</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6957-covenant-live-in-der.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6957-covenant-live-in-der.html</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>NIGHTWISH &#8211; Imaginaerum</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12803/blickpunkt/nightwish-imaginaerum</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12803/blickpunkt/nightwish-imaginaerum#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nightwish]]></category>
		<category><![CDATA[Imaginaerum]]></category>
		<category><![CDATA[Storytime]]></category>
		<category><![CDATA[Tarja]]></category>
		<category><![CDATA[Tarja Turunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist tatsächlich schon sechs Jahre her, daß die männlichen Bandmitglieder der finnischen Symphonic Metal Band Nightwish nach ihrem Abschlußkonzert der Welttournee zum „Once“-Album im Herbst 2005 durch einen Abschiedsbrief Sängerin Tarja Turunen den Laufpaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12804" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Nightwish-Imaginaerum1.jpg" alt="" width="200" height="200" />Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist tatsächlich schon sechs Jahre her, daß die männlichen Bandmitglieder der finnischen Symphonic Metal Band Nightwish nach ihrem Abschlußkonzert der Welttournee zum „Once“-Album im Herbst 2005 durch einen Abschiedsbrief Sängerin Tarja Turunen den Laufpaß gaben. Was folgte war eine intensive Pause und Suche nach einem geeigneten Ersatz, den man schließlich meinte, in der schwedischen Rocksängerin Anette Olzon gefunden zu haben. Doch die Schwedin konnte weder Presse noch Fans stimmlich überzeugen. Zu groß war die Lücke, die Tarja innerhalb der Band hinterlassen hatte. Das hat offensichtlich auch Kopf Tuomas Holopainen erkannt und nahm sich beim Songwriting der nächsten Platte so viel Zeit, wie noch nie zuvor. Vier Jahre nach „Dark Passion Play“ sind NIGHTWISH zurück und veröffentlichten zunächst die Single „Storytime (11.11.2011), der am 02.12.2012 schließlich mit „IMAGINAERUM“ ihr nunmehr siebtes Studioalbum folgen sollte. Eine magische Zahl… und in eine ebenso magische Welt entführen uns die Finnen auf ihrem neuen Mammutwerk. Eine Welt, wie wir sie aus Filmen von Tim Burton oder Guilermo del Toro her kennen: mystisch und düster, episch und bombastisch, manchmal laut und manchmal leise. An dieser Welt wollen wir euch nun in Form unseres Reviews teilhaben lassen.</strong></p>
<p>Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist tatsächlich schon sechs Jahre her, daß die männlichen Bandmitglieder der finnischen Symphonic Metal Band Nightwish nach ihrem Abschlußkonzert der Welttournee zum „Once“-Album im Herbst 2005 durch einen Abschiedsbrief Sängerin Tarja Turunen den Laufpaß gaben. Was folgte war eine intensive Pause und Suche nach einem geeigneten Ersatz, den man schließlich meinte, in der schwedischen Rocksängerin Anette Olzon gefunden zu haben. Doch die Schwedin konnte weder Presse noch Fans stimmlich überzeugen. Zu groß war die Lücke, die Tarja innerhalb der Band hinterlassen hatte. Das hat offensichtlich auch Kopf Tuomas Holopainen erkannt und nahm sich beim Songwriting der nächsten Platte so viel Zeit, wie noch nie zuvor. Vier Jahre nach „Dark Passion Play“ sind NIGHTWISH zurück und veröffentlichten zunächst die Single „Storytime (11.11.2011), der am 02.12.2012 schließlich mit „IMAGINAERUM“ ihr nunmehr siebtes Studioalbum folgen sollte. Eine magische Zahl… und in eine ebenso magische Welt entführen uns die Finnen auf ihrem neuen Mammutwerk. Eine Welt, wie wir sie aus Filmen von Tim Burton oder Guilermo del Toro her kennen: mystisch und düster, episch und bombastisch, manchmal laut und manchmal leise. An dieser Welt wollen wir euch nun in Form unseres Reviews teilhaben lassen.</p>
<p>Eine Spieluhr wird aufgezogen und abgespielt. Die warme Stimme Marco Hietalas ertönt zärtlich, als würde er ein kleines Kind in den Schlaf wiegen wollen. Ein Orchester übernimmt für einige Momente das Zepter und leitet nach guten zweieinhalb Minuten nahtlos in die Vorabsingle „Storytime“ über. Im Gegensatz zum abgespeckten „Radio Edit“ ist die (sich übrigens ebenfalls auf der Single befindlichen) Album-Version natürlich wesentlich reichhaltiger an Bombast und erinnert stellenweise mit seinen Chören und Orchesterpassagen an die Filmmusiken von Hans Zimmer. Im Gesamtkontext von „Imaginaerum“ macht „Storytime“ eine weitaus bessere Figur als separater Track, der losgelöst von der Geschichte im Fernsehen oder Radio gedudelt wird, und paßt sich in dieser Version perfekt in das Albumkonzept ein.</p>
<p>Es folgt das mitreißende „Ghost River“, ein Duett zwischen Marco und Anette, das trotz Marco Hietalas dunkel vorgetragener Vocals über orchestrale Arrangements verfügt, die schlichtweg himmlisch klingen. Die Streicherabteilung verrichtet hier mindestens genauso harte Arbeit wie die harten Gitarrenriffs. Meine Damen und Herren, Sie hören Symphonic Metal in ihrer reinsten Form. Bereits zu diesem Zeitpunkt deutet sich an, daß sich die lange Warterei auf „Imaginaerum“ auszahlen würde. Die beiden Gesangsstimmen harmonieren hier (endlich!) sehr gut miteinander. Tuomas Holopainen, der erneut für die Lyrics verantwortlich ist, versuchte innerhalb der letzten vier Jahre die Songs so auszurichten, daß sie sowohl zu Marcos als auch in erster Linie zu Anettes Stimme passen würden. Gleiches gilt natürlich auch für die Musik selbst – auf „Ghost River“ hören wir gegen Ende sogar Blasinstrumente mit in den Ring steigen. Mal ernsthaft: wer hätte für möglich gehalten, daß diese Platte so ausgereift und überzeugend klingen würde? Bei diesem Ergebnis muß ernsthaft die Frage erlaubt sein, weshalb so viele Menschen seit der Trennung von Tarja den Glauben an die Band aufgegeben haben. Und tatsächlich: inwiefern sich das auf Anettes Stimme ausgerichtete Songwriting funktioniert, zeigt uns das überraschende musikalische Arrangement auf dem ruhigen, aber keinesfalls leisen „Slow, Love, Slow“, welches fast schon jazzig mit seinen Trompeten, Percussions, Piano, Streicher und dem dominanten Bass daherkommt.</p>
<p>„I want my Tears back“ dreht wieder ordentlich auf und klingt in den ersten Tönen wieder sehr nach Nightwish, wie wir sie uns vorstellen. Plötzlich ertönen jedoch Hörner und das Stück scheint langsamen Schrittes in Richtung (Irish) Folk Rock zu kippen, bis uns das einsetzende Keyboard und die E-Gitarren eines Besseren belehren. Dennoch sind es genau diese für Nightwish-Verhältnisse völlig neuen Instrumente und Klänge, die „I want my Tears back“ zu etwas ganz Besonderem machen. Und warum nicht mal etwas Neues ausprobieren, wenn diese Art der Musik auch noch so verdammt gut zu den Lyrics paßt? Etwas Ähnliches hat man jedenfalls bislang im Klangkosmos der Finnen vergeblich gesucht. In genau dem richtigen Tempo gehalten, gehört dieser Titel damit zu den besten Nummern auf „Imaginaerum“ und wird von uns dringend als Anspieltip empfohlen.</p>
<p>Dunkel und unheimlich geht es bei „Scaretale“ zur Sache, welches an die Scores von Danny Elfman (und damit automatisch an Tim Burton, dessen Haus- und Hofkomponist Elfman ist) erinnert. Das Bombast-Orchester, die Choreinsätze und nicht zuletzt die speedmetallischen Gitarren erzeugen ein filmreifes Klangerlebnis, daß man sich als Hörer nur wünschen kann, Nightwish einmal mit Orchester auf der Bühne erleben zu dürfen. Nach dreineinhalb Minuten macht der Song einen Break und lädt uns in den „Cirque de Morgue“ ein, während wir erneut laute Chorstimmen vernehmen. Nun wird es wieder strange und skurril: Anette hat bis dato wirklich passend und ohne sich ansatzweise tadeln lassen zu müssen, ihren Text gesungen. Plötzlich übernimmt  Marco das Ruder – fortan wechseln sich beide in Geschichte erzählender Manier ab. Sie erzählen von scheußlichen Kreaturen wie Ghouls, Spinnen, Tentakelmonster, lachenden Harpyien oder bösen Illusionisten – die ganze Monsterparade (schönen Gruß an In Strict Confidence an dieser Stelle) wird uns aufgetischt und will uns nicht richtig schlafen lassen. Die Atmosphäre fühlt sich wie in einem Grusical an, die Musik klingt jedenfalls eher nach Filmmusik anstatt klassischem Nightwish-Stoff, woran sich echte Metaller vielleicht ein wenig echauffieren könnten. </p>
<p>Mit „Arabesque“ gönnt sich die Band sogar einen Instrumentaltrack, der sich bei einer so großen Orchesterproduktion selbstverständlich keinesfalls wie Füllmaterial anfühlt, sondern man hier einzig und allein der Musik selbst den Vorzug gibt.  Eine sinnvolle Entscheidung, die den Soundtrack-Charakter des Albums nur noch deutlicher hervorhebt.</p>
<p>Abermals ruhig und folkig wird es auf „Turn loose the Mermaids“, welches mit einem Flötenspiel durchzogen ist und Anette uns hier endgültig beweisen kann, was sie gesanglich draufhat. Sogar ihre größten Hasser sollten nun eingestehen, daß sie nicht mehr so herumpiepst und hoffnungslos verloren auf den Spuren der übermächtigen Tarja Turunen wirkt, wie es noch auf „Dark Passion Play“ der Fall gewesen ist. Das Lied zählt zu den schönsten Momenten auf „Imaginaerum“, lädt zum Träumen ein und ist die Ruhe vor dem Sturm, der bei „Rest Calm“ auf uns hereinzubrechen droht. Dort traut sich Anette erstmalig wieder einige höhere Töne zu und singt schließlich sogar mit einem Chor zusammen, während Marcos tiefe Stimme die Metaller zufriedenstellen dürfte. Balladesk wird es noch einmal bei „The Crow, the Owl and the Dove“, zu welchem  als einziges nicht Tuomas, sondern Marco das Songwriting übernahm, dazu noch sehr gefühlvoll zu singen vermag und mit Anette ein schnuckeliges Duett auf die Beine stellte. „The Last Ride of the Day“ zieht die Zügel wieder erheblich an und besticht ebenfalls über dominante Chöre, wobei der melodiöse Chorus noch lange nachklingt. </p>
<p>Beim vorletzten Track ziehen Nightwish noch einmal alle Register ihres Könnens. „Song of Myself“ tauften die Finnen dieses Epos, welches in vier Akte unterteilt ist. Akt # 1 namens „From a dusty Bookshelf“ heißt das instrumentale knapp zweiminütige Intro, welches in „All that great Heart lying still“ übergeht. Gitarrenlastig wird es im dritten Akt („Piano Black“), in dem die Atmosphäre spürbar bedrohlich und aufregend gehalten ist. Nach etwa sieben Minuten wird es – passend zum Titel „Love“ – wieder etwas ruhiger, indem Marco uns die Story erzählend fortführt, als ob er uns aus einem Buch vorlesen würde. Flöten, Piano und Streicher untermalen diese kleine Märchenstunde. Ganze 13 ½ Minuten dauert dieses nachdenkliche, über zwei Bookletseiten mit Lyrics angereicherte „Song of Myself“, welches allein textlich den höchsten Anspruch auf „Imaginaerum“ darstellt. </p>
<p>Beim Grande Finale fassen Nightwish dieses gigantische Werk in dem Titeltrack, einem vocallosen Orchester-Medley (Dirigent: Pip Williams), noch einmal die ausdrucksstärksten Melodien des Albums zu einem OSCAR reifen Thema zusammen. Diesen Track könnten wir uns auch verdammt gut als Abspannmusik eines Fantasyfilms, einer Comicverfilmung  oder eines düsteren Märchen im Stile eines Tim-ihr-wißt-schon-Burton vorstellen. </p>
<p>Wie unschwer zu verstehen ist, handelt es sich bei „Imanginaerum“ nicht um ein tyisches Metal- und auch nicht um ein typisches Nightwish-Album. Vielmehr entführt die Band den Hörer auf eine 75 Minuten lange Reise der Sinne in eine magische Welt, in die wir beim letzten Stück ein letztes Mal zurückblicken, bevor die Geschichte zu Ende erzählt ist. Dieses siebte Studioalbum ist in der Tat keine Scheibe zum Tanzen oder zum Moshen, aber dafür eine zum Träumen, zum Kuscheln, zum aus dem Fenster gucken oder einfach nur zum Genießen.</p>
<p>Eines ist klar: wer von euch auf instrumentale Filmscores steht, der kommt an „Imaginaerum“ nicht vorbei und sollte dringend zur im schicken Pappschuber gehaltenen Limited Edition greifen (inkl. beidseitigem Foto als Gimmick), der das komplette Album noch einmal in instrumentaler Version als Bonus-CD beiliegt. Selten haben Instrumentalstücke so einen Sinn ergeben wie auf diesem Album. Da verwundert es uns auch ehrlich gesagt in keinster Weise, daß Nightwish ihr Album allen Ernstes im Verlaufe des nächsten Jahres filmisch umsetzen wollen.<br />
Eine Meisterleistung der Finnen und eine bemerkenswerte Antwort auf alle Skeptiker, die die Band längst zu Grabe tragen wollten. Wir möchten für eine der besten Platten des Jahres eine absolute Kaufempfehlung aussprechen &#8211; Tuomas Holopainen hat sich hiermit einmal mehr selbst übertroffen! </p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />Ich denke die Rezension macht mehr als deutlich, daß ich überrascht, glücklich und zufrieden mit Nightwish bin. Ich gebe offen und ehrlich zu, daß mich die Single „Storytime“ bei Erscheinung überhaupt nicht vom Hocker gerissen hat. Zwar war dort auch schon die Album-Version enthalten, doch den ganzen Zauber vermag auch diese Version erst auf dem Longplayer zu entfalten. Mir gefallen Nightwishs Ausflüge in folkige oder klassische Gefilde außerordentlich gut und hoffe, daß die „neuen“ Nightwish nun endlich ihren Weg gefunden haben, damit es nach der Ära Tarja Turunen endlich wieder ähnlich erfolgreich (im Sinne der Qualität) weitergehen kann. „Imaginaerum“ ist das perfekte Weihnachtsgeschenk und hat es auf den letzten Drücker gerade noch so in meine Jahres-Top-Ten geschafft. Bravo, Nightwish!</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3760" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhalt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3763" title="Fanfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-4348" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/04/artwork.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste &#8220;Nachtbringer&#8221;-CD</span></h3>
<ol>
<li>Taikatalvi</li>
<li>Storytime</li>
<li>Ghost River</li>
<li>Slow, Love, Slow</li>
<li>I want my Tears back</li>
<li>Scaretale</li>
<li>Arabesque</li>
<li>Turn loose the Mermaids</li>
<li>Rest Calm</li>
<li>The Crow, the Owl and the Dove</li>
<li>Last Ride of the Day</li>
<li>Song of Myself</li>
<li>Imaginaerum</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Storytime</li>
<li>I want my Tears back</li>
<li>Turn loose the Mermaids</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Videoclip:</h3>
<p><object
type="application/x-shockwave-flash"
data="http://www.youtube.com/v/09MTDBb8qro"
width="425"
height="350">
<param
name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/09MTDBb8qro" />
</object></p>
<hr />
<h3>Links:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.nightwish.com/de/news/" class="liexternal">Nightwish Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/nightwish/" class="liexternal">Nightwish auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/nightwish/" class="liexternal">Nightwish auf MySpace</a></li>
<li><a href="http://www.twitter.com/nightwishband/" class="liexternal">Nightwish auf Twitter</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6954-nightwish-imaginaerum.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6954-nightwish-imaginaerum.html</a></li>
</ul>
<hr />
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		</item>
		<item>
		<title>AND ONE – Live in der Gebläsehalle in Peine, 03.12.2011 – Der Bericht</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12757/blickpunkt/and-one-live-in-der-geblaesehalle-in-peine-03-12-2011-der-bericht</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12757/blickpunkt/and-one-live-in-der-geblaesehalle-in-peine-03-12-2011-der-bericht#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 14:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[And One]]></category>
		<category><![CDATA[Camouflage]]></category>
		<category><![CDATA[De/Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Gebläsehalle (Peine)]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gebläsehalle]]></category>
		<category><![CDATA[Peine]]></category>
		<category><![CDATA[X-Divide]]></category>

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		<description><![CDATA[Straftanz in Peine. Was für viele ein gut gemeinter Joke von Scherzkeks Naghavi klang und wahrscheinlich von Steve auch tatsächlich nicht so ernst gemeint war, entpuppte sich zu einem echten Megaevent. Vor über 1.000 Zuschauern luden AND ONE am 03.12.2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12760" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Flyer.jpg" alt="" width="333" height="237" />Straftanz in Peine. Was für viele ein gut gemeinter Joke von Scherzkeks Naghavi klang und wahrscheinlich von Steve auch tatsächlich nicht so ernst gemeint war, entpuppte sich zu einem echten Megaevent. Vor über 1.000 Zuschauern luden AND ONE am 03.12.2011 zum Tourfinale in die Gebläsehalle (wie passend zur „Sextron“-Tour) in Groß-Ilsede bei Peine ein. Apropos Joke: der Fluch des Besetzungskarussels machte in diesem Jahr vor allem vor And One nicht halt. Chris Ruiz und Gio van Oli nahmen nach dem bandinternen Hickhack ihren Hut und bildeten quasi über Nacht die Gruppe PAKT, doch Steve Naghavi konnte zum Herbst die seit 2001 aus der Band ausgestiegenen Musiker Joke Jay und Rick Schah zu einer erneuten Mitarbeit überreden. Es schien also gegen Jahresende wieder nach oben für And One zu gehen, doch bis dahin war es ein hartes Jahr und ein steinerner Weg für And One, da der Streit innerhalb der Band nicht der einzige Tiefpunkt war, den Naghavi 2011 durchleben mußte. Das im Frühjahr sehnsüchtig erwartete Album „Tanzomat“ erwies sich als nachdenkliches Downtempo-Werk und machte seinem Namen alles andere als Ehre. Im Sommer kam sich Steve Naghavi irgendwann selbst blöd vor, als And One große Stadien voller bunt gekleideter Leute im Vorprogramm von Unheiligs „Heimreise“-Tour bespielten und er sich vor mehreren Tausend Menschen sich bei „Techno Man“ der „Military Fashion Show“ den Arsch aufriß, dafür jedoch kaum Publikumsreaktionen erhielt, da And One für die meisten „neuen“ Unheilig-Hörer ein unbeschriebenes Blatt gewesen ist. Steve entschloß sich, die Reißleine zu ziehen und sagte die restlichen Konzerte mit Unheilig ab – unsere Braunschweiger Freunde Mina Harker sollten an der Stelle der Hamburger die Support-Tournee zu Ende spielen. Naghavi verkroch sich daraufhin in seine vier Wände und schrieb sich seinen (unheiligen) Frust in einem gefühlten kilometerlangen Online-Brief von der Seele. Nach diesem Befreiungsschlag und der Vereinigung ehemals getrennter alter Freunde, schöpften And One neuen Mut und begaben sich gemeinsam mit CAMOUFLAGE und DE/VISION als Special Guests im Herbst auf Tournee, die im ländlichen Peine am 3. Dezember 2011 ihr Ende finden sollte. Als Support Act ersetzten X-DIVIDE die verhinderten MINERVE. Natürlich ließen wir uns dieses Spektakel nicht entgehen und berichten nun erstmalig von einem Konzertabend in der Peiner Gebläsehalle.</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-12761 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/X-Divide_3.jpg" alt="" width="333" height="250" />Der von Vasi Vallis (Frozen Plasma, Reaper) produzierte Act X-Divide aus Köln eröffnete den langen Konzertabend in der Gebläsehalle zu Peine. Mit ihrem schwungvollen Synthie-Pop, der gerne auch mal in die Electro und Future Pop Ecke Marke NamNamBulu schielt, animierten Sänger Eric und Keyboarder Jens das sich vor der Bühne platzierte Publikum zum Tanzen. Anfangs wirkten die Musiker noch etwas zurückhaltend, was angesichts der großen Halle und der doch schon sehr zahlreichen Besucher (schließlich sollten die Umbauphasen alle sehr zügig über die Bühne gehen und schon bald De/Vision auf selbiger stehen) auch durchaus verständlich war. Dennoch konnte man dem Duo die vierjährige Bühnenerfahrung anmerken, da sie das Lampenfieber im Laufe des Sets abstreifen konnten und immer selbstsicherer wurden. Die meisten Songs trugen eindeutig die Handschrift des Schweizer Vasi Vallis, denn ein ums andere Mal meinte man durchaus vertraute Melodien eines „Memories“ oder „Game“ von NamNamBulu auszumachen. Das soll aber keineswegs bedeuten, dass die Band das Erbe der aufgelösten NNB sei. X-Divide haben viel mehr ihre ganz persönliche Note und punkten mit gefühlvollem Gesang und tanzbaren, schnörkellosen Beats. Gerade im verhaltenen Niedersachsen haben es die Bands oftmals nicht immer einfach, mit dem Publikum von Beginn an warm zu werden. Und wenn das Gros der Zuschauer dann auch noch extra angereist ist, um in erster Linie den unschlagbaren Entertainer Steve Naghavi von And One zu sehen, hat es eine Vorgruppe gleich doppelt schwer, die Massen zu begeistern. Das tanzende Publikum vor der Bühne hat jedoch gezeigt, daß die eingesprungenen X-Divide ihre Sache dafür sehr ordentlich gemacht haben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12763" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/DeV_04.jpg" alt="" width="250" height="333" />Als nächstes schickten sich die bereits 1988 gegründeten und seit dem Jahr 2000 als Duo geschrumpften De/Vision an, Peine ordentlich einzuheizen. Thomas Adam nahm dabei brav hinter seinem Keyboard Platz, während Sänger Steffen Keth &#8211; wie man es von ihm gewohnt ist &#8211; sehr unauffällig mit Blue Jeans und Cappy auftrat. Seit jeher verzichten De/Vision auf spektakuläre Bühnenshow-Effekte, die viele Acts nur nutzen, um vom Wesentlichen abzulenken: den großartigen Melodien und der Wahnsinnsstimme Steffens. Und da wir uns hier ja auf einem Synthpop-Theme-Abend befanden, war das Thema Klang natürlich von oberster Wichtigkeit. Freunde der Sonne, wir können euch eines sagen: so albern wie sich der Name der Location anhört, so genial war der Sound in der Gebläsehalle. An den Seitenrändern war dieser zwar etwas zu bassbetont, dafür bekamen die sich mittig platzierten Zuschauer ein Klangerlebnis allerfeinster Sorte geboten.</p>
<p>Da De/Vision nur 45 Minuten Zeit hatten, legten sie sich schon beim zweiten Song (dem Überhit „Try to Forget“) so mächtig ins Zeug, daß die Massen gar nicht anders konnten, als sich zu bewegen. Das einzige Showelement waren die grandiosen Lichteffekte, die es in sich hatten und die ohnehin schon tolle <img class="alignright size-full wp-image-12767" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/DeV_07.jpg" alt="" width="333" height="250" />Atmosphäre noch weiter verstärkten! Was der Kollege von der Lichttechnik an dem Abend da geleistet hat, das war aller Ehren wert – und gilt für alle Bands gleichermaßen. Bei einem solchen schwungvollen Auftakt vergeht die Zeit wie im Fluge und ehe man sich versah, waren De/Vision bereits bei ihrem Zugabe-Block angekommen, den sie mit „Your Hands on my Skin“ einleiteten und in welchem sie mit „Misery“ auch einen neuen Song als Vorbote des bald erscheinenden nächsten Albums ins Rennen schickten. Obwohl es einige kritische Stimmen gab, die Probleme mit der recht hohen Anzahl an gespielten Remix-Versionen hatten, lieferten Steffen und Thomas alias De/Vision unterm Strich eine tolle Show ab, die die klassischen Hits und Material der jüngeren Zeit (u.a. „Time to be Alive“ und „Flavour of the Week“) gleichermaßen berücksichtigte und Peine mit einer tollen L<img class="alignright size-full wp-image-12762" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/DeV_02.jpg" alt="" width="333" height="250" />ichtshow sowie einem Wahnsinns-Sound zu begeistern wußte.</p>
<p><em>Setlist DE/VISION</em><br />
01. Twisted Story<br />
02. Try to Forget<br />
03. Ready to Die<br />
04. What´s Love all about<br />
05. I regret<br />
06. Rage<br />
07. Time to be Alive<br />
08. Flavour of the Week<br />
<em>Z1</em><br />
09. Hands on my Skin</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12775" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Camo_16.jpg" alt="" width="250" height="333" />Nach einer ziemlich kurzen Pause von gerade einmal einer Viertelstunde stand auch schon eine der wichtigsten deutschen Vertreter der 80er Jahre auf der Bühne: die Rede ist natürlich von Heiko Meile (Keyboards, Komponist, Produzent), Marcus Meyn (Gesang, Texter) und Oliver Kreyssig (Schlagzeug) von Camouflage, die seit ihrem Megahit „The Great Commandment“ aus dem Jahr 1987 internationalen Erfolg hatten und in der Presse zu jender Zeit als deutsche Depeche Mode gehandelt wurden. In den 90er Jahren wurde es etwas ruhiger um Camouflage, erst nach der Jahrtausendwende konnten sie wieder nachhaltig Zeichen setzen. Für uns war der Auftritt der Badener Synthpop-Urgesteine eine Premiere, da wir sie bisher leider (die DVD „Live in Dresden“ mal ausgeklammert) noch auf keinem Live-Konzert zu Gesicht bekamen. Was ihnen jedoch vorauseilt ist das Gerücht, daß die Publikumsreaktionen anfangs zumeist eher verhaltener Natur sind, da die Zuschauer offenbar nur darauf warten, die beiden unsterblichen 80er Evergreens „The Great Commandment“ und „Love is a Shield“ zu hören. Und so verhielt es <img class="alignright size-full wp-image-12773" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Camo_02.jpg" alt="" width="333" height="250" />sich dann tatsächlich bei Titeln wie „I can´t feel you“, „Suspicious Love“ oder „We are Lovers“, woraufhin Heiko Meile verdutzt in die Menge fragte „Habt ihr das öfter?“ Offensichtlich hat die Tour tatsächlich schon aufregendere Abende erlebt, denn ähnliche Anspielungen hat es später auch von Steve Naghavi gegeben. Und so haben Camouflage die Zuschauer noch einmal freundlich darauf hingewiesen, daß dies doch das Tourfinale sei und man sich etwas mehr Begeisterung wünsche würde. Nun, vielleicht lag es ja auch an der Entscheidung, das Konzert mit echten Instrumenten wie Gitarre und Schlagzeug zu absolvieren, daß die Jubelschreie nicht aus jedermanns Kehle herausschallten. Es hat nicht wenig Besucher an diesem Abend gegeben, denen diese musikalische Umsetzung alles andere als begeistert hat, wie man deutlich dem Kopfschütteln eines sich ganz vorne am Zaun festkrallenden weiblichen Fans entnehmen konnte, obwohl sie sich so auf ihre Lieblingsband gefreut hatte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12774" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Camo_19.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p>Obgleich Camouflage also nicht jeden Synthpop-Hörer gleichermaßen erreichen konnten, wußte auch ihr Gag insgesamt zu überzeugen. Spätestens beim Szenehit „Me and You“ von der 2003er Comeback-Platte „Sensor“ sang dann auch das Publikum mit – na also, es geht doch! Sänger Marcus war das jedoch noch immer nicht genug der Euphorie und so erlaubte er sich daraufhin mit der Ankündigung des nächsten Liedes einen kleinen Scherz: „Dann spielen wir eben jetzt ein neues Lied. Zum Mitschunkeln…“. Was folgte waren die ersten Töne von „Love is a Shield“ (1989), dessen Chorus das Peiner Publikum schließlich alleine sang und die Band damit spielend versöhnte.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12777" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Camo_17.jpg" alt="" width="250" height="333" />Auch zwei Songs aus dem im nächsten Jahr erscheinenden Album „Greyscale“ hatten die Schwaben im Gepäck, von denen in erster Linie „Shine“ sehr zu überzeugen wußte, da dieses mit dem simplen „Oh oh oh oh oh oh…“-Chorus erstaunliche Ohrwurmqualität mit Hitpotenzial offenbarte. „Shine“ bildete den letzten Track in diesem Konzert, das vor allem beim Finale von uns Bestnoten erhält, da der vor „Shine“ gespielte Song direkt in selbigem überging. Der vorletzte Song war natürlich „The Great Commandment“, auf den sich wirklich jeder der zahlreichen Besucher in dieser tollen Halle freute. Nun gab es kein Halten mehr, Peine sang und sprang und feierte diesen Evergreen der Synthie-Pop Geschichte gebührend ab. Lediglich das Herumgespringe von Sänger Marcus sah ein wenig komisch aus – im Vergleich zu den sitzenden Bewegungen der Kollegen Keth und Naghavi zieht der Camouflage-Sänger zumindest in dieser Kategorie eindeutig den Kürzeren. Den weiblichen Fans war´s wurscht, denn der mittlerweile 45-jährige Sänger hat sich verdammt gut gehalten und zauberte bei der einen oder anderen Dame ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. Das Strobofeuer am Ende zeugte erneut von einer bombastischen Bühnenlichtshow. Camouflage hinterließen bei uns demnach einen sehr ordentlichen Eindruck. Blicken wir also 2012 und „Greyscale“ mit Freude entgegen.<img class="alignright size-full wp-image-12772" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Camo_24.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><em>Setlist CAMOUFLAGE</em><br />
01. Suspicious Love<br />
02. Misery<br />
03. Neighbours<br />
04. I can´t feel you<br />
05. We are Lovers<br />
06. Dreaming<br />
07. Confusion<br />
08. That Smiling Face<br />
09. Me and You<br />
10. Love is a Shield<br />
11. Shine (new song)<br />
12. The Great Commandment</p>
<p>Bevor es mit dem Hauptact weitergehen sollte, zierte ein riesiges schwarzes Banner den Bühnenhintergrund, auf welchem in weißen Lettern die Worte „And One – Back Home“ zu lesen waren. Dies deutete natürlich zum Einen auf die Anfang 2012 erscheinende neue Single gleichen Namens an, zum Anderen sollte dies sicherlich auch ein kleiner Hinweis auf Naghavis in der Einleitung bereits angesprochenen Bekenntnis zur Schwarzen Szene sein. Schon beim Gastauftritt von Project Pitchfork auf dem M´Era Luna Festival 2011 in Hildesheim konnte man spüren, daß er sich unter einem schwarzen Publikum sichtlich wohler, oder besser gesagt „zu Hause fühlt“. Sogar der sonst so wortkarge Pitchfork-Sänger Peter Spilles kommentierte augenzwinkernd das „Timekiller“-Duett wie folgt: „Guckt mal an, wer da auf einmal wieder Gothic ist“. So zielte also Steves Kommentar in Peine „Janz schön viel Schwarze Szene, was?“ eben genau auf diesen unheiligen Ausflug in den Mainstream ab. Umso stolzer ist Naghavi gewesen, daß er auf eine so treue Fangemeinde zurückgreifen kann, die ihn in guten und schlechten Zeiten gleichermaßen unterstützt. Voller Freude gab der gebürtige Iraner bekannt, daß die magische 1.000er Besucherzahl in Peine tatsächlich geknackt worden sei und man das nächste Mal in Alaska spielen werde. Da war es also wieder, das niemals auf den Mund gefallene sympathische Großmaul aus Berlin. :-)</p>
<p><img class="size-full wp-image-12780 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_03.jpg" alt="" width="333" height="250" />Für viele Gäste war es das erste Mal nach einer Ewigkeit, And One in Urbesetzung zu sehen – für uns sogar das erste Mal überhaupt! Rick Schah und Gastmusiker Nico Wieditz nahmen an den Live-Keys Platz, Kollege Joke Jay positionierte sich hinter dem Drum Set. Die Eintrittskarte versprach eine „Fulltime Show“. Was nun folgen sollte, war weitaus mehr als das. Zählen wir das Intro dazu, protzte die Playlist mit sage und schreibe 30 Titeln, was eine Gesamtspielzeit von zweieinhalb Stunden ausmachte und angesichts der recht teuren Tickets (bestehend aus zwei Preiskategorien, von denen die erste über 60 Steine kostete) sehr fair gewesen ist. Und And One ließen es alles andere als locker und geschmeidig angehen, denn mit „Techno Man“ folgte nach dem Intro der erste Tanzflächenfüller, dem noch viele weitere an diesem Abend folgen sollten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12792" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_04.jpg" alt="" width="250" height="333" />Daß And One gerne bekannte Hits covern, wissen wir nicht erst seit ihrer Cover Lover Super Show und der „Bodypop 1 ½“-CD. Als „die Könige der Grufties“ bezeichnete Naghavi die britische Kombo The Cure, bevor er deren „The Walk“ in einer And One´schen Version zum Besten gab. Den Bandklassiker „Sometimes“ kündigte der kleine Entertainer mit den Worten an, daß Joke Jay den Text damals geschrieben habe. „Irgendwann 1984. Da war ich noch nicht mal auf der Welt.“ Nachdem De/Vision und Camouflage vorlegten, servierten auch And One ihrem Publikum zwei neue Titel („Memory“ und „Wounds“) und machten dabei auf die am 12. Januar 2012 erscheinende Single „Coming Home“ sowie das ebenfalls für nächstes Jahr angekündigte neue Album „S.T.O.P.“ aufmerksam. Dabei ist es durchaus ungewöhnlich, daß gleich zwei komplett neue Tracks direkt hintereinander während eines Konzertes gespielt werden. Dazu Steve: „Als wir damals zum ersten Mal ‚Techno Man‘ spielten, guckten die Leute auch komisch. Fünf Jahre später liebten es die Fans. Also tut ihr jetzt entweder so, als ob ihr den Song schon eine Ewigkeit kennt, oder ihr geht einen trinken.“ LOL Joke Jay blieben die verhaltenen Reaktionen nicht unbemerkt. „Nun darf ich die Kohlen aus dem Feuer holen“, kommentierte er die etwas leblose Stimmung zu diesem Moment und tauschte mit Steve für den Song „High“ den Platz, wobei der kleine Naghavi etwas verloren hinter den Drums wirkte.</p>
<p>Die Lightshow war natürlich auch beim Hauptact absolut hervorragend, doch wie sah es mit den Bewegungen auf der Bühne aus? Den Preis als bester Tänzer an diesem Abend hatte Herr Naghavi auch schon vorher in der Tasche, aber wenn er dabei auch noch in einem Meer von Lichtkegeln steht, ist das schon ein ganz besonderer Augenblick. Apropos Licht: die Lasershow zu einem der wenigen „Tanzomat“-Highlights „Electrocution“ war ebenfalls überwältigend und der <img class="alignleft size-full wp-image-12781" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_12.jpg" alt="" width="250" height="333" />perfekte Appetitanreger, bevor die EBM-Hymne „Deutschmaschine“ über Peine rollte. Zu diesem Zeitpunkt war gerade mal Halbzeit in Peine. Bei „The Aim is in your Head“ übernahm Joke Jay erneut den Gesangspart, während Steve ihm von hinten eine coole Sonnenbrille aufsetzte und einen der Scheinwerfer zweckentfremdete, indem er diesen über Joke Jay und durch das Publikum gleiten ließ. Die darauffolgenden Worte waren wieder einmal typisch für den Berliner, der alles und in erster Linie seine Band nicht ganz bierernst nimmt. Er verwies auf den Kinofilm „Per Anhalter durch die Galaxis“, bei welchem „Die Antwort auf all die Fragen gestellt wurde“, so Naghavi. Und weiter: „Das ist für uns Peine! Das ist die Philosophie von And One: es gibt keine Philosophie!“ Da weisse bescheid… Nach „Traumfrau“, „Für“ und „Schwarz“ warteten natürlich alle (und Steve wohlmöglich am meisten) auf den „Zerstörer“, um endlich die besagte „Peine“-Zeile in die Gebläsehalle hinauszuschreien, ohne die das ganze Theater an diesem unterhaltsamen Abend niemals an diesem Ort stattgefunden hätte.</p>
<p>„Hier kommt ‚Recover you‘, ihr Säcke“ wollte er das steife Peiner Publikum endlich aus der Reserve locken, was ihm aller spätestens beim weiblichen Publikum gelang, da er seine Androhung tatsächlich in die Tat umsetzte, sich umdrehte und begann, mit dem Hintern zu wackeln&#8230; Nach 22 Songs gab es dann die erste kurze Verschnaufpause, bis And One mit dem Project Pitchfork-Coverstück „Timekiller“ zurückkehrten, zu dem sich die nun mehrere Stunden ausharrenden Besucher durch die Bank weg bewegten. Von nun an folgte ein Hit dem anderen. „Military Fashion Show“ nahm das Tempo des PP-Covers mit, während im zweiten Zugabeblock die 80er Jahre Klassiker „Sweet Dreams“ von Eurythmics in „Krieger“ und „Personal Jesus“ von Depeche Mode in „Wasted“ eingebaut wurden. Daß bei einer solchen Partystimmung immer mal wieder die Mad-Goth Ballönge umherflogen, versteht sich für uns von selbst und brachte Steve auf folgende Idee: „Vielleicht sollten wir auch mal eigene Ballons machen. Ach nee… das machen ja schon Welle: Erdball!“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn auf der 2012er „The Cover for the Masses“-Tour, auf der die Band 50% von Naghavis Lieblingsband Depeche Mode und 50% And One Material spielen werden, konnten als Special Guests Covenant und Welle: Erdball bestätigt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12793" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_01.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p>Böse Stimmen werfen der Band immer den gleichen, typisch nach And One klingenden Sound vor. Deshalb ist die pianoballadeske Akustik-Version von „So klingt Liebe“ als gelungene Abwechslung zu bezeichnen, bevor sie nach unschlagbaren zweieinhalb Stunden Konzert und drei Zugabeblöcken mit dem DM-Klassiker „Enjoy the Silence“ das Publikum in den verdienten Feierabend schickten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12783" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_18.jpg" alt="" width="333" height="250" />Kleine Randnotiz: kurz vor Konzertende enterten noch einige And One-Forum-Verantwortliche die Bühne, hielten eine kurze Rede und überreichten allen vier Musikern in Form eines Pokals den sogenannten „And One Forum Award“. Ganz kurz davor, die Gebläsehalle mit ihrem Geschwafel zu langweilen, war diese vorweihnachtliche Lobhudelei zum Glück relativ schnell vorüber, bevor es die ersten Pfiffe hagelte und mit dem Tagesgeschäft weitergemacht werden konnte. Frontmann Steve jedenfalls schon zumindest ziemlich gerührt zu sein. Anyway: Herzlichen Glückwunsch zu eurem eigenen Forums-Preis, And One&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12785" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_20.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><em>Setlist AND ONE</em><br />
01. Intro<br />
02. Techno Man<br />
03. Love &amp; Fingers<br />
04. Love you to the End<br />
05. The Walk<br />
06. Shining Star<br />
07. Sometimes<img class="alignright size-full wp-image-12790" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/AO_24.jpg" alt="" width="250" height="333" /><br />
08. Seven<br />
09. Wounds<br />
10. Memory<br />
11. High<br />
12. Traumfrau<br />
13. Electrocution<br />
14. Deutschmaschine<br />
15. The Aim is in your Head<br />
16. Schwarz<br />
17. Für<br />
18. Zerstörer<br />
19. Metalhammer<br />
20. Recover you<br />
21. Get you Closer<br />
22. Playing Dead<br />
<em>Z1</em><br />
23. Timekiller<br />
24. Military Fashion Show<br />
25. Body Nerv<br />
<em>Z2</em><br />
26. Krieger (incl. &#8220;Sweet Dreams&#8221;)<br />
27. Speicherbar<br />
28. Wasted (incl. &#8220;Personal Jesus&#8221;)<br />
<em>Z3</em><br />
29. So klingt Liebe [Acoustic]<br />
30. Enjoy the Silence</p>
<p><img class="size-full wp-image-12788 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Party_04.jpg" alt="" width="333" height="250" />Da am darauffolgenden Tag Rick Schah Geburtstag haben würde, lud Frontmann Steve im Vorfeld sämtliche Kartenbesteller höchst persönlich ein, wo die Band gemeinsam mit den Fans die Aftershow-Party und Ricks Geburtstag feiern wollte. Die Party fand im großen Saal des 4-Sterne Hotel &amp; Restaurant Schönau statt. Etwa eine Stunde nach dem Konzert war der Saal schon gut gefüllt, es hatten sich im Laufe der Nacht etwa 120 Fans, Crewmitglieder und natürlich die Band selbst eingefunden. Steve Naghavi wandelte, umringt von einer dichten Fantraube durch den Saal und ließ sich bereitwillig fotografieren oder hielt den einen oder andern Plausch &#8211; Meet and Greet mit den Fans eben. Die wechselnden DJs, zu denen auch unsere Lieblings-DJane Jeanny zählte, haben es zustande gebracht, das Tanzvolk in Bewegung zu bringen. Ob auf der Tanzfläche vor dem DJ-Pult oder an den Bistrotischen, überall wurde mitgetanzt. Gegen 0:00 Uhr gab es das Geburtstagsständchen für Rick Schah, der mit einigen Geschenken und obligatorischer Torte überrascht wurde. Die Stimmung war klasse, die Getränke günstig (fast alles 2,50 Euro) und das Personal im Schönau freundlich, wenn auch anfangs etwas verwundert über das schwarze Völkchen, das da angeflattert kam. Bis in die frühen Morgenstunde wurde ausgiebig gefeiert, so sollten Konzert-Finals immer sein ;-)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12789" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/12/Party_07.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p>Wir sagen Danke And One und Danke Peine für diesen unvergeßlichen Abend.</p>
<p><em>Bericht: Ash<br />
Fotos: sideshowmick</em></p>
<hr />
<h3>Tourdaten der &#8220;Cover for the Masses&#8221; Shows mit Covenant und Welle: Erdball</h3>
<ul>
<li>10.04.12 – Hamburg – Markthalle</li>
<li>21.04.12 – Leipzig – Haus Auensee</li>
<li>28.04.12 – Dresden – Alter Schlachthof</li>
<li>05.05.12 – München – Backstage</li>
<li>12.05.12 – Berlin – Columbiahalle</li>
<li>18.05.12 – Hannover – Capitol</li>
</ul>
<hr />
<h3>Bildergalerie</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/photopost/showgallery.php?cat=1070" class="liinternal">http://www.madgoth.de/photopost/showgallery.php?cat=1070</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.andone.de/" target="_blank" class="liexternal">And One Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/ANDONEofficial" target="_blank" class="liexternal">And One auf MySpace</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/ANDONEoffiziell" target="_blank" class="liexternal">And One auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.camouflage-music.com/" target="_blank" class="liexternal">Camouflage Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.devision-music.de/" target="_blank" class="liexternal">De/Vision Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.x-divide.de/xdivideweb/index.html" target="_blank" class="liexternal">X-Divide Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.geblaesehalle.com/" target="_blank" class="liexternal">Gebläsehalle Homepage</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6953-and-one-live-in-der-geblaesehalle-in-peine-03-12-2011-der-bericht.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6953-and-one-live-in-der-geblaesehalle-in-peine-03-12-2011-der-bericht.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ILLUMINATE &#8211; Grenzgang [Limited Edition]</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12297/blickpunkt/illuminate-grenzgang-limited-edition</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/12297/blickpunkt/illuminate-grenzgang-limited-edition#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 19:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Illuminate]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzgang]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Berthold]]></category>
		<category><![CDATA[Lacrimosa]]></category>
		<category><![CDATA[Samsas Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1993 bereichern uns ILLUMINATE nun schon mit ihren bittersüßen Klängen, mit ihrer schwarzen Poesie direkt aus dem Herz hinaus ins Dunkellicht. Daß die Düsterromantiker aus Karlsruhe um Frontmann Johannes Berthold in der Schwarzen Szene dabei nicht bei Jedermann auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12302" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Illuminate-Grenzgang.jpg" alt="" width="200" height="200" />Seit 1993 bereichern uns ILLUMINATE nun schon mit ihren bittersüßen Klängen, mit ihrer schwarzen Poesie direkt aus dem Herz hinaus ins Dunkellicht. Daß die Düsterromantiker aus Karlsruhe um Frontmann Johannes Berthold in der Schwarzen Szene dabei nicht bei Jedermann auf Gegenliebe stoßen, ist hinlänglich bekannt. Natürlich ist die melancholische Lyrik Illuminates nicht frei von Pathos, sodaß sich Illuminate seit jeher mit der albernen Etikette „Gruftie-Schlager“ konfrontiert sahen mußten, wodurch sie sich jedoch nie vom ihrem Weg haben abbringen lassen. Seit dem vermehrten Einsatz von Schlagzeug und Gitarre auf ihrem vorzüglichen Werk „Zwei Seelen“ aus dem Jahr 2006, haben die Badener Dark Romanticer jedoch vielen Kritikern gezeigt, dass sie auch anders können, ohne sich selbst untreu zu bleiben. Es folgten das leider völlig misslungene „Zeit der Wölfe“ (2008), die spannende Raritäten- und Remix-CD „Splitter“ (2009) und die Instrumental-Collection „Ohne Worte“ (2009). Nach drei Jahren folgt nun also das nächste offizielle Fulltime-Album, das den interessanten Titel „Grenzgang“ trägt. Dabei handelt es sich um ein energisches Konzeptalbum, das in drei Kapitel gegliedert ist. Wir haben uns mit auf den Weg gewagt und berichten euch nun von unserer Reise in die neue Welt von Illuminate.</strong></p>
<p>Wir vernehmen Vögelgezwitscher, Hundegebell und Fußstapfen durch feinen Kies. Ein Schlüssel dreht sich, die knarrende Kellertür geht auf und ebnet den Weg für die nach unten führenden Stufen, in welche sich die Schritte „Hinab…“ bewegen.<br />
Beschrieben wird hier nicht eine Szene aus einem Grusel-Hörspiel, sondern das Intro der neuen Illuminate CD „Grenzgang“. Dieser anderthalb minütige Auftakt mündet nahtlos über in eine Kombination aus harten Gitarrenriffs und einem orchestralen Klangteppich. Die Gitarren halten inne, wir vernehmen eine Pianomelodie und den weichen Gesang von Johannes Berthold. Was wir hier von Beginn an zu hören bekommen ist feinste Dark Romantic, die uns sowohl an alte Stärken der Band erinnern, in denen Klavier- und Keyboardklänge noch eine wesentlichere Rolle als zuletzt gespielt haben, als auch an die moderneren Stücke, die uns seit „Zwei Seelen“ mit straightem Gitarren- und Schlagzeugeinsatz um die Ohren gehauen wurden.</p>
<p>„Mein Leben ohne mich“ ist ein Duettstück zwischen Johannes und der rothaarigen Schönheit Manja Wagner, bei dem Manja neben der zweiten Stimme auch für chorartige Hintergrundbeschallung sorgt, was dem Stück in Kombination mit der stets präsenten, aber dezent eingesetzten Keyboardmelodie das nötige Flair verleiht. Jörn Langenfelds Gitarrenspiel drängt sich dabei nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern passt sich der Songstruktur perfekt an. Ein rundum gelungener Opener also, der uns in die neue dunkle Welt von Illuminate einführt.</p>
<p>Das Album ist in drei Akte unterteilt, die jeweils drei Songs umfassen. Kapitel 1 nennt sich „Neubeginn“ und beginnt mit dem vorab als Download-Single veröffentlichten „GemEinsam“, bei dem Johannes´ Ehefrau Silvia gesanglich neben ihrem Mann zu hören ist. Dieser Midtempo-Song benötigt nicht lange, um sich in den Ohren des Illuminate-Fans festzusetzen. Daran ist natürlich der eingängige und ständig wiederkehrende Chorus schuld. Dieser wird zunächst von Johannes angestimmt und von Silvia wiederholt. Später tauschen die beiden die Rollen und Silvias Stimme ist zuerst zu vernehmen, während Johannes die zweite Stimme übernimmt. Gegen Ende gipfelt das Ganze im Gemeinsamen (aha!) Gesang. Ein starker Song, der es wert ist, auch im Club angetestet zu werden.</p>
<p>Die ersten Töne von „Neuland“ kommen euch bekannt vor? Kein Wunder, erinnern die ersten Takte doch verdammt an den Evergreen und Johannes´ Lieblingslied von Illuminate „Stern der Ungeborenen“. Die hier geschaffene Atmosphäre ist geprägt von hohen Keyboardklängen, Johannes´ Gesang und den für klassische Illuminate-Stücke so typischen Halleffekten am Ende einer Strophe. Apropos klassisch: durch die wieder stärker präsenten melodischen Klassik-Elemente (Cello inklusive) im Zusammenspiel mit den E-Gitarren und Drums dürfte vor allem Lacrimosa-Hörern warm ums Herz werden. „Neuland“ gehört zu den schönsten Stücken auf dieser atemberaubenden Platte.</p>
<p>„Traum meines Lebens“ beginnt mit einer Akkordeon-Schunkelmelodie, welche nach dem Intro Platz für das vordergründige Schlagzeugspiel macht, bevor die Gitarrenriffs Einzug in diesen Song erhalten. Für den Text zeichnet sich Silvia Berthold verantwortlich, die dieses Stück auch gleich solo singt. Rein musikalisch eine ansprechende Nummer, während die Lyrics manchmal etwas holprig wirken, da sie stellenweise zu lang für das Tempo des Songs erscheinen. Im Vergleich zu den vorherigen Stücken fällt dieses mittelprächtige Lied ein wenig ab. Schön ist aber der Rahmen dieses Tracks, da das Schifferklavier „Traum meines Lebens“ nicht nur einleitet, sondern auch ausklingen läßt.</p>
<p>Das 2. Kapitel namens „Krise“ umfasst abermals drei Stücke, von denen „Nebenrolle“ den Anfang macht. Wie schon im Album-Intro wird auch hier mit Geräusche-Samples gearbeitet, sodaß der Hörer sich die erzählte Geschichte perfekt vor dem geistigen Auge vorzustellen vermag. Wir hören Gelächter, Getuschel, ja sogar jemanden husten, bevor ein lautstarkes Klavier ertönt. Die Stimmung ist extrem düster! Jetzt lacht niemand mehr… Alle lauschen gebannt dem Künstler auf der Bühne, der von Trauer, Selbstzweifel, Einsamkeit und Sehnsucht nach Anerkennung für sein Tun singt. Johannes Berthold sagte kürzlich in einem Interview, daß die Inhalte tatsächlich seinem derzeiten Gemütszustand gleichkämen. Unter dieser persönlichen Berücksichtigung hat das ergreifende Düsterwerk eine umso höhere Wirkungskraft und wäre umso bedenklicher, wenn Johannes durch das Niederschreiben und Veröffentlichen dieser Texte sich nicht besser fühlen würde, indem er sich dadurch quasi selbst therapiert. Wir erkennen hier eindeutig eine Rückbesinnung aus alten Dark Wave Tagen der früheren Bandgeschichte. Und der Vorhang fällt…</p>
<p>Die Dramatik wird innerhalb der „Krise“ bei „Morgen ein Stück weiter“ sogar noch verstärkt und nimmt noch deutlichere Formen an. Wir werden Zeuge zweier Menschen, die Hand in Hand am Rand einer Klippe stehen und sich dem Wind und den Wellen hingeben werden, wenn einer von beiden „ein Stück weiter“ geht und den anderen mit in den gewählten Freitod reißt. Puh… Es ist schon faszinierend, dass ein glücklicher Ehemann und Familienvater nach so langer Zeit noch in der Lage ist, solche Texte zu schreiben, die sich anfühlen, als würden sie direkt zu Beginn der 90er Jahre, der Hochzeit der von manchen Journalisten als Neue Deutsche Todeskunst bezeichneten Epoche, entstanden sein. Aber wie schon vorher angedeutet, befindet sich Berthold anscheinend in einer Phase, die solche Gedanken und Gefühle mit sich bringen können. Grund zur Besorgnis sollten wir angesichts Titel wie diesem jedoch nicht pflegen, denn wie bereits erwähnt, wirkt sich das Endergebnis dieser Platte eher positiv auf Bertholds Seelenheil aus, als daß es folgenschwere Konsequenzen nach sich ziehen würde. Goth sei Dank!</p>
<p>„Lauf, wenn du kannst“ kann dieses Niveau leider nicht ganz erreichen, sondern fällt lyrisch in Gefilde zurück, die Futter für die Kritiker mit der „Kitsch“-Flagge sind. Textzeilen wie „Aber besser du rennst, bevor du verbrennst“ bilden jedoch glücklicherweise die Ausnahme auf diesem gelungenen Konzeptalbum, das sich primär durch anspruchsvollere Lyrics auszuzeichnen weiß, als es bei diesem Liedchen der Fall ist. Ähnlich wie schon bei „Traum meines Lebens“ ist der Songtext aus der Feder von Silvia Berthold entstanden, was sich im Ergebnis entsprechend auswirkt. Beim Verfassen von Liedtexten ist bei Frau Berthold also noch einiges an Luft nach oben offen.</p>
<p>Vom „Neubeginn“ über die „Krise“ reißt und „Grenzgang“ schließlich unweigerlich in die „Katastrophe“. Die öffnenden orientalischen Klänge sind etwas Neues im über die Jahre hinweg etablierten Klangspektrum Illuminates und bringen eine gesunde Portion Frische in die Musik hinein. Auf „Götterdämmerung“ hören wir mal wieder Manja Wagners Stimme, die spätestens im Refrain sich als die richtige Wahl herausstellt. Das soll nicht bedeuten, dass sie gesanglich mehr drauf hat als Silvia, aber ihre Tonlage passt hier einfach besser. Allgemein müssen wir allerdings auch feststellen, daß beide Damen stimmlich nicht das Maß aller Dinge sind. Schaut man sich das Besetzungkarussel in all den Jahren bei Illuminate an, so wünscht man sich ab und zu eine Anja Krone zurück, die diesen Job vielleicht noch am Besten ausgeführt hat. Bemerkenswert an „Götterdämmerung“ ist jedenfalls der starke Einsatz von E-Gitarren. Ein Blick ins Booklet verrät uns, dass das Songwriting auf die Kappe von Jörn Langenfeld (Gitarre &amp; Bass) sowie Stefan Dittrich (Schlagzeug &amp; Keyboards) geht, sodaß die vorherrschende Härte auf diesem Stück nur allzu nachvollziehbar erscheint. Vor allem das berührende Gitarrensolo unterstützt die vorgetragene Schwermut. „Götterdämmerung“ ist wegen seines treibenden Tempos eines der stärksten Tracks auf „Grenzgang“.</p>
<p>Am Ende von „Götterdämmerung“ heißt es: „Aus diesem Grund will ich dich nicht weiter stören, und lasse Dich, so wie Du mich, allein…“ Damit wird gekonnt der Bogen zu dem Zwischenspiel „Am Rande des Seins“ gesponnen. Wer sich von euch mit der Diskographie Illuminates ein wenig auskennt, der weiß, dass Johannes neben den Intros und Outros gerne auch mal Instrumental-Tracks mitten in seine Alben einbaut, woraus schließlich das in der Einleitung erwähnte „Ohne Worte“-Album resultierte. Obwohl sich „Grenzgang“ in vielen Stellen sehr retro anhört, hält es doch den einen oder anderen Überraschungsmoment für den Hörer parat. Und so ertönt auf diesem knapp eineinhalb Minuten langen Titel die Stimme von Johannes Berthold, die in einem Flüsterton die erste Strophe aus „Morgen ein Stück weiter“ zitiert und mit der Quintessenz „Heute bis zum Rand – und morgen ein Stück weiter“ schließt. Diese Wiederholung &#8211; dieses Eigenzitat &#8211; untermauert unmissverständlich die Wichtigkeit des sich in der Albummitte befindenden „Morgen ein Stück weiter“ im Kontext auf das Gesamtkonzept des Albums.</p>
<p>Harte Metalriffs und das dominierende Schlagzeug führen uns so langsam ans Ende der Katastrophe. Wenn man nicht wüsste, dass es sich hier um Illuminate handelt, würde man bei „Ausgezählt“ vermutlich eher auf Samsas Traum tippen! Die verrückte Keyboardmelodie im Hintergrund, der harte Gitarrensound und der nach Wahnsinn klingende „verrückte“ Gesang würde man wohl eher einem Alexander Kaschte zuschreiben, als einem Johannes Berthold. Ein weiteres As, das Illuminate aus ihrem Überraschungsei zaubern! Ohne zu viel zu verraten, hält auch dieses Stück trotz eines Fünkchen Hoffnungs ein feuriges Finale bereit, das den Hörer bestürzt im Stuhl verharren lässt.</p>
<p>Damit sind wir (endlich) am Ende unserer Reise angelangt. Nach dieser mitreißenden und intensiven Tour de Force kann es für uns jetzt nur noch einen Weg geben: Raus aus dem Keller und „…zurück nach oben“. Wir drehen uns kurz um und blicken auf die offenstehende Kellertür mit den Stufen zurück. Dabei stellen wir fest, daß wir solch ein melancholisches Album voller Tiefgang lange nicht mehr gehört haben.</p>
<p>Besonders ans Herz legen wollen wir euch die hier besprochene Limited Edition von „Grenzgang“ nicht nur wegen der wirklich beeindruckend guten und tiefgründigen deutschsprachigen Musik, sondern auch wegen der beiliegenden Bonus-DVD. Dabei handelt es sich nach fast 19 Jahren um die aller erste DVD der Band überhaupt. Dabei ist es ein wenig überraschend, dass die Band dieses rare Bildmaterial erst jetzt veröffentlicht, denn das Kernstück ist eine umfassende Rückschau der Bandhistorie von 1995-2005. So bleibt die Frage offen, warum man diese DVD erst sechs Jahre später zugänglich gemacht hat und nicht schon auf „Splitter“, wo sie ob des Raritäten-/Remix- und Demo-Materials doch nahezu perfekt aufgehoben wäre. Sei es drum, Hauptsache das Material ist nun für alle bekommen! Unter den diversen Live-Mitschnitten von unterschiedlicher Aufnahmequalität gibt es unter anderem auch Bildmaterial vom traditionellen Weihnachts-Konzert im Leipziger Werk II zu sehen sowie von der Live-VHS „Letzter Blick zurück“, welche 1999 in Zürich aufgezeichnet wurde.<br />
Zu Beginn dieser interessanten Dokumentation, dessen Kapitel stets mit Zwischenansagen von Johannes Berthold angereichert sind, ist auch Christian Olbert zu sehen und zu hören, der über viele Jahre hinweg als Performance-Künstler auf der Bühne den Live-Konzerten eine völlig eigenständige Note verlieh. Spannend und stellenweise sehr lustig sind die Interviewfragen, die Johannes Berthold und Jörn Langenfeld an sich selbst stellen. Die jeweiligen 10 Fragen dir der Gegenüber vorher noch nicht kannte, mussten dabei spontan beantwortet werden. Dabei kam durchaus die eine oder andere interessante Antwort ans Licht.<br />
Außerdem gibt es noch den Auftritt auf dem Leipziger Wave-Gotik-Treffen aus dem Jahr 2004 auf der DVD zu sehen sowie einen Besuch im Frühstücksfernsehen „Fresh 4U am Morgen“ des regionalen Fernsehsenders BTV 4, bei dem Johannes und Gitarrist Jörn auch eine kleine Unplugged-Session zum Besten im Rahmen ihrer Promotion zum „AugenBlicke“-Album gaben. Der Videoclip zu „Es brennt die Welt“ rundet dieses schnuckelige Fan-Item ab.</p>
<p>Ferner liegen der LE noch zwei – zugegebenermaßen fragwürdige – Sticker bei. Auf einem davon ist der Spruch „Hupen zwecklos! Fahrer hört Illuminate“ zu lesen, der andere zeigt das offensichtlich neue Bandlogo: Ein Herz mit zwei sich kreuzenden Knochen darunter, also eine zutiefst kitschige Abwandlung eines Totenkopfes. Nunja… wenn es denn sein muß. Dieses Logo ziert übrigens auch die CD selbst. Da aber das Album in fast allen Belangen zu überzeugen weiß, blicken wir mal getrost über dieses merkwürdige neue Symbol hinweg. Als überdimensionales Banner auf der Live-Bühne wollen wir es aber bitte nicht sehen, liebe Band.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />Illuminate melden sich mit aller Kraft zurück und bringen uns ein Stück Musik ins Haus, für das man heute schon sehr gezielt nach suchen muß: handfeste Gruftmucke nämlich, die den Hörer rücksichtslos in eine Welt entführt, aus der es kein Entrinnen mehr zu geben scheint. „Grenzgang“ für Illuminate-Verhältnisse stellenweise harte Kost – diese Reise wird der Hörer jedenfalls so schnell nicht vergessen. Illuminate machen mit diesem anspruchsvollen Dark Wave Album einen gehörigen Schritt nach vorne, auch wenn man sich gesanglich (zumindest was die Frauenstimmen betrifft) noch verbessern kann. Freunde von berührendem Songwriting und zum Teil schwermütigen Texten können blind zugreifen. Fans von Lacrimosa und Samsas Traum werden an dieser Scheibe aber ganz sicher ihre helle Freude haben. „Grenzgang“ ist wie ein alter Bekannter, den man seit langer Zeit aus den Augen verloren hat, und der ganz plötzlich wieder vor einem steht. Die Freude ist in solchen Momenten bekanntlich besonders groß.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3760" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhalt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-4682" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/05/gesangg.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3763" title="Fanfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-2897" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/artworkg3.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste </span></h3>
<ol>
<li>Hinab&#8230;</li>
<li>Mein Leben ohne mich</li>
<li>Kapitel 1: Neubeginn-GemEinsam</li>
<li>Kapitel 1: Neubeginn-Neuland</li>
<li>Kapitel 1: Neubeginn-Traum meines Lebens</li>
<li>Kapitel 2: Krise-Nebenrolle</li>
<li>Kapitel 2: Krise-Morgen ein Stück weiter</li>
<li>Kapitel 2: Krise-Lauf, wenn du kannst</li>
<li>Kapitel 3: Katastrophe-Götterdämmerung</li>
<li>Kapitel 3: Katastrophe-Am Rande des Seins</li>
<li>Kapitel 3: Katastrophe-Ausgezählt</li>
<li>&#8230;zurück nach oben</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>GemEinsam</li>
<li>Neuland</li>
<li>Götterdämmerung</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Teaser:</h3>
<p><object
type="application/x-shockwave-flash"
data="http://www.youtube.com/v/DCfZ-gjw4DM"
width="425"
height="350">
<param
name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/DCfZ-gjw4DM" />
</object></p>
<hr />
<h3>Tourdaten</h3>
<ul>
<li>25.12.11 | Leipzig | Werk II <em>(Weihnachtskonzert)</em></li>
<li>08.03.12 | Frankfurt | Nachtleben</li>
<li>09.03.12 | Bochum | Matrix</li>
<li>10.03.12 | München | Spectaculum Mundi</li>
<li>25.-28.05.12 | Leipzig | Wave-Gotik-Treffen</li>
</ul>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>&lt;</p>
<li><a href="http://www.illuminate.de/" class="liexternal">Illuminate Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/Illuminateofficial" class="liexternal">Illuminate auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/illuminatemusik" class="liexternal">Illuminate auf MySpace</a></li>
<li><a href="http://www.gallery-records.de/" class="liexternal">Gallery Records Homepage</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6882-illuminate-grenzgang-limited-edition.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6882-illuminate-grenzgang-limited-edition.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HAUJOBB &#8211; New World March</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12133/blickpunkt/haujobb-new-world-march</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 21:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Haujobb]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[architect]]></category>
		<category><![CDATA[daniel myer]]></category>
		<category><![CDATA[dead market]]></category>
		<category><![CDATA[Destroid]]></category>
		<category><![CDATA[haujobb]]></category>
		<category><![CDATA[new world march]]></category>

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		<description><![CDATA[Das letzte amtliche HAUJOBB Album &#8220;Vertical Theory&#8221; erschien 2003 und liegt damit ja doch schon ein paar Tage zurück. In der Zwischenzeit ist eine Menge Wasser die Aller hinabgeflossen und in der Elektro-Szene hat sich einiges getan. Viele Trends kamen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12136" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Haujobb - New World March" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/11/Haujobb-New-World-March-Cover.jpg" alt="" width="200" height="200" />Das letzte amtliche HAUJOBB Album &#8220;Vertical Theory&#8221; erschien 2003 und liegt damit ja doch schon ein paar Tage zurück. In der Zwischenzeit ist eine Menge Wasser die Aller hinabgeflossen und in der Elektro-Szene hat sich einiges getan. Viele Trends kamen und gingen. Allerdings: nicht wenige davon hat ein Teil dieses Duos bestehend aus Dejan Samardzic und Daniel Meier, letzterer nämlich, durch Bands wie Destroid, Architect oder sein Mitwirken bei Covenant mit definiert. Die Erwartungshaltung an &#8220;New World March&#8221; ist dementsprechend groß. Schauen wir doch mal, ob Haujobb auch 8 Jahre später noch ihrem ausgezeichneten Ruf gerecht werden. &#8220;Manipulate The Pulse &#8211; Dominate The Beat&#8221; &#8211; na schau&#8217;n mer mal.</strong></p>
<p>Bereits im Vorfeld zu &#8220;New World March&#8221; ist die Single &#8220;Dead Market&#8221; veröffentlicht worden. Dass das dynamische Duo Meier und Samardzic es immer noch drauf hat, zeigen zum einen die 8 Wochen, die sich das Stück an der Spitze der Deutschen Alternative Charts und der Electronic Web Charts halten konnte sowie die begeisterten Reaktionen der Hörer. Um es mal vorweg zu sagen: kaum ein anderes Album in der alternativen Electro-Szene wird in diesem Jahr düsterer, vielschichtiger, mit so viel Liebe zum Detail, so voller komplexer Arrangements ausgestattet und so komplett ohne jegliche Lückenfüller daherkommen wie &#8220;New World March&#8221;. Dieses Album ist wie ein Soundtrack zu einem sehr düsteren Endzeitepos. Gute Laune gibt es woanders, gute Musik gibt es hier. Und auch wenn wir hier von elektronischer Musik reden, ein paar landläufige Assoziationen dazu sollten von vorneherein ausgeklammert werden: Boom-Boom-Boom-Gemache ist es genauso wenig wie neumodischer Hellectro-Krach für die Generation Knicklicht. Anleihen an das totgeredete, nach wie vor aber immer noch sehr präsente Genre FuturePop fehlt ebenso wie oftmals fälschlicherweise als Industrial bezeichnetes Geballere. Um es mal so zu sagen: wenn andere Spielarten elektronischer Musik in Armyhosen, Stramplern, mit Kunstblut oder anderen Albernheiten daherkommen, dann trägt die Musik von Haujobb hier einen vornehmen Anzug. Dabei sind immer noch Parallelen zum Sound von vor 8 Jahren (und mehr) zu finden, der schon damals der Zeit voraus war. Noch immer steht eher der Rhythmus im Vordergrund, weitläufige Synthieflächen dezent im Hintergrund, garniert mit Spielereien und Samples, die den Songs gerne einen soundtrackartigen Charakter verleihen. Dazu die angenehme Stimme von Herrn Meier, weitestgehend unverzerrt die Arrangements und das Ohr des Hörers umschmeichelnd. Und noch immer knarzt und quietscht es an allen Ecken und Enden. Schauen wir uns die Songs doch mal im Detail an:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Control</strong></span>: Im Gegensatz zum gleichnamigen Stück von VNV Nation ist dies hier ein vergleichsweiser ruhiger und langsamer Song, der den Hörer ganz behutsam in das nachfolgende Album einführt. Man ist es von den Projekten aus dem Hause Daniel Meier ja inzwischen gewohnt, dass er es zunächst mal ruhig angehen lässt. Das war bei der letzten Architect Scheibe so, bei den beiden letzten Destroid-Veröffentlichungen sowieso. Spannend ist hier vor allem die sich immer wiederholende Harfe (oder wenigstens das, was danach klingt), was dem generellen Klangteppich eine zusätzlich düstere Färbung verleiht. &#8220;Control&#8221; macht schnell klar, dass gute Laune woanders gesucht werden muss. Und dass dieses Album mit vielen, weitverbreiteten Vorstellungen an elektronische Musik brechen wird. Gott sei dank!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Crossfire</strong></span>: Schon beim zweiten Song wird deutlich an Dramatik zulegt. Dafür sorgt der stakkatoartige Einsatz eines Xylophons (und auch hier: wenigstens klingt es danach), der quietschenden Synthies und der sehr organisch wirkenden Drums, die auf einen dramatischen Höhepunkt zusteuern, der in der letzten Minute des Songs erreicht wird. Ach was sage ich da; beinahe erruptionsartig über den Hörer hereinbricht und sehr stark an Filmmusik erinnert. Schon beim zweiten Track ein erstes Highlight auf diesem Album. Nicht schlecht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Let&#8217;s Drop Bombs</strong></span>: Hier wird an Tempo zugelegt. Die treibenden Beats werden hier von Artefakten unterbrochen, die unweigerlich Assoziationen an Blitze wecken, die einen Nachthimmel zerreissen, während man unter dauerhaftem Regen einen verlassenen Highway entlangrast. Hinter einem eine unbekannte Vergangenheit, vor einem eine unbestimmte Zukunft. Zudem finden sich in diesem Stück dezente Anleihen an vergangene Haujobb-Tage, driftet Herr Meier gesangstechnisch hier doch ab und zu in dezentes Herumbrüllen ab. Da Beat und Rhythmus ziemlich mitreissend sind, der abermals düster-melancholischen Stimmung zum Trotz, wird dieses Stück auch in Clubs sicher eine gute Figur abgeben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>More Than Us</strong></span>: Tanznummer, die nächste. Wenn es elektronisch erzeugten Rock&#8217;n'Roll gibt, dann ist dieses Stück ein Paradebeispiel dafür. Wer bei diesem Song ruhig sitzen bleibt, ist vermutlich schon tot und kurz vor der Verwesung. Gewisse Ähnlichkeiten zum Tun von Covenant in der jüngsten Vergangenheit lassen sich nicht leugnen. Da überrascht es wohl auch nur wenig, dass die Lyrics dieser geschmeidigen Nummer aus der Feder von Joakim Montelius stammen. Und der Mann ist, wie Ihr wisst, Gründungsmitglied und noch immer fester Bestandteil der besagten schwedischen Elektro-Pioniere. Da Mr. Meier derzeit ja selbst Teil von Covenant ist, fällt der Apfel hier wohl nicht weit vom Stamm. Oh und dann ist da noch dieses Geräusch, dass mich an RoboCops &#8230; äh &#8230; &#8220;Mittelfinger&#8221; erinnert. Oder alternativ an Zahnarztbohrer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Machine Drum</strong></span>: Uuuuh, was für ein großartiger Track! Eingeleitet durch Streicherarrangements kommt hier abermals das Gefühl auf, einen Soundtrack zu einem Weltuntergangsfilm zu hören. &#8220;Machine Drum&#8221; ist auch einer dieser Songs, bei dem sich Haujobb so unendlich viel Zeit lassen, um ihn sich entwickeln zu lassen. Den Höhepunkt erreicht &#8220;Machine Drum&#8221; erst im letzten Drittel, bis dahin haben die Herrschaften jede Menge gleichwohl überraschender wie auch verstörender Spielereien eingebaut, die diesen Song zu einem extrem spannenden Hörerlebnis werden lassen. Übrigens war auch hier Herr Montelius an der Entstehung des Textes beteiligt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Dead Market</strong></span>: Jo&#8230; Manipulate The Pulse &#8211; Dominate The Beat! Kein Wunder, dass sich dieses sehr tanzbare Stück Elektromucke so gut in DAC und EWC geschlagen hat. Treibend und tatsächlich Puls manipulierend explodiert dieser Song förmlich vor grandioser Spielereien und quietschender Synthies. Endzeitdisco at it&#8217;s best!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lost</strong></span>: Ähnlich wie bei &#8220;Machine Drum&#8221; wird hier eine düstere, unheimliche und irgendwie auch bedrohliche Stimmung aufgebaut. Dafür sorgen die wabernden Arrangements. Alles schwebt hier irgendwie, alles rotiert um den Hörer herum. Ich frage mich immer noch, wie viel Zeit wohl alleine in das Sampling der auf dem Album verwendeten Geräuschspielerein verwendet wurde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Soul Reader</strong></span>: Ganz klar eine der stärksten Nummern auf diesem an Highlights nicht armen Album. Es wird zunächst vergleichsweise friedlich durch Klavierklänge eingeleitet, in die sich recht bald düstere Synthies einklinken. Dann Daniels finsterer, gelegentlich verzerrter Gesang, jede Menge Artefakte im Sound. Und zudem, abermals, ein fürchterlich in die Beine gehender Beat.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Little World</strong></span>: Noch eine Nummer mit gehobenem Tempo, die verdeutlicht, dass wir es hier mit einem Electro-Act zu tun haben. Erstaunlich viel 80er Einschlag, dem Haujobb diesem Stück hier haben angedeihen lassen. Dazu eingestreute Streicher-Arrangements, immer wieder verziert mit irgendwelchen Artefakten. Ein ungemein spannender Song, der mit jedem Hören neue Facetten offenbart. Wobei &#8211; letzteres gilt im Prinzip für jeden der auf diesem Album versammelten Songs. Highlight und unbedingter Anspieltipp, denn er verdeutlich auf sehr anschauliche Weise die Kreativität, die Spiel- und Experimentierfreude der Macher!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Membrane</strong></span>: Dieses Stück hätte auch gut und gerne auf einer der letzten Destroid Veröffentlichungen stattfinden können. Nicht weniger eindrucksvoll als der Rest, aber womöglich am leichtesten zugänglich. Wie eine tanzbare, leicht konsumierbare Pause vor dem nächsten Stück.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>New World March</strong></span>: Das Titelstück. Ganz ehrlich Leute, wir haben es hier mit einem der großartigsten Songs zu tun, die jemals &#8211; auch über die Grenzen der Eletro-Szene hinaus! &#8211; geschaffen wurden. Alleine die Einleitung mit seinem an das Ticken einer Uhr erinnernden Geklimper, dem sachte einschwingendem, extrem düsteren Bass und der kurz vor dem sicheren Selbstmord rangierenden Grundstimmung&#8230; unglaublich! In all den Jahren, die ich nun bewusst Musik höre, habe ich selten etwas düstereres, ergreifenderes und schöneres gehört. Alleine dieser Song rechtfertigt den Kauf dieses Albums!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Echo</strong></span>: Ein reiner Instrumentalsong, abermals mit erstaunlich hohem Soundtrackfaktor. Und ein konsequenter Ausklang für ein Album, das immer wieder den Eindruck vermittelte, durch ein Endzeitszenario zu wuseln. Spätestens hier darf der Projektor für das eigene Kopfkino auf volle Leistung gedreht werden. Hans Zimmer und Kollegen dürfen gerne erfürchtig den Hut ziehen.</p>
<p>Immer wieder fiel in diesem Review die Anmerkung, Haujobbs &#8220;New World March&#8221; hätte viel mit Filmmusik gemeinsam. Und tatsächlich: wenn man sich ganz bewusst dem Hörgenuss hingibt &#8211; und nicht weniger hat dieses geniale Album verdient! &#8211; dann ertappt man sich ganz schnell dabei, wie man nicht mehr den Texten folgt, sondern sich auf einer Reise durch eine postapokalyptische Welt befindet. Und dabei ist es völlig wumpe, ob man sich gerade ein Science-Fiction-Szenario erträumt oder das Ganze nur ein Spiegelbild für das eigene, zertrümmerte Leben ist. &#8220;New World March&#8221; folgt keinen Trends. &#8220;New World March&#8221; setzt die Trends. Es ist ein Album, das sehr viel weiter über das hinausgeht, was man gewöhnlicherweise an Erwartungen an elektronische Musik stellt. Im Prinzip definieren Haujobb hiermit ihr eigenes Genre, und egal was auch kommen mag: sie können nur noch durch sich selbst überboten werden. &#8220;Manipulate The Pulse &#8211; Dominate The Beat&#8221; &#8211; unbedingtes, absolutes Ja!</p>
<blockquote><p><a href="http://www.madgoth.de/forum/members/jermainebelgardio.html" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-2700" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" /></a>Es gibt an dieser Stelle nicht mehr viel zu ergänzen. &#8220;New World March&#8221; macht ziemlich deutlich, warum Haujobb so einen ausgezeichneten Ruf in der Elektro-Gemeinde haben. Warum die ungeduldige Warterei auf dieses Album mehr als gerechtfertigt ist. Machen wir es kurz und schmerzlos: &#8220;New World March&#8221; ist eines der wichtigsten und besten Alben im Elektro-Genre, nicht nur in diesem Jahr. Und für Freunde dieser Musikrichtung, deren Ansprüche über das Gewöhnliche hinausgehen, ein Orgasmus für die Ohren. Kaufen und genießen, Ladys &amp; Gentlemen!</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2815" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/inhalt1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3516" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/gesang1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3762" title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="Fan-Faktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/10/fanfaktor3.png" alt="Fan-Faktor" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3764" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/artwork.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste</span></h3>
<ol>
<li>Control</li>
<li>Crossfire</li>
<li>Let&#8217;s Drop Bombs</li>
<li>More Than Us</li>
<li>Machine Drum</li>
<li>Dead Market</li>
<li>Lost</li>
<li>Soul Reader</li>
<li>Little World</li>
<li>Membrane</li>
<li>New World March</li>
<li>Echo</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Let&#8217;s Drop Bombs</li>
<li>More Than Us</li>
<li>Machine Drum</li>
<li>Dead Market</li>
<li>Soul Reader</li>
<li>Little World</li>
<li>New World March</li>
<li>Echo</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Haujobb &#8211; Dead Market Video</h3>
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</object></p>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.haujobb-music.com" target="_blank" class="liexternal">www.haujobb-music.com</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/haujobbmusic" target="_blank" class="liexternal">www.facebook.com/haujobbmusic</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6864-haujobb-new-world-march.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6864-haujobb-new-world-march.html</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>WELLE: ERDBALL – Live im Musikzentrum in Hannover, 21.10.2011 – Der Bericht</title>
		<link>http://www.madgoth.de/12003/blickpunkt/welle-erdball-live-im-musikzentrum-in-hannover-21-10-2011-der-bericht</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 16:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Musikzentrum Hannover (Hannover)]]></category>
		<category><![CDATA[Welle: Erdball]]></category>
		<category><![CDATA[der kalte krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Die Funkhausg]]></category>
		<category><![CDATA[Homo Futura]]></category>
		<category><![CDATA[homo~futura]]></category>
		<category><![CDATA[Musikzentrum Hannover]]></category>

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		<description><![CDATA[WELLE: ERDBALL sind derzeit mit ihrer neuen Sendung &#8220;Der Kalte Krieg&#8221; auf Tournee. Den Start machten die Niedersachsen am 21.10.2011 im heimischen Hannover &#8211; genauer gesagt im sympathischen Musikzentrum. Das Besondere, aber gleichzeitig auch Riskante an der neuen Sendung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-12006" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball-Konzert_Hannover_20111.jpg" alt="" width="200" height="277" />WELLE: ERDBALL sind derzeit mit ihrer neuen Sendung &#8220;Der Kalte Krieg&#8221; auf Tournee. Den Start machten die Niedersachsen am 21.10.2011 im heimischen Hannover &#8211; genauer gesagt im sympathischen Musikzentrum. Das Besondere, aber gleichzeitig auch Riskante an der neuen Sendung ist die Tatsache, daß es sich um ein Konzeptalbum handelt, welches ausschließlich aus Coverversionen besteht. Man durfte also gespannt sein, wie die neuen, noch völlig unbekannten Stücke beim Publikum ankommen würden, da das Album zum Tourstart noch gar nicht veröffentlicht war. Zur Feier des Tages dauerte dieser Abend etwas länger, als man das als häufiger Konzertgänger für gewöhnlich kennt. Natürlich waren auch wir vor Ort und werden euch nun von unseren Eindrücken berichten.<br />
</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-12008 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Hertzinfarkt_02.jpg" alt="" width="250" height="333" />Als Vorband schickten sich Diana, Jan und Thorsten alias HERTZINFARKT an, um diesen langen Konzertabend gegen 21:10 Uhr zu eröffnen. Eine etwas breitere Aufmerksamkeit erhielt die Truppe in diesem Jahr auf dem Amphi Festival, wo sie als ein Teil der Kollaboration Die Funkhausgruppe mit vielen weiteren Künstlern gemeinsam auf der Bühne standen. Außerdem steuerten sie einen Mix auf dem neuen Album von Welle: Erdball bei. Von den drei auf der Bühne stehenden Musikern hatte Keyboarder Jan aufgrund seines Bud Spencer T-Shirts sofort die Sympathien auf seiner Seite. Irgendwie ist es immer das Gleiche: die Figuren hinter den Keys sorgen in der Regel für nicht viel Action, aber kuhle Shirt-Motive tragen&#8230; das können´se in der Regel. Zumindest dann, wenn sie von dem klischeebehafteten Hemd und Krawatte-Stil abweichen. Kurz nach Beginn des Support-Gigs erzählte Sängerin Diana, daß sie mal gewarnt wurde, nicht nach Hannover zu fahren, da die Leute dort nicht feiern wollen würden. Nun, um ordentlich abfeiern zu können, bedarf es natürlich die geeignete Musik und Show auf der Bühne dazu. Die war im Falle von Hertzinfarkt aber nur bedingt gegeben. Insgesamt klang die Musik ein wenig zu ähnlich und wurde nutzte sich schnell ab. Hinzu kommt, daß die Abmischung nicht unbedingt perfekt war. Streckenweise war der Gesang zu dumpf. Fairerweise muß an dieser Stelle gesagt werden, daß die an der Bühnentraverse hingenden Boxen etwas zu weit nach vorne ausgerichtet waren. Soll heißen: die ersten beiden Reihen mußten einen deutlich unklareren Sound in Kauf nehmen.</p>
<p>Diejenigen, die mit der Band vertraut waren, hatten aber ihre Freude an Titeln wie „Lauf, wenn du kannst“ ,“Verdammt gut“ oder „Fieber“, den Diana mit folgenden Worten ankündigte: „Ich habe gestern noch Fieber gehabt und so heißt auch der neue Song“. Gegen Ende gab es noch das Stück „Ein Student aus Uppsala“ aus dem Jahr 1969, im Original von Kirsti gesungen, das als Duett mit Sara Peel vorgetragen wurde. Einige fanden´s lustig, andere schüttelten mit dem Kopf. Das waren anscheinend diejenigen, die mit „Der Kalte Krieg“ noch nicht in Berührung gekommen waren und nicht ahnten, daß das eine Art Vorgeschmack auf das war, was da später noch kommen sollte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12010" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Hertzinfarkt_06.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12007" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Hertzinfarkt_04.jpg" alt="" width="250" height="333" />Für einen Lacher sorgte eine Stimme aus den hinteren Reihen im Publikum, die irgendwann frage: „Wie heißt ihr eigentlich?“, woraufhin neben dem Gelächter unter den Zuschauern Frontfrau Diana auf diesen Zwischenruf lediglich mit einem kurzen Lächeln reagierte, jedoch die Frage im Raume stehenließ. Da in der Tat nicht jeder Konzertbesucher an diesem Abend im Vorfeld den Flyer las, wußten viele Besucher tatsächlich nicht, daß es überhaupt eine Vorband geben würde. Infolgedessen war also dieser zunächst als frech erschienene Zwischenruf gar nicht so unberechtigt.<br />
Nachdem noch einige künstliche Geldscheine ihren Weg ins Publikum fanden, war das erstaunlich lange Konzert der Vorband zu deutlich fortgeschrittener Zeit zu Ende. Man kann sagen, daß Hertzinfarkt eine im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentliche Leistung ablieferten, aber insgesamt durchwachsene Reaktionen beim Hannoveraner Publikum hervorriefen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-12011 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Hertzinfarkt_07.jpg" alt="" width="250" height="333" />Was folgte war eine ziemlich lange Umbaupause. Umbau? Naja, nicht wirklich. Abbau trifft es eigentlich eher. Die Bandmitglieder von Hertzinfarkt bauten selbst alle Instrumente ab, wickelten vor den Augen der Zuschauer sorgfältig die Kabel ein und packten ihr Equipment in die passenden Kartons ein. Ein in der Tat selten gesehenes Bild irgendwie. Zum Glück war die Welle-Bühne ansonsten schon hergerichtet gewesen, sonst hätte es wohl noch länger gedauert. Bevor es mit dem Konzert losgehen konnte, betrat Plastique die Bühne und machte eine Ansage, wie man sie in der Form sicher nicht erwartet hätte. Sie gab in aller Deutlichkeit bekannt, daß etwas mit den Toiletten nicht stimme und man doch bitte bei Bedarf nach draußen gehen solle, wo eine extra Einrichtung installiert sei. Schön, daß sich die Verantwortlichen dieser Sache so schnell angenommen haben. Noch schöner waren allerdings Plastiques Worte zum Publikum. Ein großartiger Moment, der sicherlich in die Geschichtsbücher der Band eingehen wird. :D</p>
<p><object
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height="350">
<param
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</object></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12017" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_06.jpg" alt="" width="250" height="333" />Um 22:22 Uhr ertönte das auf dem neuen Album „Der Kalte Krieg“ bekannte James Bond-Thema als Intro und die Musiker betraten die Bühne. Plastique trug ein elegantes rotes Kleid mit Sichel und Hammer im Rock, während die in blond aufgetretene Frl. Venus einen langen Rock in den Farben der US-amerikanischen Flagge trug. Beide wechselten jedoch im Verlauf des Konzertes mehrmals ihre Bühnenoutfits, wie man an den Fotos sehr schön erkennen kann. Mit Ausnahme von Honey haben die anderen Bandmitglieder eine entsprechende Vorrichtung gehabt, auf der im unteren Bereich in weißer Farbe auf schwarzem Hintergrund der jeweilige Künstlername zu lesen war. Plastique und Frl. Venus standen sich gegenüber in einer Art transparenten Röhre oder Box, die von der hinteren Seite begehbar war. Zum ersten Song waren dort noch ihre Drumsets positioniert, die später jedoch auf die Bühne platziert werden sollten. Plastique trug ein ums andere Mal einen Kopfhörer in ihrem „Kasten“, um den Bühnensound besser wahrnehmen zu können für ihren stimmlichen Einsatz.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12019" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_031.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-12018" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_021.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p>Direkt nach dem Bond-Intro gaben Welle den stärksten Song von ihrem nicht unumstrittenen Coveralbum &#8220;Der Kalte Krieg&#8221; zum Besten: &#8220;Vor all den Jahren&#8221;, das im Original von Stahlnetz stammt. <img class="alignright size-full wp-image-12043" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_01.jpg" alt="" width="250" height="333" />Um in diese Stunde voller Coversongs einzustimmen, paßt das Lied natürlich sehr gut an den Anfang. Da jedoch weiß Gott nicht jedes Stück den allgemeinen Geschmack getroffen hat, wäre die Nummer vielleicht als versöhnlichen Schluß angebrachter gewesen. Unüblich für Welle-Verhältnisse sind englischsprachige Tracks. Mit &#8220;If you want to sing out, sing out&#8221; von Cat Stevens änderte sich dieser Umstand schlagartig, bevor mit &#8220;Amerika&#8221; und &#8220;Deutsche Liebe&#8221; wieder der Muttersprache Tribut gezollt wurde. Bei „Deutsche Liebe“ wurde die Bühne kurzzeitig in ein Strobogewitter getaucht. „Die Stadt Hannover laß ich aus“ sang Honey bei „Deutsche Liebe“. Im Vergleich zu „VW Käfer“, wo Honey stehts „und auch in XXX war ich schon“ dem jeweiligen Konzertstandort anpaßt, so wurde der Text von „Deutsche Liebe“ nicht abgewandelt, allerdings kommen sofort Assoziationen von der Ansage der Vorband Hertzinfarkt hoch hinsichtlich des „eines Bogens um Hannover machen“. Ob der recht emotionslosen Publikumsreaktionen zu Beginn hatte diese Zeile tatsächlich einen etwas faden Beigeschmack. Eigentlich komisch, war es doch so etwas wie eine Art Heimspiel Welle: Erdball.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12036" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_30.jpg" alt="" width="333" height="250" />Wie in der Einleitung beschrieben, war das neue Album zum Zeitpunkt dieses Konzertes noch nicht erschienen, sodaß der Großteil des Publikums natürlich die neuen alten (oder alten neuen?) Titel noch nicht kannte. Viele waren sich auch nicht wirklich bewußt, daß &#8220;Der Kalte Krieg&#8221; ein reines Coverwerk geworden ist, das logischerweise ein gewisses Maß an Verständnis und Tolleranz der Hörer voraussetzt. Wat´n Glück, daß sich unter den 14 Tracks der neuen Platte (VÖ-Termin: 28.10.2011) auch der größte Clubhit der Band &#8220;Starfighter F-104G&#8221; in der einer neuen Version namens &#8220;Starfighter F-104S&#8221; tummelt, sodaß dieser Evergreen zu dieser Zeit des Theme-Abends natürlich sehr willkommen war. Bis zu „Starfighter“ wurde das Dargebotene sehr verhalten beim erwartungsvollen und schwierigen Hannoveraner Publikum aufgenommen. Das Stück wurde jedoch nicht in dem Remix von „The Girl &amp; the Robot“, sondern in der Originalversion gespielt, was einerseits unkonsequent, andererseits ob der lebhaften Zuschauerreaktionen bestimmt die richtige Entscheidung gewesen ist. Auch bei &#8220;Eine neue Zeit&#8221; wurden die Augen der Besucher durch Strobo und Nebel auf den Prüfstand gestellt. Einige Zuschauer fragten sich später in der Pause, ob man durch dieses Showelement ein wenig von Musik ablenken wollte.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12045" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_55.jpg" alt="" width="250" height="333" />Zum fluffigen &#8220;Feuerwerk&#8221; wurden sogar Wunderkerzen im Publikum verteilt. Dieser Song aus dem Jahr 1984 von Stephan (Remmler) &amp; Nina kannte zumindest jeder. Und so gab es nach dem &#8220;Starfighter&#8221;-Exkurs endlich etwas mehr Bewegung im Musikzentrum unter den stellenweise wie gelähmt wirkenden Gästen. Pärchen kuschelten, EBMer schunkelten&#8230; doch, doch&#8230; das hat schon gepaßt. Auf &#8220;Karl der Käfer&#8221; (Gänsehaut, 1983) freuten sich vor allen Dingen diejenigen, die bereits im Vorfeld in das Album reinhören durften. Für diejenigen, die auch dieser Song Neuland war, war auch dieses Lied ein Ritt auf der Rasierklinge. Als letztes Lied gab es noch &#8220;Ein bißchen Frieden&#8221; von Nicole. OK, zumindest diese Nummer kannte der eine oder andere Festival-Besucher schon, denn dieses von Plastique und Frl. Venus im Duett geträllertes Liedlein verirrte sich nun schon seit längerer Zeit in die Setlisten bei Welle: Erdball Konzerten. Ein Cover, das zumindest ab der zweiten Songhälfte an Tempo gewinnt und den Welle-Sound ins Publikum transportiert. Das schaffte in dieser ersten Hälfte von den gespielten Titeln nicht jeder.</p>
<p><img class="size-full wp-image-12023 alignright" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_17.jpg" alt="" width="333" height="250" /><img class="aligncenter size-full wp-image-12021" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_14.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Setlist „Der Kalte Krieg“ Record Release-Block:<br />
01. James Bond Thema<br />
02. Vor all den Jahren<br />
03. If you want to sing out, sing out<br />
04. Amerika<br />
05. Deutsche Liebe<br />
06. Starfighter F-104S<br />
07. Kabinett<br />
08. Feuerwerk<br />
09. Karl der Käfer<br />
10. Ein bißchen Frieden</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12024" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_22.jpg" alt="" width="333" height="250" />Der zweite Teil bestand aus einer Art Wunschbox-Set. Von 500 im Publikum verteilten Karten wurden 350 wieder abgegeben. Jeder hatte die Möglichkeit, bis zu drei Songs anzukreuzen. Die eingesendeten Karten wurden dann in einer relativ langen Pause von 20-30 Minuten ausgewertet und die Setlist entsprechend gestrickt. Die Pause wurde gegen 23:10 Uhr eingelegt und sollte ca. 15 Minuten betragen, wie es Plastique verlauten ließ. Das Konzert wurde erst um 23:42 Uhr fortgesetzt… alle Beteiligten waren also froh, daß es sich um einen Freitagabend handelte. In der Woche wäre so ein Programm nicht möglich gewesen. Da diesen kangen Abend kaum jemand ohne Pinkelpause aushalten konnte, wurde ein Transparent draußen am Zaub angebracht, der den Gästen den Weg zum Ausweich-WC zeigte. Von daher war es vielleicht doch nicht so schlimm, daß die Pause etwas länger als angekündigt dauerte.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-12025" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_84.jpg" alt="" width="333" height="250" />Erstaunlich ist, daß es in diesem „Wunsch-Set“ wirklich sehr viele ältere Stücke zu hören gab. Allen voran „Es geht voran“ und „Nynändo-Schock“ sorgten für Bewegung. War die „Ausstrahlung der neuen Sendung“ in der ersten Stunde also verhältnismäßiger Standfußball im Publikum, hat sich das bei den genannten Songs rapide geändert. Der erste Pogo-Block vor Bühnenmitte bildete sich bei &#8220;Nyntändo-Schock&#8221;. Leider ging das soweit, daß das Rumgepoge einiger Gäste dazu führte, daß ein Besucher aus den ersten Reihen sein Handy fallen ließ, welches natürlich zu Bruch ging und es in Zuge dessen zu einem kleinen Hangerangel kam und zu allem Überfluß sogar die Polizei auf der Matte stand. Daß einige Kandidaten, die an der Pogerei beteiligt waren, offensichtlich Mitglieder des ehrwürdigen Hörerclubs waren, die Honey mit einem Spezialgruß vor „Feuerwerk“ extra willkommen hieß, hat zumindest einen kleinen faden Beigeschmack.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12040" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_46.jpg" alt="" width="250" height="333" />Selbstredend, daß bei „Schweben, Fliegen und Fallen“ die bekannten Gummiballons durch´s Publikum flogen. Dieser Hit hat es bis auf Platz 5 des Zuschauervotings geschafft, während das Krach machende &#8220;Arbeit adelt!&#8221; auf Platz Nummer 8 gewählt wurde. Wie immer dreschte Honey dabei auf eine Tonne ein. Gegen Ende hatte er nicht genau hingeschaut und aus Verseshen das Mikrophon runtergeschmissen, das ein aufmerksamer Zuschauer in Reihe 1 ihm umgehend zurückgab. Nachdem er die Platzierung von &#8220;Arbeit adelt!&#8221; vorlas, verkündete er noch eine Gewinnerin, die sich einen Preis abholen durfte. Mit weiteren Evergreens wie dem sehr beliebten &#8220;23&#8243;, der Verneigung an den &#8220;VW Käfer&#8221; oder dem rasanten &#8220;Monoton + Minimal&#8221; trafen Welle: Erdball den Nerv des Publikums und ließen diesen sehr verhalten begonnenen Abend noch zu einem tollen Konzerterlebnis werden. Und noch ein Coverstück sollte sich in die Setlist verirren: &#8220;Poupée de Cire&#8221;, im Original von France Gall aus dem Jahre 1965, trällerte Plastique in exzellentem Französisch, bevor mit dem genialen &#8220;Graf Krolock&#8221; wieder etwas Atmosphäre geschaffen wurde.</p>
<p><img class="size-full wp-image-12035 alignright" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_38.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-12034" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_34.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-12029 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_77.jpg" alt="" width="333" height="250" />Die groß angekündigte neue Bühnenschow konnten wir ehrlicherweise gesagt nicht ganz erkennen, denn auch das Pusten von Seifenblasen in Richtung Publikum (in diesem Fall bei &#8220;Wo kommen all die Geister her&#8221;) ist nichts, was man nicht schon einmal bei Welle: Erdball gesehen hat. Moderator Honey ging dann mit seiner nächsten Ansage noch einmal auf die übergelaufenen Toiletten ein: „So, das war´s. Das1 Eintrittsgeld haben Sie längst drin. Aber für das kaputte Scheißhaus spielen wir noch eins.“ Der Applaus war natürlich riesengroß, es sollten noch weitere vier Titel folgen. Während &#8220;Es geht voran&#8221; von der Maxi &#8220;Ich bin aus Plastik&#8221; schenkte ein weiblicher Fan Plastique eine Zeichnung, über die sich die Künstlerin sehr freute.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12047" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_64.jpg" alt="" width="250" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-12031" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_70.jpg" alt="" width="250" height="333" /></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12027" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_87.jpg" alt="" width="333" height="250" />Gegen Ende gab es noch etwas Zaubertrank zum Tour-Auftakt sowohl für die Band als auch im Publikum, was natürlich dankend angenommen wurde. Unterm Strich war es eine interessante Erfahrung, wie Welle: Erdball diese Tournee anzugehen scheinen. Die neue Sendung quasi als Record Relese Konzert zu veranstalten hat schon etwas für sich, aber &#8220;Der Kalte Krieg&#8221; ist halt sehr, sehr speziell. Vielleicht wäre diese Form der Konzertaufteilung bei einem anderen Album schlauer gewesen. Mit der zweiten Konzerthälfte haben sich die Niedersachsen jedoch wieder alle Sympathiepunkte zurückgespielt und für ordentlich Alarm in dem überschaubaren Musikzentrum gesorgt. Wir dürfen also gespannt sein, wie Welle: Erdballs neue Tour beim Rest der Nation ankommt und wie die Band sich ihre Setlisten für die nächste Festival-Saison zusammenstricken wird. Warten wir´s ab und wünschen den vier Musikern dabei weiterhin viel Erfolg! Für diejenigen, die nun neugierig geworden sind, gibt es weiter unten die restlichen Tourdaten im Überblick.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12032" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball_85.jpg" alt="" width="333" height="250" /></p>
<p>Setlist Wunsch-Konzert:<br />
01. Wir wollen keine Menschen sein<br />
02. Ich bin aus Plastik<br />
03. Schweben, Fliegen und Fallen<br />
04. Arbeit adelt!<br />
05. 23<br />
06. VW Käfer<br />
07. Poupée de Cire<br />
08. Graf Krolock<br />
09. Nyntändo-Schock<br />
10. Wo kommen all die Geister her<br />
11. Es geht voran<br />
12. Die Moorsoldaten<br />
13. Monoton + Minimal<br />
14. Und es geht ab</p>
<hr />
<h3>Tourdaten</h3>
<ul>
<li>03.11.11 – München – Backstage<img class="alignright size-medium wp-image-11877" title="" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Welle_Erdball-Promo_2011-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></li>
<li>04.11.11 – Wien, A – Szene</li>
<li>11.11.11 – Rostock – MAU Club</li>
<li>12.11.11 – Hamburg – Markthalle</li>
<li>17.11.11 – Berlin – C-Club</li>
<li>18.11.11 – Dresden – Reithalle/Strasse E</li>
<li>19.11.11 – Herford – X</li>
<li>24.11.11 – Duisburg – Pulp</li>
<li>25.11.11 – Eindhoven, NL – Dynamo</li>
<li>26.11.11 – Leiden, NL – LVC</li>
<li>27.11.11 – Antwerpen, BE – Trix</li>
<li>02.12.11 – Illingen – Illipse</li>
<li>03.12.11 – Zürich, CH – Dynamo</li>
<li>08.12.11 – Rüsselsheim – Dynamo</li>
<li>09.12.11 – Erfurt – Centrum</li>
<li>10.12.11 – Magdeburg – Factory</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Bildergalerie</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/photopost/showgallery.php?cat=1067" class="liinternal">http://www.madgoth.de/photopost/showgallery.php?cat=1067</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6851-welle-erdball-live-im-musikzentrum-in-hannover-21-10-2011-der-bericht.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/partys-konzerte-events-usw/6851-welle-erdball-live-im-musikzentrum-in-hannover-21-10-2011-der-bericht.html</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ACRETONGUE &#8211; Strange Cargo</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JermaineBelgardio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Acretongue]]></category>
		<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[acretongue]]></category>
		<category><![CDATA[dependent]]></category>
		<category><![CDATA[septic viii]]></category>
		<category><![CDATA[strange cargo]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu dem Stichwort Südafrika fällt mir einiges ein; das Spektrum reicht von &#8220;Regenbogennation&#8221; bis zu &#8220;Apartheid&#8221;. Bezogen auf Düstermucke fällt mir vielleicht auch zusätzlich noch die Gothic-Rock-Band The Awakening ein, um die es im folgenden Text aber nicht gehen soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-11981" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Acretongue - Strange Cargo" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/acre_andre_cover.jpg" alt="" width="200" height="200" />Zu dem Stichwort Südafrika fällt mir einiges ein; das Spektrum reicht von &#8220;Regenbogennation&#8221; bis zu &#8220;Apartheid&#8221;. Bezogen auf Düstermucke fällt mir vielleicht auch zusätzlich noch die Gothic-Rock-Band The Awakening ein, um die es im folgenden Text aber nicht gehen soll. Eines hatte ich bisher im Bezug auf Südafrika aber ganz gewiss nicht auf dem Schirm: elektronische Musik. Dank ACRETONGUE und dem ganz fantastischen Album &#8220;Strange Cargo&#8221; ändert sich das aber nun.</strong></p>
<p>Beim Namen Acretongue, dem Ein-Mann-Projekt von Nico J., klingelt es vielleicht bei manchen von Euch. Wer sich eifrig die Sampler-Reihen aus dem Hause Dependent einverleibt, vor allem die Septic-Reihe, dem wird Acretongue vielleicht noch von der Septic XIII in Erinnerung geblieben sein. Dort war das Projekt mit dem Song &#8220;Dragonfly&#8221; vertreten, ein ziemlich geschmeidiges Stück elektronischer Musik, das zuerst auf Acretongues Debütdemo &#8220;Nihil&#8221; zu finden war. Apropos &#8220;Nihil&#8221;: dieses Album, eigentlich nur dazu gedacht, um bei Plattenlabels Eindruck zu schinden, kann inzwischen über Bandcamp für lau heruntergeladen werden. Abgesehen davon, dass somit die Anschaffungskosten ziemlich gering ausfallen lohnt der Download alleine deshalb, weil sich hier zwischen der Demo und dem tatsächlichen, ersten offiziellen Album eine deutliche Entwicklung heraushören lässt. &#8220;Nihil&#8221; war seinerzeit düster, schwer und insgesamt einiges minimalistischer als &#8220;Strange Cargo&#8221; geworden ist.</p>
<p>Nun, auch 2011 ist Acretongue keine simple gute-Laune-Lala. Düster geht es hier zur Sache, melancholisch, mitunter aber auch schwelgerisch. Nico J. lässt sich in den 10 Songs sehr viel Zeit für die Entwicklung ausschweifender, strukturierter Klanglandschaften, die vielschichtiger kaum hätten ausfallen können. Und über diese schwebenden, synthetischen Klänge, in denen sich Spuren von Klangerzeugern finden, die dem ganzen oftmals fast einen orientalischen Touch geben, legt er seine angenehme, weitestgehend unverfremdete Stimme. Wenn irgendwelche stimmverzerrenden Mittelchen eingesetzt werden, dann allenfalls, um weitere Akzente in einem eh schon extrem aufregenden Klangbild zu setzen. Wie Farbkleckse in einem düsteren Landschaftsgemälde. Der Sound und vor allem die Herangehensweise bei der Gesangsaufnahme erinnert sehr stark an Seabound oder eher noch an Edge Of Dawn. Der Sänger dieser Bands, Frank Spinath, dürfte wohl auch Pate gestanden haben bei diesem Album. Reine Spekulation an dieser Stelle, aber die Erwähnung unseres singenden Lieblings-Psychologieprofessors im Booklet wird wohl nicht einfach so erfolgt sein.</p>
<p>Es ist ja so: wenn irgendwo von elektronischer Musik die Rede (oder eben: Schreibe) ist, dann ist die häufigste Assoziation dazu: BoomBoomBoom! Oder eben synthetisches Gemache im Depeche Mode-Stil. Dabei lässt sich mit elektronischer erzeugter Musik noch so viel mehr anstellen, wie Acretongue hier ganz eindrucksvoll beweist. Die allermeisten Stücke auf &#8220;Strange Cargo&#8221; kommen nämlich ohne sonderlich herausragende bzw. vordringliche Beats aus. Nicht dass wir uns falsch verstehen: kraftlose Schlaffie-Mucke ist &#8220;Strange Cargo&#8221; dennoch nicht, der Fokus liegt nur woanders. Es ist kein Album zu dem es sich unbedingt tanzen lässt. Viel mehr ist es eine Einladung für Gedankenspielerein, Träumerein und Kopfkino. Das wird durch die inhaltliche Ausrichtung des Albums, nämlich Individualität, noch unterstützt. Im Pressetext zum Album heißt es: &#8220;<em>Bei Acretongue, einem Namen, den der Solokünstler Nico J. einer Kurzgeschichte des Autors Terry Pratchet entliehen hat, geht es nicht nur thematisch, sondern auch stilistisch um Individualität, den unbegreiflichen Teil unserer Persönlichkeit, der aus uns Individuen macht, uns zeitweise zu irrationalen Handlungen treibt aber auch zu außergewöhnlichen Leistungen anspornt.</em>&#8221; Und ja, individuell ist die Musik von Acretongue defintiv! Schnell am Rechner zusammengeklickte Ooontz-Oooontz-Songs, getreu dem Motto: Hauptsache es ballert! für die Knicklichtfraktion gibt es wahrlich genug. Da Unterschiede ausfindig zu machen ist mitunter schwer bis unmöglich. Wie erfrischend und befreiend ist es da doch, wenn ab und an ein Künstler wie Nico J. ankommt, &#8220;Strange Cargo&#8221; im Gepäck!</p>
<p>Zusätzlich zu dem Zitat aus dem Pressetext gibt es noch einen anderen Aspekt, der den Antrieb und die Motivation von Nico J. erleuchtet und daher hier nicht unerwäht bleiben sollte. Laut eigener Aussage geht es bei Acretongue um die Wahrnehmung von Situationen und Beobachtungen und die Interpretation dieser Situationen und Beobachtungen auf musikalische Art und Weise. Es geht um Atmosphäre, Oberflächen und Tiefe, um Strukturen und manchmal auch um das Fehlen eben dieser. Es geht darum, Fragen zu stellen und auch wenn es nicht immer eine Antwort auf alles gibt, so ist da doch immer die Suche nach einer Art Verständnis. Und damit kommen wir nun endlich zum Knackpunkt, warum &#8220;Strange Cargo&#8221; so ein großartiges, ja geradezu herausragendes Album im Electro-Einerlei geworden ist. Aufgrund seiner insgesamt eher ruhigen Natur bietet sich &#8220;Strange Cargo&#8221; für die Abendstunden an. Allgemein ein guter Zeitpunkt, um über sein Leben, seine Entscheidungen oder auch einfach nur über den ausklingenden Tag zu reflektieren. &#8220;Strange Cargo&#8221; öffnet die Türen dafür. Und somit hat Acretongue das selbstdefinierte Ziel mehr als erfüllt.<br />
Wenn nun also künftig die Rede von Südafrika ist, wird Acretongue defintiv mit zu den Dingen gehören, welche die Assoziationskette mit zu Tage fördert.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.madgoth.de/forum/members/jermainebelgardio.html" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-2700" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="JermaineBelgardio" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/jb1.jpg" alt="" width="73" height="80" /></a>Dass &#8220;Strange Cargo&#8221; nun bei Dependent veröffentlicht wird, macht Sinn. Wie schon so oft in der Geschichte des Labels vor Acretongue, so ist auch dieser Act eine spannende Neuentdeckung für jeden Freund elektronischer Musik, dessen Horizont über lyrische Plattitüden und Knicklichttechno hinausgeht. &#8220;Strange Cargo&#8221; ist ein extrem vielschichtiges Album geworden, das mit jedem Hördurchgang neue Facetten offenbart und somit eine extrem hohe Halbwertszeit garantiert. Wer mit Musik etwas anfangen kann, wie sie beispielsweise Seabound oder Edge Of Dawn machen, braucht diese Scheibe. Mit Nico J. taucht ein weiterer, extrem talentierter Künstler in dieses Spannungsfeld ein und lädt dazu ein, sich mitreissen zu lassen. Genau genommen sollte eigentlich jeder dieser Einladung folgen.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2815" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/11/inhalt1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3516" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/01/gesang1.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3762" title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="Fan-Faktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2009/10/fanfaktor3.png" alt="Fan-Faktor" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3764" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/artwork.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="aligncenter size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste</span></h3>
<ol>
<li>Origin</li>
<li>Flowers In The Attic</li>
<li>Unspoken</li>
<li>These Soft Machines</li>
<li>Orphan&#8217;s Affinity</li>
<li>Amber</li>
<li>Dragonfly (Version)</li>
<li>Riven</li>
<li>Strange Cargo</li>
<li>Oblivion</li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Flowers In the Attic</li>
<li>These Soft Machines</li>
<li>Amber</li>
<li>Dragonfly (Version)</li>
<li>Riven</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.acretongue.com" target="_blank" class="liexternal">www.acretongue.com</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/acretongue" target="_blank" class="liexternal">www.facebook.com/acretongue</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6846-acretongue-strange.html" target="_blank" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6846-acretongue-strange.html</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>SALTATIO MORTIS &#8211; Sturm aufs Paradies</title>
		<link>http://www.madgoth.de/11911/blickpunkt/saltatio-mortis-sturm-aufs-paradies</link>
		<comments>http://www.madgoth.de/11911/blickpunkt/saltatio-mortis-sturm-aufs-paradies#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 17:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben des Jahres 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Im Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik-Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Saltatio Mortis]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterrock]]></category>
		<category><![CDATA[Schandmaul]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm aufs Paradies]]></category>
		<category><![CDATA[Subway to Sally]]></category>
		<category><![CDATA[Wer Wind saet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem die Spielleute von SALTATIO MORTIS mit ihrem fünften Studioalbum „Des Königs Henker“ sich für die Mittelalterrock-Sparte entschieden haben und der Elektronik den Rücken zukehrten, haben sie vor allem auf ihrem letzten Album „Wer wind saet“ aus dem Jahre 2007 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-11900" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2011/10/Saltatio_Mortis-Sturm_aufs_Paradies.jpg" alt="" width="200" height="200" />Seitdem die Spielleute von SALTATIO MORTIS mit ihrem fünften Studioalbum „Des Königs Henker“ sich für die Mittelalterrock-Sparte entschieden haben und der Elektronik den Rücken zukehrten, haben sie vor allem auf ihrem letzten Album „Wer wind saet“ aus dem Jahre 2007 einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und rundum frisches Material auf die hungrige Mittelalterszene losgelassen. Daß die Erwartungshaltung an das Nachfolgewerk entsprechend hoch sein würde, war abzusehen. Mittlerweile steht das achte Studioalbum „Sturm aufs Paradies“ in den CD-Regalen und ist bereit, den Kampf mit den Kollegen von Tanzwut und Subway to Sally um die Spitzenposition des Mittelalterrocks aufzunehmen. Wir wollen euch gerne verraten, wie das auf Napalm Records erschienende „Sturm aufs Paradies“ abgeschnitten hat.</strong></p>
<p>Was sollen wir sagen? Während andere Bands beim Opener es eher noch etwas ruhiger angehen lassen, Atmosphäre aufbauen und sich die Tracks von Song zu Song steigern, geben Saltatio Mortis von Anfang an Vollgas! Getreu dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung, wird die Bastion Paradies also gleich schon ab dem ersten Titel an gestürmt. „Habgier und Tod“ nennt sich dieser Kracher, der im Grunde genommen eine typische Mittelalterrock-Nummer geworden ist, der aber trotzdem das gewisse Etwas hat und sofort ins Ohr geht. Spätestens seit „Aus der Asche“ (2005) haben es Saltatio Mortis einfach drauf, mit fesselnden Melodien und Ohrwurm-Refrains förmlich kinderleicht zu überzeugen, als ob es nichts Einfacheres auf der Welt gäbe. Ein einziger Hördurchgang genügt hierbei völlig aus, um sofort festzustellen, dass „Habgier und Tod“ als einer der drei Anspieltips des neuen Albums einfach genannt werden muß.</p>
<p>Wer glaubt, dass Saltatio Mortis in den nächsten beiden Songs nun ein wenig den Fuß vom Gaspedal nehmen würde, irrt gewaltig. Munter rockig geht es weiter, das Septett lädt uns mit voller Spielfreude zum „Hochzeitstanz“ ein, welches definitiv eines der Highlights der diesjährigen Szenebeiträge aus dem Folk- und Mittelalterrock-Lager darstellt. Kaum ein Song der üblich verdächtigen Genre-Mitstreiter vermochte es bis dato auf Anhieb so zu faszinieren und zum Mitsingen anzuregen wie dieser Tanzflächenhit, der durch einen ständigen Tempowechsel und einen mitreißenden Instrumentalpart zu fesseln weiß. Das Wechselspiel der harten Gitarrenriffs und den Drums ist wirklich als gelungen zu bezeichnen. Wir können nicht abschätzen auf wie vielen zukünftigen Hochzeiten dieser Titel tatsächlich gespielt wird, aber eines ist hundertprozentig sicher: live wird das Teil dermaßen abgehen! Davon könnt ihr euch selbst auf der Tour überzeugen, deren Termine ihr wie immer dem Ende dieses Beitrages entnehmen könnt.</p>
<p>Nun muß es doch aber auch mal etwas ruhiger zur Sache gehen, oder? Und tatsächlich: „Ode an die Feindschaft“ beginnt relativ langsam mit einer angenehmen Flöte. Allerdings wehrt dieser Eindruck nicht besonders lange, denn schon nach 25 Sekunden ist dieses ruhige Zwischenspiel vorbei und Saltatio Mortis machen da weiter, wo sie mit den ersten beiden Titeln angefangen haben. Gekonnt variiert die Kapelle auch hier das Tempo. Der Refrain wird live für springende, tanzende und mitgrölende Fanscharen sorgen, die Mittelteile laden sogar zum Schunkeln ein. Auch hier dominieren Gitarren und Schlagzeug, wobei der Dudelsack im Chorus merklich zum Einsatz kommt. Und schon haben wir den nächsten Club- und Festivalhit. Wahnsinn! Eigentlich könnten wir jetzt an dieser Stelle aufhören, denn die drei gesuchten Anspieltips haben wir hiermit ja im Prinzip schon gefunden… ;) Übrigens: Bei der Textzeile „Vergebung wird dann nicht gewährt, denn ihr habt Wind gesäht!“ zitiert sich die Band in Bezug auf ihr letztes Album so ganz nebenbei einfach mal selbst.</p>
<p>„Eulenspiegel“ überzeugt vor allem durch seine Melodie. Der Text ist leicht einprägsam und wird live ebenfalls bestens funktionieren und angenommen werden. Qualitativ kann er mit den drei zuvor gehörten Titeln zwar nicht ganz mithalten, aber das wäre nun auch wirklich etwas zu viel verlangt. Dieses fröhliche Tanz- und Trinklied verkörpert die für ein Album im Mittelalterbereich unentbehrliche Gude-Laune-Nummer auf eindrucksvolle Art. Saltatio Mortis sind also in der Lage, unterschiedliche Stimmungen auf dem neuen Werk unterzubringen, was angesichts des sehr aggressiv wirkenden Albumcovers, welches an das im Pariser Louvre ausgestellte Gemälde „Die Freiheit führt das Volk“ des Franzosen Eugène Delacroix angelehnt ist, nicht unerwähnt bleiben sollte. Apropos Cover: Saltatio Mortis waren nicht die ersten, die sich an diesem Bild für ihr Artwork bedienten , schon beim Coldplay-Album „Viva la Vida“ fand Eugènes Werk Verwendung.</p>
<p>Nach einem weiteren soliden Mittelalterliedgut namens „Sündenfall“, bei dem Sänger Alea der Bescheidene mit seiner Art des Gesangs es versteht, den Haß und die Aggressivität in die Lyrics zu legen, wird es bei den nächsten zwei Stücken deutlich hörbar atmosphärischer. „Nachtigall und Rose“ besticht dabei durch die abwechslungsreiche Instrumentierung und den abermaligen Dudelsackmelodien, gepaart mit einem eingängigen, aber trotzdem anspruchsvollen Text. Man sollte dabei bemerken, daß Aleas Stimme nicht immer unumstritten bei den Hörern seit der Bandgründung im Jahr 2000 war. Inwiefern auch er sich von Jahr zu Jahr gesteigert hat, ist am deutlichsten auf der wirklich berührenden Ballade „Gott würfelt nicht“ zu hören. An dieser Stelle müssen wir auch dem Produzenten Thomas Heimann-Trosien einen Toast aussprechen, der es vollbrachte, dass das Album in jeder Hinsicht druckvoll klingt. Ob nun die peitschenden Gitarren, die unterschiedlichen mittelalterlichen Instrumentarien wie Dudelsack, Sackpfeife oder Schalmei oder Aleas mal aggressiven, mal emotional gefühlvollen oder einfach die Revolution anpeitschenden Vocals: alles ist ordentlich auf einander abgestimmt und abgemischt und klingt nahezu perfekt produziert. Zumindest in diesem Bereich stehen Saltatio Mortis und Subway to Sally zusammen auf der Pole Position.</p>
<p>Mystisch wird es bei „Orpheus“, das mit einem Piano-Solo beginnt und sich kurz darauf zu einer Midtempo-Nummer entwickelt. Auch hier ist der Erfolg im Konzert vorprogrammiert, wenn die Band das Publikum auffordert: „Komm und sing für mich…“. Der plötzliche Einsatz der Gastsängerin Julia Vukelic sorgt während eines erneuten Pianospiels für überraschende und gleichzeitig sehr angenehme Abwechslung. „Spiel mit dem Feuer“ ist scheinbar ebenfalls vor allem für das Live-Publikum geschrieben: „Lass uns tanzen einen Reigen, wie heiße Lava kocht das Blut“ – solche Wörter bleiben unter Garantie zumindest in den ersten Reihen nicht ungehört. Wie ihr also sicherlich schon gemerkt habt, eignet sich „Sturm aufs Paradies“ wahrlich bestens dafür, auf Konzert- und Festivalbühnen abgefeiert zu werden. Da die Songs und Melodien sofort ins Ohr gehen, werden auch Neulinge ihre Freude an dem neuen Material finden und sich in die feierwütige Menge mit einreihen. Damit gehören also „Orpheus“ und „Spiel mit dem Feuer“ ebenfalls zu den vielen Highlights auf diesem durch und durch guten Album.</p>
<p>Wie beim Subway to Sally-Review bereits geschrieben, ist es mühselig einen direkten Vergleich zu ziehen, denn Subway haben einen gänzlich anderen Weg für ihr jüngstes Werk eingeschlagen. Dennoch hinterlassen Saltatio Mortis insgesamt einen treffsichereren Gesamteindruck mit „Sturm aufs Paradies“, da es hier nicht einen einzigen Aussetzer gibt. Im Gegenteil! Nahezu jeder Song ist nahe an der Perfektion produziert und hat seine ganz eigenen Höhepunkte. Eine solch hohe Ansammlung an packenden Melodien und einprägenden Refrains ist nicht selbstverständlich und muß den Spielleuten ganz hoch angerechnet werden. Na klar: bei all den tiefsinnigen und treffsicheren Texten ist die Musik selbst relativ einfach gestrickt. Bei einem so hervorragend ins Ohr gehenden Ergebnis, vermißt jedoch niemand irgendwelche wahrscheinlich ohnehin nur überflüssigen Experimente. Und um einen klitzekleinen Vergleich mit StS kommen wir dann doch nicht herum: während bei Subway to Sally die Qualitätskurve mit den letzten Veröffentlichungen stetig nach unten zeigte, so wurden die Saltatio Mortis-Platten von Mal zu Mal stärker. Eine interessante Entwicklung, die spannend genug sein wird, weiter kritisch beobachtet zu werden.</p>
<p>Doch nicht nur ernste Töne schlägt das Septett auf ihrem jüngsten Werk an, auch muntere Themen werden verarbeitet. Mindestens ein typisches Spielmannslied braucht ein solches Album nun mal alleine schon der Tradition wegen. Saltatio Mortis besingen dies in „Der letzte Spielmann“, allerdings trotzdem mit einer leicht nachdenklichen Note, denn es geht tatsächlich um den letzten Spielmann auf Erden, der quasi in den direkten Dialog mit Gott tritt. Grandios ist der Schluß, in dem der Spielmann die Gedanken über Bord wirft und es ihm genügt, wenn Gott einfach sein nächstes Bier segnet… Dieser kleine humorvolle Einschlag steht diesem großartigen Album sehr gut zu Gesicht und unterstreicht einmal mehr die dargebotene Abwechslung. An das Spielmanns-Lied knüpft thematisch der letzte Titel der Standard-Albumversion an: bei „Wieder unterwegs“ geht es um die Wanderlust eines Spielmanns, um die Freude, so oft es geht unterwegs zu sein und fremde Länder zu bereisen und zu bespielen. Womit die perfekte Überleitung zur Verdeutlichung des Grundprinzips dieses Albumtitels gelungen ist.</p>
<p>Im Vorwort des Booklets erläutern Saltatio Mortis, was für sie das „Paradies“ bedeutet: es geht der Truppe einzig und allein um den Applaus und die Energie der Fans auf Live-Konzerten und das gemeinsame Feiern. Wenn sie davon auch in Zukunft genug von bekommen und vielleicht ihre Hörerschaft noch ausbauen können („Sturm aufs Paradies“ schaffte es immerhin sogar auf Platz 3 der Media Control Albumcharts!), dann haben sie ihr Paradies längst gefunden und eingenommen. Da sie sowohl „Wer Wind saet“ als auch mit ihrem aktuellen Album einen äußerst fruchtbaren Nährboden dafür geschaffen haben, sollte dem Sturm auf das Paradies eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Wer tanzt, stirbt nicht – so lautet das Lebensmotto der Spielleute Saltatio Mortis. Und um in Bewegung zu kommen, bedarf es nur einige wenige Momente aus „Sturm aufs Paradies“ zu hören, schon ist diese Mission erfüllt. Packt das „Sterneneisen&#8221; zurück in die Kiste. Gold für Saltatio Mortis für DAS Mittelalterrock-Album des Jahres.</p>
<p>Die Limited Edition bietet neben einem Bonustrack („Wer nicht kämpft“) noch eine Bonus-CD mit insgesamt sieben Piano-Instrumentalstücken. Entscheidet selbst, ob es euch das wert ist. Hier genügt sicherlich auch der Griff zur Basisversion.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-5916" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ash" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/07/avatar11_11.jpg" alt="" width="65" height="80" />Schon „Wer Wind saet“ hat mich sehr überzeugt, aber was die Jungs hier auf „Sturm aufs Paradies“ abgeliefert haben, wird nur noch ganz schwer zu toppen sein. Besonders gefällt mir, wie auf den Punkt gebracht die Songs arrangiert sind. Keine Sekunde zu lang produziert, auf das Wesentliche reduziert und dennoch nicht zu simpel, sondern einfach genau richtig. Ich gehe sogar so weit, daß „Sturm aufs Paradies“ momentan als DAS Referenzalbum im Mittelalterrock-Genre bezeichnet werden kann, an dem sich ähnlich gelagerte Formationen in Zukunft zu orientieren haben. Ein wahres Meisterwerk und definitiv ein ganz heißer Kandidat für die Top Ten unserer Jahresendauswertung.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Wertung</h3>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" />
<col width="43" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3760" title="Inhalt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/inhalt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3761" title="Gesang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img title="Klang" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/klang.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3763" title="Fanfaktor" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/fanfaktor.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-4348" title="Artwork" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/04/artwork.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
<td width="17%"><img class="alignleft size-full wp-image-3765" title="Gesamt" src="http://www.madgoth.de/wp-content/uploads/2010/02/gesamt.png" alt="" width="59" height="60" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="128" /></colgroup>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Trackliste </span></h3>
<ol>
<li>Habgier und Tod</li>
<li>Hochzeitstanz</li>
<li>Ode an die Feindschaft</li>
<li>Eulenspiegel</li>
<li>Sündenfall</li>
<li>Nachtigall und Rose</li>
<li>Gott würfelt nicht</li>
<li>Nach Jahr und Tag</li>
<li>Orpheus</li>
<li>Spiel mit dem Feuer</li>
<li>Fiat Lux</li>
<li>Der letzte Spielmann</li>
<li>Wieder unterwegs</li>
<li>Wer nicht kämpft <em>[nur auf der Limited Edition als Bonustrack enthalten!]</em></li>
</ol>
</td>
<td width="50%">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps</span></h3>
<ol>
<li>Habgier und Tod</li>
<li>Hochzeitstanz</li>
<li>Gott würfelt nicht</li>
</ol>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Videoclip</h3>
<p><object
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data="http://www.youtube.com/v/ouhufx2En4Y"
width="425"
height="350">
<param
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value="http://www.youtube.com/v/ouhufx2En4Y" />
</object></p>
<hr />
<h3>Tourdaten</h3>
<ul>
<li>03.11.11 | Köln | Live Music Hall</li>
<li>04.11.11 | Aschaffenburg | Colos-Saal</li>
<li>05.11.11 | Pratteln, CH | Z7</li>
<li>10.11.11 | Saarbrücken | Garage</li>
<li>11.11.11 | Bochum | Ruhr Congress</li>
<li>12.11.11 | Hamburg | Große Freiheit 36</li>
<li>17.11.11 | Stuttgart | LKA Longhorn</li>
<li>18.11.11 | München | Backstage</li>
<li>19.11.11 | Wien, A | Szene</li>
<li>24.11.11 | Eindhoven, NL | Effenar KZ</li>
<li>25.11.11 | Hannover | Capitol</li>
<li>26.11.11 | Wilhelmshaven | Pumpwerk</li>
<li>01.12.11 | Nürnberg | Hirsch</li>
<li>02.12.11 | Dresden | Alter Schlachthof</li>
<li>03.12.11 | Berlin | Columbia Club</li>
</ul>
<hr />
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.saltatio-mortis.com/" target="_blank" class="liexternal">Saltatio Mortis Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/saltatiomortisofficial/" target="_blank" class="liexternal">Saltatio Mortis auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/mittelalterpunk/" target="_blank" class="liexternal">Saltatio Mortis auf MySpace</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/SaltatioMortis/" target="_blank" class="liexternal">Saltatio Mortis auf Twitter</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Diskussion im Forum:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6839-saltatio-mortis-sturm-aufs-paradies.html" class="liinternal">http://www.madgoth.de/forum/musik-reviews/6839-saltatio-mortis-sturm-aufs-paradies.html</a></li>
</ul>
<hr />
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